Freitag, 24. Juni 2016

[Leben] 5 Tage 5 Bilder - Freitagslieblinge, Blumen, Kakao und Converse Chucks

Eine Woche die sehr ruhig war, was Termine betrifft, aber arbeitsreich, den Blog betreffend. Ich habe schon ein Bisschen angefangen meinen Geburtstag zu planen und sogar schon Geburtstagsshirts für die Mädchen geordert, da sie bei Tausendkind im Sale waren. Meine Freitagslieblinge habe ich diese Woche wieder für euch, auch wenn die Woche über hier schon viel los war. 

Mein Lieblingsbuch der Woche

Ehrlich gesagt habe ich mir keine Zeit dafür genommen und habe eher viel im Netz gelesen.

Mein Lieblingsessen der Woche

Das war definitiv meine Pizza. Nach Ewigkeiten wagte ich etwas Neues und suchte eine Pizza Calzone aus. 



Mein Lieblingsmoment mit meinen Kindern

Diese Woche waren es eindeutig die Morgende, wenn wir zusammen Kakao und Kaffee tranken. Denn selbst wenn es vorher noch miese Stimmung gab, wie diese Woche ungefähr jeden Morgen, war spätestens dann die Welt wieder in Ordnung. So tauschten wir uns aus, was auf dem Tagesplan steht oder mit wem wir vielleicht verabredet waren.

Nun ein kurzer Werbeblock. ;-)
Wir haben die Becher von Done by Deer bei Bello&Elsa aussuchen dürfen. Und weil sie hier täglich in Gebrauch sind und ich euch auch so ein schönes Morgenritual mit euren Kids wünsche, gibt es für euch ab heute eine Woche mit dem Rabattcode "rougerepertoire" 15% Rabatt auf Geschirr. Also geht gern mal schauen. Die passenden Teller dazu kaufte ich ja bereits vor ein paar Wochen. Alle Sachen wandern täglich in die Spülmaschiene und das sieht man ihnen überhaupt nicht an.

Das Ballerina Shirt ist von Tausendkind
Mein Lieblingsmamamoment nur für mich

Frische Blumen, Kaffee und frische Beeren. Dazu gute Musik, Gedanken sortieren und Pläne schmieden. 



Meine Inspiration der Woche

Das ist dieser Post von Okka Rohd. Ich habe auch Schuhe, die mich an verschiedene Lebenslagen erinnern. Wo ich alleine mit meinen ersten Chucks überall war und was ich mit ihnen erlebt habe.
Sie liegen nun in einem Schuhkarton, umhüllt mit einer roten Schleife. Das mag verrückt sein, aber sie gehören zu mir. Stellvertretend zeige ich euch ein anderes Paar, was vermutlich auch mal den Geist aufgeben wird.


Hattet ihr eine schöne Woche?
Wer außerdem noch Lust auf ein Gewinnspiel hat, der sollte hier noch weiterklicken. 
Und wer noch mehr Rückblicke sehen möchte, der sollte bei Anna vorbeischauen.

Alles Liebe,
Tanja

Donnerstag, 23. Juni 2016

[Leben] Von Wachstumsschmerzen, Geborgenheit und Eckpfeilern

Es gibt Phasen im Leben eines Kindes, da braucht es mehr denn je diese Eckpfeiler, an denen es abprallen kann, um wieder in die eigentliche Mitte zu gelangen. Diese Stützen, die eigentlich sagen: ich mache mir Gedanken um dich, möchte dir helfen beim groß werden und hier erfährst du Geborgenheit, auch wenn gerade alles schwierig ist. Groß werden ist verdammt noch mal nicht leicht, nicht wenn man vorhat Prinzessin zu sein und im tiefsten Herzen eine Ronja Räubertochter ist, die so hoch klettert, wie sie nur kann und so schnell läuft, wie ihre Beine sie tragen. 

Was hilft bei Wachstumsschmerzen?

Wachstumsschmerzen sind hier seit einigen Wochen regelmäßig zu Besuch. Unsere Große sagt insbesondere abends doch häufig, dass ihre Schienenbeine weh tun. Außerdem isst sie "normal" große Portionen und keine Spatzenportiönchen über den Tag verteilt. Wie gut kann ich mich noch an diese Schienenbeinschmerzen bei mir früher erinnern. Nichts will so richtig helfen, aber eine Massage mit Arnika Öl tut nicht nur den Beinen gut, sie streichelt auch gleichzeitig die Seele. Schließlich wachsen nicht nur die Beine, sondern der gesamte kleine Körper.
Zwei Schritte vor und einer zurück - aber immer in sicheren Händen
Rückblickend, denke ich an den letzten Sommer, befanden wir uns in einer ähnlichen Situation. Bis zu ihrem Geburtstag waren es auch da noch 3 Monate. Diese 3 Monate waren sehr anstrengend für alle Beteiligten. Viel Weinen, oft urplötzlich, weil etwas nicht so lief, wie man es sich gedacht hatte. Etwas, was eigentlich schon einmal hinter uns lag. Und nun gleicht es sich wieder sehr. Ein paar Tage nach dem 4. Geburtstag, legte sich ein Schalter um. Sie konnte so viele neue Dinge, hatte viele andere Interessen und die Laune war wieder so, wie wir sie kennen: Heiter bis wolkig, aber selten knatschig und miesmuschelig.

In ihrem Kopf brodelt es vermutlich gewaltig. Nichtsdestotrotz, auch wenn wir stets Verständnis haben, gibt es in einer Familie nun einmal Regeln. Da wären wir auch wieder bei den Eckpfeilern, die sonst selten ein Problem darstellen, aber nun Tag ein und aus am Liebsten ausdiskutiert werden wollen und prinzipiell alles in Frage gestellt wird, was vorher noch toll war, wenn man nun nicht seinen Kopf durchsetzen kann. Aber wie eingangs erwähnt bieten diese Grenzen, die als vermeintlich gemein wahrgenommen werden, Schutz. Wenn sich auch alles verändert, der sichere Hafen der Familie bleibt bestehen, dort ändert sich nichts, nichts an der Liebe und auch nichts an den Regeln.

