[Leben] Hess Natur – #wearagoodfeeling

 

Mama Kind Ausflug in Richtung Konzeptstore von Hess Natur

Auf heute habe ich mich schon die ganze Woche gefreut. Hess Natur lud ein, den Konzeptstore in Düsseldorf zu besuchen, damit wir Einblicke in die kommende Herbst/Winterkollektion 2016/2017  erhalten können. Alles lief unter dem Hashtag #wearagoodfeeling, wo ihr auch bei Instagram viele Bilder von unterschiedlichen Bloggern finden könnt. Kinder waren herzlich Willkommen, dennoch entschied ich mich dafür nur die Große mitzunehmen und der Kurzen ihren gewohnten Tagesablauf zu lassen. Außerdem gab es so  exklusive Mama großes Kind Zeit. Morgens war R. bereits ganz aufgeregt, da sie gespannt war, was denn wohl für andere Kinder dort sein würden und was uns überhaupt erwartet. Ich war genauso gespannt, freute mich schon auf ein paar Leute (Mama NotesMiss Bonn(e)Bonn(e)Geborgen WachsenSince we met) , von denen ich wusste, dass sie da sein würden und so ging unser Trip auch schon los.

Ankunft im Spielparadies

Eine Autofahrt später befanden wir uns im Hess Natur Store, angekommen im Spielparadies. Der Showroom wurde kurzerhand in ein Kinderzimmer umfunktioniert und es mangelte an nichts.

Vom Tipi bis zur Spielküche, über Bänke und Tische zum Malen stand alles bereit. Die absolute liebe Kinderbetreuung nahm sofort die Kids in Empfang und nach kurzem Auftauen fand auch meine Tochter ihren Weg dorthin. Tinas Tochter und R. spielten wunderbar zusammen und hatten viel Spaß. 

Design-Impressionen und Zertifizierungen

So blieb für uns Mamas viel Zeit zum Austausch. Uns wurde das neue Hess Natur Shop in Shop Konzept gezeigt, die Designerin höchstpersönlich stellte uns einige Produkte vor und plauderte aus dem Nähkästchen. Besonders bei den Babysachen waren wirklich viele Sachen dabei, die ich sofort aussuchen würde. Aber auch bei der Baby plus Mode (bis Größe 128), waren einige Kleidungsstücke dabei, die mich begeistern. Unter anderem war ein senfgelbes Kleid dabei, oder ein dunkelblauer Hoodie, die mir sehr gut gefielen. 

Wir bekamen erklärt, wie schwierig es ist, das GOTS Siegel zu erhalten und dass Hess Natur zu ca. 80% GOTS zertifiziert ist. Die anderen 20% entsprechen aber dennoch den Richtlinien des Unternehmens.  Bei manchen Produkten ist es zum Teil nur ein Arbeitsschritt, bei dem es nicht möglich ist, die Zertifizierung zu erhalten (zB wenn Seide im Spiel ist). Trotzdem kann man sich sicher sein, dass stets das Bestmögliche rausgeholt wurde, in allen Arbeits- und Entwicklungsschritten. 

Als der Wollwalkanzug gezeigt wurde, erinnerte ich mich sofort und sehr gerne an die ersten Zeiten mit beiden Mädchen. Wenn wir draußen waren und es nicht gerade Sommer war, trugen Beide diese praktischen Anzüge. Auf meine Nachfrage hin, ob da das Design stets gleich bleibt, auf den ersten Blick schien es der Fall zu sein, erklärte uns der kreative Kopf der Baby und Baby Plus Mode von Hess Natur, dass gerade solche Produkte, die sehr beliebt sind, wenn nur sehr wenig verändert werden. In der kommenden Saison findet man zum Beispiel Ziernähte, die das Ganze noch niedlicher erscheinen lassen. Aber warum sollte man gut funktionierende Produkte auch neu erfinden? 

Hätte nicht die Vernunft gesiegt, da wir einfach viele Kuscheltiere haben, hätte ich diesen zuckersüßen Affen doch fast gekauft. Er tauchte mehrfach in den Regalen auf und lädt förmlich zum Kuscheln ein.

Entdecke das Kind in dir

Nachdem wir alle mit Eis vom Retroeiswagen versorgt wurden, konnte der nächste Part starten. Nun sollten alle aktiv werden. Die Kreativität kam nicht zu kurz. Die Kinder bemalten fleißig Masken, sich selbst in Form von Tattoos und zum Schluss sogar noch die Spielfee, die tapfer alle Späße mitmachte.

Aber auch wir wurden kreativ. Entweder allein oder mit den Kids zusammen, bemalten wir T-Shirts oder Bodys und nahmen sie als Andenken mit nach Hause.

Kennt ihr Hess Natur? 

Habt ihr ein Lieblingsprodukt?

