[Leben] Babybrei und Beikost – der Startschuss ist gefallen

Es ist soweit und seit dem 1. Advent bekommt unser kleiner Löwenjunge Babybrei. Ehrlich gesagt war das zuerst gar nicht unser Plan. Wie es dann doch dazu kam? Was ihm schmeckt und wie wir es angegangen sind? Dazu möchte ich euch heute etwas erzählen.

Babybrei oder lieber BLW?

Unser Junior hatte nach meinem letzten Babyupdate dann doch relativ bald sein Interesse bekundet und die Reifezeichen, von denen man spricht, wenn es um Beikost geht, waren auch erkennbar. Er hält seinen Kopf ganz wunderbar, im Arm liegend versucht er sich hochzuziehen, damit er sitzen kann, er kann seine Hand zum Mund koordinieren und der Zungenstreckreflex ist verschwunden, um ein paar Punkte zu nennen. Denn das beäugen unserer Mahlzeiten und bloßes Schmatzen, was oft irrtümlich als Reifezeichen gewertet wird, reicht noch lange nicht aus. Also habe ich beim Einkaufen einfach mal ein Gemüsegläschen gekauft, weiße Möhrchen, so dass wir vorbereitet sind. Wir haben ihn noch ein wenig beobachtet und kamen dann am 1. Advent zu dem Entschluss, dass wir ihm etwas anbieten. Zu dem Zeitpunkt war er  24 Wochen alt. Ich war eigentlich felsenfest überzeugt, nachdem unsere Mädchen Babybrei eher alles andere als spannend fanden, dieses Mal direkt mit BLW zu beginnen. Aber irgendwie sagte mein Bauchgefühl, dass wir es einfach mal probieren und es kombinieren können. Schließlich soll Essen Spaß machen und keine Religion sein. Aber was soll ich sagen? Es war sowohl der richtige Zeitpunkt, als auch die richtige Entscheidung es einfach so zu versuchen. Er fand es super und ich war ganz verblüfft, schließlich kenne ich es nicht, dass ein Kind bei einem Löffel Babybrei freiwillig den Mund öffnet (weswegen wir es ja bei den Mädels auch nicht mehr so gehandhabt haben). Dennoch darf er, wenn er das möchte, abends beim Abendbrot z.B. Gurke lutschen. Nach dem Brei stille ich natürlich noch, wenn er sich das einfordert. Alles braucht seine Zeit, außerdem heißt es ja auch „BEI“kost.

Selber kochen oder Babybrei aus dem Gläschen?

Da bin ich tatsächlich sehr praktisch veranlagt. Zum Ausprobieren, was ihm schmeckt (bisher weiße Möhrchen, Pastinake, Kürbis und ebenso auch alles in Kombination mit Kartoffel), haben wir nun erst einmal die Gläschenvariante genommen. Nachdem ich nun weiß, dass er da scheinbar ganz offen ist und ihm die drei verschiedenen Gemüsesorten schmecken, werde ich selber ebenso kochen, wovon ich ein größerer Freund bin. Dazu habe ich uns schon einmal mit den praktischen Bechern von Avent eingedeckt, so kann ich die Mahlzeiten gut portionieren. Aber wir sind da vollkommen entspannt. Wenn es eben mal ein Gläschen gibt, ist das auch überhaupt nicht schlimm. Alles kann, nichts muss.

Wie handhabt ihr das denn?

Die WHO empfiehlt den Beikoststart rund um den 6. Monat. Unser Löwenjunge hat in seinem 6. Lebensmonat begonnen zu essen. Für ihn schien das genau der richtige Zeitpunkt gewesen zu sein. Ich bin nun gespannt, wie die Reise weitergeht. Wenn ihr möchtet, halte ich euch gerne auf dem Laufenden, sicherlich auch in den Babyupdates, die ich zumindest bis zum 1. Geburtstag so fortführen möchte, wie ich es bisher tue.

Alles Liebe,
Tanja

P.s: das tolle Löwengeschirr haben wir zur Geburt geschenkt bekommen und man kann es hier kaufen.

 

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