"Sei frech wild und wunderbar"
Wenn es auch hier wieder Klick macht, wird sie wieder eine neue Stufe ihres Bewusstseins entdecken und für sich nutzen können. Und so lange, werden wir sie auffangen und ihr helfen, diese Zeit gut durchstehen zu können. Ich sehe es an ihren gleichaltrigen Freunden. Getreu nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto mein Boot!, wird sich übertrumpft. Höher, schneller weiter. Wer ist der Beste, wer kann mehr, wer hat die tollsten Spielsachen. Ich habe kürzlich gelesen, dass Kinder in diesem Entwicklungsabschnitt ihres Lebens zu Übertreibungen neigen. Nickend musste ich zustimmen und dachte: Das ist scheinbar dieses groß werden, von dem immer alle reden. Bei dem wie immer alle mitwachsen und nicht nur das Kind. Manchmal, aber auch nur manchmal stelle ich vielleicht meine Ohren auf Durchzug wenn die Sirene losgeht, denn sonst wird das nichts mit dem mitwachsen, und nehme sie einfach in den Arm. Denn dort herrscht Sicherheit.

Alles Liebe,
Tanja

Dienstag, 21. Juni 2016

Leben - Schnuller, Kleinkind und wer entscheidet, wann die Schnullerfee kommt?

Für alles im Leben gibt es Regeln oder Vorschriften. Freut man sich beim Baby noch darüber, dass es einen Schnuller nimmt, nachdem man unzählige Firmen ausprobiert hat, wird man beim Kleinkind schon gefragt, wann denn eigentlich die Schnullerfee kommt. Wie bei allem im Leben, ist es eine reine Gewohnheitssache. Das Saugbedürfnis bei Säuglingen wird hier befriedigt und ebenso ist es eine gewohnte vertraute Sache für Kinder, die eine tröstende Wirkung mit sich bringt. Dennoch entwächst man manchen Angewohnheiten und lernt, sich neue Gewohnheiten zu suchen - auch die Kleinsten unter uns - weswegen es schön ist, sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Am liebsten, so selbstbestimmt, wie es nun mal geht.  


Das Thema Schnuller ist für uns Neuland, obwohl es das zweite Kind ist. Die Große nahm ihn nie (wie sehr hätte ich mir gewünscht, sie hätte ihn doch mal genommen), die Kleine hingegen sofort. Bevor ich selbst Kinder hatte, dachte ich oft, wenn ich flüssig sprechene Kinder hörte, die allerdings einen Schnuller im Mund hatten, wieso das denn sein muss. Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen, da Jemanden drauf anzusprechen. 

Selbstbestimmtes Verabschieden und die Schnullerfee

Die Kleine ist nun 2,5 Jahre alt, spricht wie ein Wasserfall und hatte bis vor kurzer Zeit noch wirklich am Liebsten sehr oft am Tag ihren Schnuller im Mund. Richtig gelesen: Hatte! Sie hat einen ziemlichen Wachstumsschub durchlebt und seitdem benötigt sie ihn nur nur zum Einschlafen. Wird sie nachts mal wach, ist nicht mehr der Schnuller Schuld, weil er aus dem Mund fiel. Wenn wir die Wohnung verlassen, sucht sie nicht mehr panisch die meist genutzten Ablageorte ab, weil sie gar nicht mehr daran denkt, ihn mitnehmen zu wollen. 

Wir wurden nicht müde ihr zu sagen, dass wir nicht verstehen was sie sagt, wenn sie den Schnuller im Mund hat. Wir wollten sie und uns nicht stressen, ihr Zeit geben, da wir Beide der Meinung sind, dass es am Besten wäre, sie nimmt freiwillig Abstand. Vom Zahnarzt aus hatten wir keinen Druck, da der Kiefer nicht beeinträchtigt war, weswegen wir auch aus gesundheitlichen Gründen keine Eile hatten. 

Die Vorstellung, dass eine Schnullerfee zu ihr kommt, findet sie wirklich toll. Mal sehen, wann wir das machen werden, aber allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern, schliesslich freut sie sich schon darauf. Das sollte man doch nutzen.

Erfahrungen aus dem Freundeskreis

Als mich das Schnullerthema doch mehr beschäftigte, noch bevor ich sah, dass die Kleine eigenständig immer mehr Abstand nimmt, hörte ich mich Freundeskreis um, wie das dort gelöst wurde. 

Frau Raufuß erzählte, dass sie dem Kalinchen mit 1,5 Jahren erklären musste, genau an Ostern, dass der Osterhase die Schnuller mitnehmen wird. Denn da hatte sich herausgestellt, dass der Oberkiefer schon leicht beeinträchtigt war. Nach einer schlechten Nacht, fragte das Kalinchen nie wieder nach einem Schnuller und alles war überstanden. 

Und meine Freundin P. war irgendwann festentschlossen. Es gab ein weinendes Drama auf einer kurzen Autofahrt, als ihre Tochter 2 3/4 Jahre alt war und kein Schnuller zur Hand. Also wurde kurzerhand entschieden, dass eine Lösung her muss. Es wurden alle Schnuller rigoros abgeschnitten, so dass es nichts mehr zum Saugen gab. Schnell wurden sie von ihrer Tochter links liegen gelassen und das Thema Schnuller war vorbei. 

Wie auch bei allen anderen Themen rund ums Kind, wird jeder seinen Weg finden. Ich bin gespannt, wann die Schnullerfee hier vorbeikommen wird. Wie ich sie kenne, wird es nicht mehr lange dauern. Und die Zeit, die sie noch braucht, soll sie bekommen. Denn ein großer Schritt ist bereits geschafft.

Wie ist es denn bei euren Kindern gewesen? 
Oder steht es euch noch bevor?

Alles Liebe,
Tanja

Montag, 20. Juni 2016

[Leben] UV-Schutz für Kinder - Experteninterview und Gewinnspiel C/O

C/O Danke an Smafolk für die Produkte, ebenso Danke an Daylong für die Beantwortung meiner Fragen

Sommer, Sonne, Wasser und zarte Kinderhaut. Warum es so wichtig ist, Kinderhaut vor Sonneneinstrahlung zu schützen und mit welcher besonderen UV-Schutzkleidung man das am Besten macht, darum soll es heute gehen. Ebenso habe ich mit einer Expertin von Daylong ein kleines Interview geführt, warum Sonnencreme auch für Kinder unerlässlich ist. Wenn ihr dazu noch Lust auf ein Gewinnspiel habt, dann seid ihr richtig.