 Alles Liebe,

Tanja

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[Leben] 5 Tage 5 Bilder – Freitagslieblinge, mein Wochenrückblick

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir, sowohl die Arbeit betreffend, als auch emotional, da unser Kindergarten mit einer Krankenwelle kämpft und dort gerade extrem viel Unruhe herrscht, was natürlich auch die Kinder spüren. Zudem bin leider krank und ich schreibe ein paar Zeilen aus dem Bett heraus. Das ist wohl diese Ruhe, von der immer alle reden, die sich der Körper einfach holt, wenn er sie sonst nicht ausreichend bekommt. 😉

Freitagslieblinge Rpugerepertoire Juli

Mein Lieblingsbuch der Woche

Zum Lesen kam ich nicht wirklich, es sei denn, mann kann das Blättern in einer Zeitschrift mitzählen. Die Luna wurde mir in meinem Zalon Paket (über diese Kooperation berichte ich euch bald) mitgeliefert. Ab und an schmökere ich ganz gerne darin. 

Mein Lieblingsessen der Woche

Erdbeeren. Immer wieder Erdbeeren. Davon bekomme ich einfach nicht genug. Sie sind so schön süß und fruchtig und verbreiten sofort gute Laune. 

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

Besonders dann, wenn ich arbeite, genieße ich die Zeit mit den Kids noch mal ganz anders. Da gibt es tägliche Lieblingsmomente. Aber ganz besonders schön war, als wir kürzlich auf dem Spielplatz waren, ich die Kleine auf den Schultern zurückgetragen habe, sie sich runterbeugte und sagte: Ich liebe dich meine Mama!

Mein Lieblingsmoment nur für mich

Mein Entspannungsbad am Dienstagabend. Lavendel entspannt und lässt die Seele baumeln. Ab und zu genieße ich das wirklich sehr, auch wenn ich mich oft dazu zwingen muss.

Meine Inspiration der Woche

Das ist definitiv Pinterest. Ich habe es wieder für mich entdeckt und sammle dort immer mehr Inspirationen. Ich freue mich, wenn ihr mir auch dort folgen würdet. Einfach hier klicken.

 

Hattet ihr eine schöne Woche?
Wie immer gibt es mehr #freitags5 bei Anna.
Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Tchibo Back to School – nicht nur für Schulkinder – Anzeige

Anzeige

Nach den Sommerferien startet ein neues Schuljahr. Wir gehören dann zwar noch nicht zu den Schulkindern, aber zu den Vorschulkindern. Tchibo hat passend dazu ab heute die Back to School Themenwelt, wo es viele Sachen gibt, die Schulanfängern den Start versüßen. Einhörner und Monster leiten neben Möbeln, wie Schreibtischen, durch die Produktwelt. 

Tchibi Buntstifte Aquarell Rougerepertoire

Malen und Basteln – Kinder und Kunst

Das unsere Kids gerne kreativ sind, dass habe ich euch schon einmal erzählt. Es vergeht kein Tag, an dem die Große sich nicht hinsetzt und in ihre Farbenwelt eintaucht. Stifte kann man nie genug haben. Mit diesen Aquarellbuntstiften wäre sie auch bestens ausgestattet, müsste sie ein Federmäppchen befüllen. Mit dem beiligenden Pinsel lassen sich mit Buntstiften gemalte Bilder wie durch Zauberhand in ein ein Aquarellbild verwandeln. In der Tchibo Themenwelt gibt es auch noch weitere Stifte. Ebenso gibt es dort diese tolle Sammlung an Masking Tapes. Basteln eure Kinder auch so gerne damit? Hier nutzt es die Kleine besonders gerne, was ich nur befürworten kann, schließlich lässt es sich wieder rückstandlos entfernen.
Masking Tape Tchibo Schulwoche Nahaufnahme

