[Leben] Mein Wochenende in Hamburg bei Nivea – #niveamärchenmom

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Mein Wochenende lief ungewohnt ab. Keine festen Routinen, sondern Tanja allein on tour.

Samstag ging es sehr früh zum Bahnhof, damit ich mich mit dem IC auf den Weg nach Hamburg machen konnte. Voller Enthusiasmus startete ich und musste feststellen: Es gibt keine Steckdosen. Das ist für eine 4 stündige Fahrt eine wichtige Information. Im Zug hörte ich ein Hörbuch und kann es vor allen Dingen den Eltern unter euch sehr empfehlen. Ich wollte leichte Kost, ich bekam leichte Kost und habe sehr gelacht.

Angekommen hatte ich leider keine Zeit, um mich noch mal in Hamburg umzusehen, aber das wird einfach bald gemeinsam mit der Familie gemacht. So brachte mich ein Taxi sofort zur Location. Ein Blick auf die Uhr verriet allerdings, dass doch noch 20 Min. blieben. Der Taxifahrer empfahl mir das Café Borchers, wo ich mich noch für einen Cappuccino auf die Terrasse setzte und kurz telefonierte.

Cafe Borchers Hamburg
Dann ging es für mich aber wirklich in die Location und es hieß:

Herzlich Willkommen an die #märchenmoms und#märchendads.

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Seit 2015 gibt es nun die Nivea Märchen und zum Winter hin wird es wieder neue Geschichten geben. Auf der Nivea Homepage könnt ihr die Märchen rund um Mia und Leo finden. Und bald erscheinen sie sogar gedruckt im Ravensburger Verlag.

Leo Nivea Märchen Hase

Wer steckt denn hinter den Nivea Märchen?

Udo Weigelt war vor Ort. Mir sagte der Name erst einmal gar nichts, als dann aber ein paar Buchtitel fielen, gab es ein großes „ahhhhh im Raum. Manche Bücher werden auch unter einem seiner Pseudonyme veröffentlicht. Moritz Petz ist ein Pseudonym, die anderen behielt er für sich. Der Dachs hat schlechte Laune, kennt vermutlich jeder unter uns, oder? Genau dieser Autor ist das, der sich die Geschichten rund um Mia, Leo, die kleine Fee und den Hasen ausgedacht hat. Mia ist ein Mädchen, welches weiß was sie möchte, sie hat ihren eigenen Kopf und ist nicht ein typisches Mädchen, einzuordnen in eine Schublade, welches Prinzessinnen favorisiert. Deswegen steht ihr die kleine Fee zur Seite, die auch die weichere Seite für Mia abdeckt. Und Leo ist ein kleiner Junge, der ein wenig schüchtern ist, Unterstützung durch den kleinen Hasen hat und ihm eine zusätzliche Stimme gibt. Das war die Überlegung bei der Rollenverteilung für die Nivea Märchen. Wir durften die vier neuen Geschichten lesen, die im Winter neu erscheinen werden und ich kann euch sagen: Sie sind wieder sehr schön geworden.

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Nicht nur der Autor der Märchen war da, ebenso war die Illustratorin Joelle Tourlonias da, die beeindruckend in Windeseile den Hasen und die anderen Figuren auf Postkarten zeichnete. Vor einer Weile, als Luna und der Katzenbär bei uns zu Hause einzog, auch von Udo Weigelt, dachte ich noch: die Zeichnungen erinnern mich sehr an die Hummel Bommel und auch an die Nivea Märchen. Aber ich kam auch nicht auf die Idee einfach einmal nachzusehen. Samstag nutzte ich dann die Chance und fragte Joelle, die sich freute, da der Wiedererkennungswert offensichtlich vorhanden ist. Denn ich lag richtig. Ihre Zeichnungen gefallen mir sehr, da sie nicht kindlich, aber absolut kindgerecht sind.