UV-Schutzkleidung und Kopfbedeckung

Schaue ich mir Kleinkinderfotos von früher aus den Urlauben mit meinen Eltern an, dann bin ich meist am Strand mit einem Shirt bekleidet zu sehen und einer Badehose. Ebenso trug ich einen Sonnenhut. Spezielle UV-Schutzkleidung war in meiner Kindheit noch nicht wirklich existent. Als meine Mutter das UV Schutzset von unserer Großen sah, was ich damals für den ersten Strandurlaub kaufte und auch für die Freibadsaison hier bei uns, sagte sie noch: Ist das toll, was es nun alles gibt. 

Kinderhaut sollte im ersten Lebensjahr so wenig Sonneneinstrahlung wie möglich abbekommen. Einige Kinderkleidungshersteller haben spezielle Kleidung mit UV-Schutz, die nicht zum Baden gedacht ist. Wenn man allerdings nicht gerade in der Hautpmittagszeit in die pralle Sonne geht und die Kinder eincremt, ist man auch schon ein ganzes Stück weiter und gut vorbereitet. Ebenso kann man einfach darauf achten, dass man lieber Oberteile und Kleider mit kleinen Ärmelchen kauft und nicht nur mit schmalen Trägern. So sind auch beim Spielen draußen die Schultern geschützt.

Ob Einteiler oder Zweiteiler. Mittlerweile gibt es für jeden Geschmack etwas, was die Haut eurer Kinder im Schwimmbad oder am Meer schützen kann. Das Material, aus dem die Kleidungsstücke gemacht sind, ist genau das Gleiche, wie auch bei einem Badeanzug oder einer Badehose, also schnelltrocknend.

Meine Kids suchten sich Einteiler bei Smafolk aus, worin sie ehrlich gesagt ziemlich niedlich aussehen und lediglich rein optisch ein Surfbrett fehlt. Wisst ihr, was ich an ihnen absolut gut finde? Die Große ist ja schon recht vorsichtig bei Reißverschlüssen, die Kleine hingegen möchte hauptsächlich alles alleine machen, egal wie groß die Schwierigkeitsstufe ist. Hier können sie sich aber nicht beim Reißverschluss schließen verletzen, weil es einen Schutz gibt. Solche Details finde ich super. 

Nun haben wir also gelernt, wann man die Sonne meiden sollte und was wir den Kids im Schwimmbad anziehen. Eins fehlt aber noch: Die Kopfbedeckung. Gerade bei den Kleinsten sehr beliebt mit Nackenschutz. Es gibt die unterschiedlichsten Materialien, auch hier kann man sie aus Badekleidungsstoff erwerben. Wir hatten aber immer Baumwollhütchen*. Mittlerweile verzichten wir auf den Nackenschutz, da die Haare lang genug sind, aber nicht auf den Kopfschutz an sich.

Sonnenschutz durch Sonnencreme

Da meine große Tochter recht empfindliche Haut im ersten Lebensjahr hatte, ließ ich mich in der Apotheke meines Vertrauens hinsichtlich eines Sonnenschutzes beraten, da wie oben schon einmal erwähnt, ein Sommerurlaub vor der Türe stand und ich gerade am Meer keine Kompromisse eingehen wollte. Uns wurde zu Daylong geraten. Sie hat sie gut vertragen und seitdem verwenden wir eigentlich nur diese Firma, auf Grund unserer positiven Erfahrung. Für den Kindergarten hatte ich eine günstige Creme aus dem Drogeriemarkt gekauft, die auch laut Öko Test gut abgeschnitten hatte, aber davon bekam sie juckende Stellen an den Armen. Also haben wir seitdem auch dort Daylong Sonnencreme, da ich nicht weitere Versuche eingehen wollte. Und weil ich nicht zwei verschiedene Sorten kaufen möchte, wenn es nicht unbedingt nötig ist, verwendet die Kleine genau die gleiche Sonnencreme. Im ersten Lebensjahr wurden Beide mit spezieller Babysonnencreme eingecremt. Da die Große schnell braun wird, sah sie zwar aus, wie ein keines Gespenst, durch das leichte Weißeln der Creme, was bei mineralischen Filtern gegeben ist, aber Schutz ist Schutz.


Aus diesem Grund ging ich auf Daylong zu und bat um die Beantwortung meiner Fragen.
Somit hoffe ich, dass dieses Interview für euch die ein oder andere wichtige Information enthält und vielleicht auch offene Fragen beantwortet, die der ein oder andere von euch vielleicht noch hatte, wenn es um Sonnencremes geht.

Wieso ist für Kinder UV Schutz eigentlich so wichtig? Bis zu welchem Alter sollte man Sonnenschutz mit mineralischem Filter verwenden und wieso?
Die Wahl des passenden Sonnenschutzmittels hängt von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich ist die Kinderhaut besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlen. Insbesondere Sonnenbrände in der frühen Kindheit und Jugend erhöhen das Risiko für sonnenbedingte Hauterkrankungen im Alter, wie z.B. Hautkrebs. Daher sollten Kinder immer zusätzlich mit Kleidung geschützt und nie direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Zudem sollte auch im Schatten auf Sonnenschutz geachtet werden (mindestens SPF 30). Allgemein wird empfohlen, bei Kindern bis ca. 1 Jahr Sonnenschutzprodukte mit rein physikalischen Filtern zu verwenden. DaylongTM baby SPF 30 ist ein Sonnenschutz-Produkt mit rein mineralischen (physikalischen) Filtern für sehr empfindliche Haut, z. B. bei Säuglingen. Das Produkt weist einen hohen UV-Schutz auf, basiert auf reinen Mikropigmenten, ist wasserresistent, duftstofffrei und ohne chemische Filter. DaylongTM kids Lotion SPF 30 und DaylongTM kids Lotion SPF 50+ (im Dosierspender) enthalten eine Kombination aus chemischen/ physikalischen Filtern. Sie sind extra wasserfest in Süß- und Salzwasser und galenisch besonders angenehm. Beide Präparate sind umfangreich dermatologisch getestet (auch bei Neurodermitis), höchst verträglich, ohne PEG-Emulgatoren, duftstofffrei, nicht komedogen und ohne zusätzliche Konservierungsstoffe. Wir empfehlen die Anwendung bei Kindern ab ca. 1 Jahr.
Wie oft muss ich mein Kind im Sommer am Tag eincremen?
Es ist vor allem, und gerade bei Kindern wichtig, reichlich Sonnenschutz-Creme (2 mg/cm2) aufzutragen und die Anwendung unbedingt zu wiederholen, um den Schutz aufrecht zu erhalten. Bei einer Auftragsmenge von 2 mg / cm2 Haut verlängern Sonnenschutzprodukte die Eigenschutzzeit der Haut um den angegebenen Lichtschutzfaktor (à Bsp.: 5 Min. Eigenschutzzeit und SPF 30 = 2,5 Std. „Sonnenzeit“). Der praktische Dosierspender inkl.Dosiertabelle der Daylong™ kids Lotion SPF 50+  hilft Ihnen, die nötige Menge aufzutragen, um den ausgelobten LSF zu erreichen.
Bitte beachten Sie, dass es sich hier um einen theoretischen und rein rechnerischen Wert handelt, da Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass kaum jemand die korrekte Menge aufträgt. Deshalb empfehlen wir, den rein rechnerisch ermittelten Wert der „Sonnenzeit“ bei Kindern nur zu 1/3 (max. zur Hälfte) auszunutzen.
Sollte sich das Kind dennoch vorwiegend im Schatten aufhalten?
Grundsätzlich gilt, dass Babys und Kleinkinder nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden sollten. In der Mittagszeit sollten sich Kinder bei starker Sonneneinstrahlung innerhalb eines geschlossenen Gebäudes aufhalten (dort ist es in der Regel dann auch kühler als draußen). Zudem gilt auch schon für dieses Alter die sog. 4H-Regel: Hut-Hemd-Hose-Hoher Lichtschutz. Dunkle, dicht gewebte, locker sitzende Kleidung schützt hier besser als helle, leichte Gewebe. Die Hautstellen, die dann noch unbedeckt sind, sollten mit einer Sonnenschutz-Creme geschützt werden.
Gewinnspiel

Smafolk hat vier Pakete geschnürt, mit Badekleidung und Handtüchern bestückt, die ich nun an euch verlosen darf.

Teilnahmebedingungen:
  • Ihr seid 18 Jahre alt und wohnt in Deutschland
  • Schreibt mir einen Kommentar, welches Set (bitte nur eine Auswahl) ihr gerne hättet. Außerdem warum ihr für euer Kind ein Set gewinnen möchtet und welche Sonnencreme ihr verwendet (weil ich doch neugierig bin). 
  • Ich freue mich, wenn ihr Teil meiner Facebookgemeinschaft werdet. Liked die Seite *klick* und schreibt mir das mit in den Kommentar, als Zusatzlos.
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 30.06.2016 um 20 Uhr. 
  • Die Gewinner werden hier bekanntgegeben, indem ich die Kommentare beantworten werde. 
Paket 1: Jungen Größe 74-80 (dunkles Handtuch)
Paket 2: Mädchen Größe 74-80 (rosa Handtuch)




Paket 3: Jungen Größe 3-4 Jahre (blaues Handtuch)
Paket 4: Mädchen Größe 3-4 Jahre (beiges Handtuch)




Nun drücke ich euch die Daumen!

Alles Liebe,
Tanja

* Affiliate Links 

Sonntag, 19. Juni 2016

[Leben] Wochenende in Bildern - Familienzeit zwischen Regen und Sonne

Ich weiß, ich neige dazu jeden Sonntag mit dem gleichen Satz zu beginnen. Aber mal im Ernst: schon wieder ist eine Woche vorbei? Also zeige ich heute wieder, wie unser Wochenende war, was wir erlebt haben und wieso es ein Sonntagssüß auch mal am Samstag gibt.

Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?

Ich beteiligte mich an der Blogparade von Andrea von Runzelfüsschen und schrieb auch etwas zum Thema Nein heißt nein auf.

Außerdem schrieb ich euch meine Sicht der Dinge zum Thema Medienkompetenz bei Kindern auf und gab euch noch unsere App Lieblinge mit auf den Weg.

Und wie war unser Wochenende?

Samstag Morgen, mein Blick wanderte zum Handy, damit ich auf die Uhr schauen kann. Halb 7. Die Kinder wollten aufstehen. Ich dachte mir, noch 5 Minuten, so wie früher, wenn Mama mich weckte, weil ich in die Schule musste. Nur noch 5 Minuten. Bis die Große am Bett stand und sagte: "Mama? Kannst du jetzt bitte aufstehen? Wir haben schon alles gespielt und nun sind wir hungrig." Mein Blick wanderte wieder zur Uhr. 08:06 Uhr. Ich hörte die Kinder zwar die ganze Zeit, da ich nur noch döste, ich nahm auch wahr, dass alles wirklich ruhig und friedlich war. An den Geräuschen kann man ja sehr gut hören, was die Kinder so machen, auch im Nebenzimmer. Aber das ich wirklich noch so lange liegen bleiben durfte, dass hatten wir auch noch nicht. Brachte mir aber wirklich dringend notwendige Erholung und die Zwerge wurden eindringlich gelobt. Wer weiß, vielleicht merken sie sich das ja und wiederholen es bald noch einmal. 

Auch nach unserem obligatorischen Morgenkakao und Kaffee spielten sie weiterhin so schön miteinander, dass ich die Chance ergriff und die ganze Wohnung auf den Kopf stellte und putzte. Mit krankem Kind und Arbeit kam ich da in der letzten Woche kaum zu. Und siehe da. Auch das ging wirklich reibungslos. Irgendwann fuhren wir einkaufen und kauften auch neue Blumen. Das war dann auch tatsächlich schon unser ganzer Vormittag. 


Zu Mittag gab es dann Pierogi. Auch die Kinder mögen sie sehr gerne und ich muss sie unbedingt bald mal wieder selber machen. 