Joelle Tourlonias Nivea Hamburg

Tipps zum Vorlesen vom Profi

Barbara Greiner-Burkert, eine Geschichten- und Märchenerzählerin, gab uns noch wertvolle Tipps, rund um das Thema Vorlesen. Sind Märchen eigentlich immer zu gruselig? Oder empfinden wir das nur so?
Carola von Frische Brise sagte ganz richtig: als Kind habe sie sich nicht gefürchtet. Erst jetzt beim Vorlesen kommen die Gedanken auf, dass es evtl. zu gruselig sein könnte oder furchteinflössend. Und genau so geht es mir auch, vermutlich weil man es nun ganz anders wahrnimmt.

Barbara hat uns ein Handout mitgegeben, wo ich für euch mal ein paar Fakten zusammengetragen habe:

  • Kinder, die von klein auf mit Geschichten aufwachsen, sind später sprachlich im Vorteil.
  • Geschichte sind wunderbar darin die Empathie zu fördern und Werte zu vermitteln.
  • Märchensprache fördert einen reicheren Wortschatz, belegen wissenschaftliche Untersuchungen.

Frau Hölle, der Froschkönig und der Wolf und die sieben Geißlein ist hervorragend für die Altersstufe ab drei Jahren geeignet. Ab 5 Jahren kann man bereits den gestiefelten Kater und die Bremer Stadtmusikanten hinzuziehen. Mit 6 Jahren empfiehlt sie Schneewittchen, Aschenputtel und Hänsel und Gretel.

Sie empfahl uns das, was vermutlich schon viele Eltern unter uns machen: ein gleiches Ritual vor dem schlafen gehen, mit einer schönen Geschichte oder einem Märchen. Ihr selber kennt euer Kind am Besten und wisst, was vielleicht vor dem zu Bett gehen zu gruselig sein könnte. Aber bedenkt hierbei wieder, was ich bereits weiter oben erwähnte. Schließt nicht automatisch von euch auf eure Kids.

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Und was haben nun Nivea und das Vorlesen gemeinsam?

Wenn ihr euren Kindern vorlest, dann ist es eine gemütliche, geborgene Situation. Ihr schafft Nähe und nehmt euch Zeit. Beim Eincremen ist es nicht anders. Das Eincremen ist ein Ritual, genau so, wie es auch das Vorlesen sein kann. Daher kam die Idee auf, die Nivea Märchen einzuführen. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, dann ging ich sehr lange mit dem typischen Nivea Cremeglanzgesicht aus dem Haus. Bei uns war es ein typisches Ritual am Morgen, noch den Cremeklecks auf die Nase zu bekommen. „Zähne putzen, Gesicht waschen und eincremen.“ Natürlich gab es das Eincremen nach dem Baden. Aber das verknüpfe ich nicht mit der blauen Cremedose, die sich über die Jahre fast nicht verändert hat. Übrigens steht sie heute noch im Badezimmer meiner Eltern. Manche Dinge bleiben eben immer gleich.

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Sonntag ging es nach einer durchgeschlafenen Nacht im Hotel (ich fühlte mich wie neu geboren, die Eltern unter euch werden es nachvollziehen können, oder?) wieder zurück. Da es auf der Hinfahrt so gut geklappt hat mit dem Hörbuch, machte ich es auf der Rückfahrt ebenso. Am Bahnhof warteten bereits Mann und Kinder auf mich und abends gab es natürlich wie immer eine große Kuschelvorleserunde.

Gibt es bei euch Rituale, wenn es um das Thema Vorlesen oder Eincremen geht?
Oder wird sogar Beides irgendwie miteinander verknüpft?

Alles Liebe,
Tanja

Mit dabei waren Familie Motte, Camilla vom Mumm Mag, Johnny Papablog, Lilli und Luke, Familicious, Lucie Marshall, Beauty Mami, Berlinfreckles, Blogprinzessin und frische Brise.