Anschließend stand eine gemütliche Mittagspause an. Wir drei Mädels kuschelten uns aufs Sofa, schauten ein Bisschen Peppa Wutz und lasen anschließend noch das ein oder andere Buch. Die Mäuse konnten es kaum erwarten, bis es endlich 15 Uhr  war. Schließlich erwarteten wir Besuch. Unsere liebe Freundin P. kam. Alle Kinder waren happy und ich freute mich selbstredend. Durch sie kenne ich auch das Sonntagssüß. Da wir uns oft am Sonntag sehen, gibt es das dann auch. Wenn wir uns wie gestern aber bereits am Samstag sehen, dann muss man die Dinge eben mal umbenennen, oder auch einfach flexibel sein. 


Mit dem Aufbruch unserer Freunde, machten auch wir uns noch einmal auf den Weg. Endlich regnete es nicht mehr. Und um halb 6 waren auch keine Menschenmassen bei den Witterungsbedingungen auf dem Spielplatz zu erwarten. Also optimale Bedingungen, um endlich ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, die sich zuvor doch sehr gut versteckten. Dort angekommen stand es ausser Frage, dass ich eine bestimmte Frage gestellt bekomme und ich fing bereits gedanklich von 3 an rückwärts runter zu zählen. "Dürfen wir die Schuhe ausziehen?"


Irgendwann gegen 19 Uhr kehrten wir zurück. Es war so herrlich entspannt und ich war froh, dass die Mädchen ihre überschüssige Energie noch abbauen konnten. Nach einer sofortigen Runde Badewanne und anschließendem Abendessen, schliefen Beide hervorragend ein und ich konnte mich noch etwas an den Rechner setzen. Da war der Samstag auch schon vorbei.


Heute, am Sonntag, setzte sich meine Glückssträhne fort. Wir schliefen alle bis halb 9. Das ist ungefähr so, wie ein Sechser im Lotto. Die Eltern unter uns werden nun nicken. Ein kleines Frühstück, den allmorgendlichen Kakao und Kaffee später fanden wir uns auf dem Weg zum Bäcker wieder. Proviant für später musste besorgt werden. Auf dem Rückweg wurde direkt noch ein kleiner Spielplatz erkundet und irgendwie war es dann fast schon Zeit für das Mittagessen. 


Schließlich musste wir pünktlich danach los, da ein Treffen mit meinen Eltern anstand. Die Kids wussten noch gar nichts von ihrem Glück, da ich ansonsten keine ruhige Minute haben würde und nur bombardiert werden würde, wann es endlich losgeht. Und drei Mal dürft ihr raten, wohin es ging. Zum Gertrudenhof. Ich habe so langsam das Gefühl, ich betreibe hier Schleichwerbung. Aber es ist einfach so nett dort. Und es gibt ziemlich leckeres Eis, Rosenblättereis. Es schmeckt so lecker, wie es klingt, versprochen.

Die Alpakas hatten mal wieder meine volle Aufmerksamkeit, ich könnte ihnen stundenlang zugucken. Ebenso den Eseln, 


Der Spielplatz wurde fleißig bespielt und wir kauften noch etwas im Hofladen ein. Heute Abend gab es nämlich Salat. Rucola und Tomate musste ich deswegen unbedingt mitnehmen.


Ein schönes Wochenende neigt sich nun langsam dem Ende entgegen und ich werde nachdem ich den Post hier für euch fertiggestellt habe, meinem Rücken noch etwas Gutes tun und baden. 

Startet gut in den Montag und schaut noch bei Susanne vorbei, wo wie immer viele andere Wochenendbilder verlinkt sind.

Alles Liebe,
Tanja

Freitag, 17. Juni 2016

[Leben] Nein heißt Nein - Blogparade

Auf Twitter bekam ich kürzlich mit, dass die Idee einer Blogparade entstehen würde, was ich sehr begrüßte, in der Hoffnung, es beteiligen sich einige Blogger und man erhält Denkanstöße. Denn sind wir ehrlich, wird das Wort Nein doch im Alltag recht häufig verwendet. Inflationär?

Andrea setzte dann die Idee um, die ebenso von Susanne stammt und brachte nun so den Stein der Blogparade ins Rollen. 




Als das große Mädchen noch recht klein war und wir merkten, dass wir anfangen sollten zu überlegen, welche Grenzen wir setzen möchten und auch müssen, war schnell klar, dass man nicht einfach alles mit einem Nein! abschmettern kann und soll. Wir sprachen darüber, in welchen Themengebieten das Kind Spielraum hat und wo es wirklich feste Regeln gibt, die absolut unumgänglich sind. 

Nein heißt nein

Beide Kinder sind große Freunde davon, einem an der Straße nicht die Hand geben zu wollen. Die Große testete das wirklich lange aus, aber wir wurden nicht müde, es auszusitzen und durchzuziehen. Ein kleines Kind gehört an der Straße an die Hand, erst Recht wenn es keine Angst hat und offensichtlich riesengroßes Urvtertrauen, dass ihm schon nichts passieren wird. Wenn eines der Kinder das mit einem Nein abschmettert, wird noch einmal erklärt, dass das an der Straße unumgänglich ist. Wenn auch das nicht von Erfolg gekrönt ist, gibt es da keinerlei Diskussionen und das Kind wird rübergetragen. Das mag nun für euch nach einer Belohnung klingen. Aber bei unseren Mädels ist es in diesem Fall alles andere, nur keine Belohnung, da sie nun einmal selbstständig die Straße überqueren möchten.

Wenn es um das Thema Zähne putzen geht, wird auch hier kein Nein akzeptiert. Ich weiß nicht, wie oft wir dieses Buch gelesen haben, aber wir können es vermutlich alle mitsprechen. Und es hat geholfen. Sollte es doch ein Nein seitens des Kindes geben, dann werden erst dem liebsten Kuscheltier die Zähne geputzt und dann ist das Kind an der Reihe. Klappt prima. Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Kids sehr wohl merken, wo es einen Handlungsspielraum gibt und wo nicht. Wir halten keines der Mädchen fest, damit wir die Zähne putzen können. Je weiter hier die Müdigkeit abends vorangeschritten ist, desto schwieriger wird es. Morgens ist es in der Regel nie ein Problem.

Eine weitere unumgängliche Regel bei uns ist: Ohne Helm wird nicht Fahrrad gefahren und auch nicht Laufrad. Die Kinder sehen aber auch bei uns, dass wir stets beim Fahrradfahren einen Helm tragen und so wurde das nie wirklich in Frage gestellt. Letztes Jahr, diskutierte die Große zum ersten Mal mit mir darüber. Wir planten rauszugehen, sie fragte noch ob sie ihr Fahrrad mitnehmen darf. Als ich die Frage mit einem Ja beantwortet hatte und gleich darauf sagte, dass sie bitte schon einmal ihren Helm aufsetzen kann, schmetterte sie mir ein nein entgegen. Dazu hätte sie keine Lust. Auch hier wurde wieder erklärt, dass es ohne Helm zu gefährlich ist. Ebenso fügte ich hinzu, dass es für mich in Ordnung ist, wenn sie keinen Helm anziehen möchte, dann würde aber das Fahrrad auch zu Hause stehen bleiben. Und schon war die Sache geregelt. Ich möchte behaupten ich habe wirklich zwei sture Böckchen hier und glaubt mir, es wird bei aller Liebe hier nicht alles so toleriert und hingenommen (was vollkommen richtig ist und auch für die Entwicklung des Kindes mit dazu gehört), aber ich schätze auch hier greift wieder die absolute Verlässlichkeit dessen was schon immer verabredet war und auch nicht gebrochen wird.

Abschließend hierzu möchte ich sagen, dass dies Punkte sind, die die Kinder einfach nicht besser wissen können. Es gibt Dinge im Leben eines Kindes, die soll es durch Neugier und Freude dessen was es tut austesten und durchleben. Aber ebenso gibt es lebensbedrohliche oder auch hygienische Aspekte, die außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegen. Und darin sehen wir auch wiederum einen Erziehungsauftrag.

Ich möchte es nicht, dass du das machst - die eigene Komfortzone

Nein haben wir als klares Wort festgelegt, welches genutzt wird, wenn eben wie oben beschrieben keinerlei Diskussionsfreiraum besteht. Wenn es aber um harmlose Dinge geht, wie schnell neigt man dazu zu sagen: nein lass das bitte. Aber nein ist hier das falsche Wort. Und hab ich mich und die Situation so schnell hinterfragt, wie ich das Nein formuliert habe? Vermutlich nicht. 
Vielleicht geht es hier um das Verlassen der eigenen Komfortzone. 

Meine Komfortzone endet zum Beispiel dort, wo Regen beginnt. Ich finde Regen auch nicht in der Wohnung bei einem Tee und Kerzenschein gemütlich. Und somit auch erst Recht nicht draußen. Schnell lernte ich beim großen Mädchen, dass sie draußen nun einmal am glücklichsten ist. Wir gingen bei Wind und Wetter spazieren und sie war zufrieden und ich somit auch, weil ich kein nörgeliges Kind zu Hause hatte. Als die Spielplatzzeit angefangen hatte, der Herbst und das schlechte Wetter anklopften, stand sie doch das ein oder andere Mal vor mir und sagte: Pieplatz? 
Mit einem Gegenvorschlag wäre ich vermutlich auch weitergekommen, fragt sich für wie lange, aber warum? Nur weil ich keine Lust habe, mir meine Gummistiefel und einen Regenschirm zu schnappen? Ähnlich beschrieb es auch schon Propperline, aber das ist scheinbar ein gutes Paradebeispiel.

Fragt eines der Kinder etwas und wir lehnen es ab, durch eine Erklärung und dem Zusatz, dass wir das lieber nicht möchten, wissen sie aber ganz genau: da ist noch Luft nach oben. ;-) Aber dennoch gibt es hier die Möglichkeit der Kinder zu sagen, aber ich möchte doch bitte. Natürlich ist das je jünger das Kind ist schwierig, was die Kommunikation angeht. Aber gerade mit unserer Großen entstehen da auch sehr gute Dialoge, wo sie einem absolut plausibel erklärt, warum nun etwas so stattfinden soll, wie sie sich das vorgestellt hat. Ich füge oft hinzu, dass sie wenn sie das so sieht, es  ausprobieren kann, aber im Hinterkopf hat, was wir dazu gesagt haben und ich es schön finde, dass sie mich vorher gefragt hat. Ich habe die Hoffnung ihr so aufzeigen zu können, dass es vollkommen ok ist bei manchen Dingen unterschiedlicher Meinung zu sein, man aber auf jeden Fall und immer darüber sprechen kann. 

Eigene Grenzen des Kindes

Die Kleine möchte morgens, dass ich ihr etwas zum Anziehen heraussuche. Ich kann euch mit 100%er Wahrscheinlichkeit sagen, dass sie stets unzufrieden damit ist, auch nach dem 5. Outfit. Also weiß sie, dass ich ihr eine Möglichkeit zeige und somit auf ihren Wunsch eingehe, ihr etwas auszusuchen. Sie weiß aber auch, dass wenn es ihr nicht gefällt, sie es so nicht anziehen muss, aber dann selbst dafür zuständig ist. Wer so einen eisernen Willen hat, was dieses Thema betrifft, der wird auch das schaffen. Und so endet es nicht jeden Morgen in einem Wutanfall, sondern es ist ok. Meist tauscht sie ein Teil aus, legt das andere nicht benötigte Kleidungsstück wieeder zurück und dann sind alle zufrieden. 

Sagen unsere Kinder, dass sie satt sind, dann wird das respektiert. Die Große wird aber noch mal gefragt, ob sie sich auch sicher ist. Sie isst sehr langsam und hat sowieso keine Zeit dafür, 5 Minuten nach dem Essen aber wieder Hunger. Meistens kommt dann raus, dass sie doch noch mehr möchte, aber es ist ihr überlassen und sie wird nicht dazu genötigt. 

Spielverabredungen sind ja auch ein besonderes Thema. Wie oft kommen Kinder angelaufen, wenn ich im Kindergarten zur Abholzeit da bin und fragen mich, wann sie mal mit zu uns kommen können. Meistens sehe ich am Gesichtsausdruck der Großen bereits, was sie eigentlich davon hält. Dabei sind es oft auch Kinder, mit denen sie täglich am Liebsten dort spielt. Aber da ist eben ihre Grenze. Das reicht ihr vollkommen. Und das ist ok. 


Zusammenfassend kann ich sagen, dass hier zu Hause ein großer Meinungsaustausch stattfindet mit wenigen feststehenden Säulen, an denen nicht gerüttelt wird. Alles andere sind die Fahnen dazwischen, die sehr wohl beweglich sind und je nach Wind in eine Richtung wehen, um mal ein wenig bildlich zu schreiben. Grenzen werden aufgezeigt, aber das funktioniert auch ohne ein permanentes Nein. Ein respektvoller Umgang ist sehr wichtig, egal wie alt ein Gegenüber ist. Man sollte sich immer vor Augen halten, wie es einem selber gehen würde, wenn man lediglich ein einfaches schlichtes Nein entgegnet bekommt, wenn man vernünftig nach etwas fragt. 

Alles Liebe,
Tanja




Dienstag, 14. Juni 2016

[Leben] Medienkompetenz - Medien und Kinder - App Tipps

App-Werbung enthalten

Der Umgang mit Medien

In jedem Haushalt mit Kindern wird das Thema Medien unterschiedlich angegangen. Wir haben da unseren Weg gefunden und darum soll es heute gehen. Ebenso möchte ich euch unsere liebsten Kinder App's und Serien vorstellen.
Medienkompetenz bezieht sich meines Erachtens nach nicht nur auf die Kinder. Es bezieht sich genauso auf uns Erwachsene. Wir müssen kompetent für sie sein, damit sie es werden können. Denn in der heutigen Zeit halten wir es für nicht zeitgemäß, unsere Kinder komplett abzuschirmen. Viel mehr sehen wir uns in der Pflicht, Ihnen einen gesunden Umgang mit auf den Weg zu geben. 

Vorbildfunktionen treffen auch hier zu. Hier läuft tagsüber kein Fernseher. Es gibt zwei Ausnahmen: Das Formel 1 Rennen am Wochenende, wo die Kinder den Start begeistert mitverfolgen, es danach sowieso langweilig finden und wir uns dann im Kinderzimmer aufhalten oder  eine Fußball WM/EM.
Dafür gibt es hier immer viel Musik. Radio, CD, auf Wunsch Hörspiele und Kinderlieder.

Fernsehen und Kinder?

Als unsere große Tochter zum ersten Mal fernsehen durfte, entstand diese Aktion aus einer Art Hilflosigkeit. Ich war zum zweiten Mal schwanger und wieder war es recht kompliziert, inklusive Liegen. Da R. bis auf wenige Stunden pro Woche noch nicht fremdbetreut war und es für ein aktives 2 Jahre altes Kind auch nicht besonders spannend ist, nur brav neben mir zu sitzen, durfte sie auch mal für einen begrenzten Zeitraum etwas gucken. Bei uns war es das Kikaninchen. Begrenzt hieß in dem Alter bei uns 20 Minuten. Maximal 30 Min. Experten würden da vermutlich schon mit dem Kopf schütteln. Schnell fanden wir heraus, dass es bei uns aber wohl lange kein Sandmännchen Ritual geben würde, da wir schon bemerkten, dass das Fernsehen direkt vor dem schlafen gehen, keine gute Kombination sein würde. Das ist übrigens bis heute so. Daher wird hier nur mittags etwas geguckt, das aber auch nicht jeden Tag. Was uns wichtig ist: Der Fernseher wird nicht dafür genutzt, um die Kinder davor zu parken. Entweder sitzt einer direkt dabei, oder aber man ist aber definitiv im gleichen Raum und wuselt vielleicht nebenher etwas herum. Aber immer direkt greifbar, so dass man selber alles von der Serie mitbekommt und direkte Fragen dazu beantworten könnte. Ich merke, dass wir diese zeitliche Begrenzung gar nicht unbedingt bräuchten. Einen ganzen Film könnten unsere Kids nicht an einem Stück schauen. Dafür haben sie nicht die Ruhe. Allerspätestens nach 40 Minuten stehen sie auf und hampeln dann irgendwie vorm Fernseher rum, was wir definitiv als Signal wahrnehmen und aus diesem Grund auf 30 Minuten begrenzen.
Kikaninchen, Trotro, Peppa Wutz, Conni und Affe Coco sind hier die absoluten Favoriten der Kinder. Die Große hat bei Bibi und Tina häufig Angst, weil ihr die Männer dort zu böse aussehen. Also gibt es Bibi und Tina erst einmal nur als Hörspiel.

Tablet und Kinder?

Die Kinder dürfen, wenn sie fragen ans Tablet. Seit Weihnachten haben wir das Samsung Galaxy Tab A. Dort gibt es einen Kindermodus, den ich wirklich gelungen finde.  Im Kindermodus kann das Kind          das sehen, was man selber vorher freigegeben hat. 


Außerdem kann der Kindermodus auch nur mit einem Code wieder verlassen werden. Da meistens Beide zusammen damit spielen, habe ich nicht für jedes Kind ein Profil angelegt. Die Spielzeit ist auf 30 Minuten begrenzt (man kann es auch länger oder kürzer einstellen). Ist die Zeit abgelaufen, dann schläft der Dino und wird erst am nächsten Tag wieder wach. 


Nach Code Eingabe, könnte die Zeit auch verlängert werden. 


Im Kindermodus gibt es bereits ein paar Apps, zum Beispiel kann gemalt oder fotografiert werden. 
Wir nutzen aber hauptsächlich die folgenden Apps:

Freche Freunde, Caillou (vorsicht in App Käufe möglich) und die Ravensburger Memory App

Bei den Frechen Freunden* gibt es ein ABC Lernspiel (Hier werden Buchstaben nachgemalt), ein Sammelspiel (Früchte fallen vom Himmel und man muss die farbigen Früchte erwischen, dessen Farbe man zuvor festgelegt hat) und es gibt den Fruchtschieber (hier können Obst- und Gemüsesorten  erfunden werden, oder aber bereits existierende nachgebaut werden). Die App ist kostenlos. Wir haben sie recht neu, da wir hier gerade die Android Version ausprobieren, die ganz bald neben der IOS Version erscheint, aber Beide Kinder mögen sie wirklich gerne. 

Bei Caillou darf man Arzt spielen und verschiedene Stationen mit ihm erleben. Meine große Tochter mag das Spiel wirklich gerne, auch wenn nur vier Levels freigeschaltet sind. Mehr müsste man dazu kaufen. 

Die Ravensburger Memory App ist wirklich Klasse, auch wenn man hier vorab 2,99€ bezahlen muss. Hier kann man zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen switchen und zwischen dem normalen und dem Kindermodus. 

All diese Apps laufen wie oben geschrieben bei uns im Kindermodus, so dass die begrenzte eingestellte Spielzeit auch hier genutzt wird. 

Mein Fazit:

Ich bin, wie bei den meisten Themen der Meinung, dass alles in Maßen und wohldosiert in Ordnung ist. Wir sind Beide keine Freunde von strikten Verboten, sei es beim Thema Medien, als auch beim Thema Süßigkeiten. Einen bewussten offenen Umgang, mit Erklärungen und dem richtigen Vorleben halten wir für sinnvoll.

Nutzt ihr Kinder Apps? 
Was schauen eure Kinder gern? 
Und habt ihr eine Regelung, wie viel Medienzeit am Tag zur Verfügung steht?

Alles Liebe,
Tanja

* Die Freche Freunde App testen wir absolut kosten- und bedingungslos. 

Sonntag, 12. Juni 2016

[Leben] Wochenende in Bildern - bunt gemischt im Juni

An diesen Wochenende in Bildern Posts merkt doch immer, wie schnell die Woche wirklich vorbeigeht. Das Wochenende war bunt gemischt, mit Arbeit, Freunden und Familienzeit.

Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?

Ich habe euch mal wieder in die Beauty Welt mitgenommen und euch meine Favoriten der letzten Zeit gezeigt.

Außerdem habe ich wieder mal aus dem Nähkästchen geplaudert und ein wenig Alltag mit eingebracht.

Und die Freitags 5 sind auch wieder mit vertreten.

Meine Artikelhighlights aus der letzten Woche?

Bei Lisa habe ich die Estee Lauder Bronze Goddess Summer Glow Multi Palette bewundert.

Außerdem finde ich Saskias neues Maxikleid wunderschön.

Den Gastartikel auf Susannes Blog, über Körperkontakt bei Hochsensibilität fand ich sehr interessant.

Und wie war unser Wochenende?

Mein Wochenende startete mit Arbeit und anschließender Zeit mit Freunden. Geburtstagsgeschenke wollten überreicht werden und es war schön zu sehen, wie glücklich die Kids sind, wenn auch sie ihre Freunde wiedersehen und mit ihnen spielen können. Die Kleine war etwas müde, aber das sollte den Nachmittag nicht stören. Irgendwann blühte auch sie auf. Seifenblasen, schaukeln, und im Sand spielen machen offentsichtlich noch müder. Nachdem die Mädels abends nämlich noch badeteten, schliefen sie binnen von 5 Minuten Beide ein. Das gab es wirklich sehr lange nicht. Für uns gab es zum krönenden Abschluss noch Sushi. Wie so oft von Makiman.


Heute machten wir einen Familienausflug zum Bauernhof. Dort waren wir kürzlich schon mal, nun aber vereint, alle zusammen. Tiere wurden gefüttert, die Trampoline wurden besprungen und die Kids waren mehr als seelig und genossen die Zeit doch sehr. Es gab ein frühes Mittagessen. Spargelcremesuppe und Kartoffel-Bärlauchsuppe mit Zwiebelbrot. Ich sage euch, es war himmlisch lecker. Die Kids aßen Flammkuchen und alle waren glücklich und satt. Meine liebsten Drei machten am Nachmittag noch das Ballonfestival unsicher, leider ohne Mamarazzi, somit gibt's davon auch keine Fotos. Nach getaner Arbeit, schreibe ich nun noch den Blogpost für euch und blicke absolut glücklich und positiv auf dieses Wochenende zurück. 



Ich hoffe, bei euch war es ebenso schön. Mehr gibts wie immer bei Susanne. :-)

Alles Liebe,
Tanja

Freitag, 10. Juni 2016

[Leben] 5 Tage 5 Bilder - Highlights der Woche

Ein weiterer Wochenrückblick

Letzte Woche hat euch der neu ins Leben gerufene Wochenrückblick von Berlinmittemom gut gefallen, sagt zumindest euer Feedback dahingehend. Die meisten von euch fanden es schön, auch noch andere Eindrücke zu bekommen und nicht immer nur vom Wochenende. Aus diesem Grund starte ich heute direkt in Runde 2 und ich hoffe, euch gefällt es weiterhin.

Mein Lieblingsbuch der Woche


Deutschland misshandelt seine Kinder, von Michael Tsokos und Saskia Guddat. Hier geht es um Aufklärung und Präventionsarbeit in Sachen Kindesmisshandlung. Ein Buch, welches ich nur etappenweise lesen kann, da es keine leichte Kost ist, aber absolut wichtig. 

Mein Lieblingsessen der Woche


Eine absolut leckere Asia Pfanne, mit Kaiserschoten und Sojasprossen. Dazu Sojasoße, Gewürze und Reis. Total easy und vermutlich kaum asiatisch. Wir nennen sie aber immer so und finden sie so wirklich lecker. 

Mein Lieblingsmoment mit meinen Kindern



Da gab es diese Woche einen Moment und zwar nur mit einem der Kinder. Große Tochter Mama Nachmittag mit Patentante, viel Lachen und einem wirklich lieben Kind. Das tat uns Beiden sehr sehr gut. 

Mein Lieblings-Mama-Moment nur für mich


Eindeutig diese unfassbar gut riechenden Blumen. Über so etwas freue ich mich so sehr, dass es mich direkt entspannt. Dazu ein Kaffee und im besten Fall 5 Minuten Ruhe. Perfekt. 

Meine Lieblingsinspiration der Woche

Der Blog von Sonja hat mich inspiriert, den ich erst neu entdeckte. Und ganz besonders ansprechend fand ich diesen Artikel.

Wie war denn eure Woche?

Alles Liebe,
Tanja