Brotdose, Trinkflasche und Brustbeutel

Wir alle wissen: Brotdosen und Trinkflaschen kann man nie genug haben. So etwas verschwindet ja auch ganz gerne mal. (Ich sehe gerade meine Mama nickend vor dem Computer sitzen).Deswegen freue ich mich, und die Kinder noch mehr, dass die Einhorn Brotdosen nun zu unserer Sammlung dazugehören. Eine Große und zwei Kleine sind in einem Set enthalten. Besonders die kleinen Dosen sind für die Schultasche oder den Kindergartenrucksack sehr nützlich.
Brotdose Tchibo Rougerepertoire
Die Trinkflaschen begeistern mich bisher wirklich sehr. Sie laufen nämlich nicht aus und haben sogar 600ml Fassungsvermögen. So reicht es manchmal auch nur eine Flasche mitnzunehmen, wenn wir am Nachmittag etwas unternehmen.
Tchibo Ausflug Gepäck Trinkflasche Rougerepertoire
Unser kleiner Wirbelwind steckt gerade in einer blauen Phase. Witzig, wie sehr sich das wiederholt. Die Große war in dem Alter genauso. Aus dem Grund war die Monster Flasche für sie doch mehr als passend, zudem passt sie auch problemlos in den Kindergartenrucksack. “Ein Monster Mama, ja? Das ist nicht böse, das ist lieb.” Da bleiben keine Fragen offen und ich muss ihr da auch zustimmen. Das sieht wirklich witzig aus. Passend dazu gibt es auch ein Brotdosenset. Falls ihr also wirklich noch ein optisch zusammenhängendes Set sucht, werdet ihr hier fündig. Ergänzend gibt es dann noch passende Turnbeutel und Brustbeutel mit den Monstern. Aber selbstverständlich auch mit Einhörnern.
Tchibo Schulwoche Armbanduhr Kinder Einhorn Rougerepertoire

Die Uhr tickt und schon bald ist es für eure künftigen Schulkinder soweit.  Und für diesen Weg, wünsche ich euch und euren Kindern, dass es ein schöner Weg wird. Einfach Einhorntastisch und Monsterstark.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Wochenende in Bildern – das erste Juliwochenende

Morgen ist schon wieder Montag und anstrengende 1,5 Wochen liegen vor mir. Aber erst mal soll es um unser Wochenende in Bildern gehen, wo ihr wie immer noch mehr Wochenenden auf Geborgen Wachsen sehen könnt. Familienzeit, Arbeit und Freunde konnten unter einen Hut gebracht werden. 

 
Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?

Es gab einen Beauty Post für euch und ich habe euch von unserem Affenzahn Rucksack berichtet, wo ihr selbst ebenso einen gewinnen könnt.

Und wie war unser Wochenende? 
Samstag waren die Mädchen früh wach und ich steckte auf Grund der Vorfreude wegen des Besuchs meiner Eltern voller Tatendrang. Also machten wir hier alles fertig und spazierten los. Frische Blumen mussten her, sowohl für uns, als auch zum Verschenken. Dann lachte mich noch beim neusten Lieblingsbäcker ein so leckerer Erdbeerkuchen an, dass ich nicht mal dran dachte, ein Foto zu knipsen. Also stiefelten wir vollbepackt wieder nach Hause und die Mädels konnten es kaum erwarten, dass Oma und Opa endlich ankommen. Endlich da, wurde gequatscht, gelacht und gegessen – so wie immer. Später stand noch das Regenfest Sommerfest im Kindergarten auf dem Programm, dass wir alle zusammen besuchten. Die Mädchen fielen irgendwann abends hundemüde ins Bett und ich war hungrig. Irgendwie verpasse ich es immer auf solchen Festen so viel zu essen, dass ich auch wirklich satt bin. Geht’s noch Jemandem so? Hinsichtlich dessen, dass noch das #GERITA Spiel anstand, musste noch was Leckeres her. Sushi war doch der perfekte Ausklang des Abends.
Heute klingelte mein Wecker sehr früh, da die Arbeit rief. Ich weiß nicht, wie häufig ich die Snooze Funktion genutzt habe, aber dank des Elfmeterschießens gestern, war ich natürlich viel zu spät im Bett. Mit genügend Kaffee bekommt man aber auch dieses Problem in den Griff und so freute ich mich dennoch irgendwann auf meinen Feierabend und die Zeit mit meiner Familie. Spontan ergab sich noch gemeinsame Zeit Freunden und so wurde auch der Sonntag gemütlich und schön. Abends musste ich unbedingt noch die Proben testen, die ich bei meinem Friseurbesuch bekommen habe. Nach dem obligatorischen Sonntagabend-Bad gingen auch die Mädchen ins Bett und ich tippe noch für euch ein Bisschen. Bilder werden auch noch bearbeitet,  ausgesucht und hochgeladen und dann? Dann ruft das Bett.
Und wie war euer Wochenende?
Alles Liebe,
Tanja

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[LEBEN] Wochenende in Bildern – Regen, Regen und hoch hinaus

Ein Wochenende geht zu Ende, eine neue Woche steht vor der Türe, die für mich bis auf wenige Tage, eine längere Arbeitsperiode einläutet. Aber das Schöne ist, dass ich anschließend Geburtstag habe. Nun soll es aber erst einmal um das Wochenende in Bildern gehen und darum, was wir so erlebt haben.

Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?

Ich habe euch etwas zum Thema Schnuller aufgeschrieben.

Und meinen Wochenrückblick gab es natürlich auch, in Form der Freitagslieblinge.

 

Und wie war unser Wochenende?

Der Samstag bestand wie bei vielen Menschen vermutlich aus Regen und daraus, das Beste daraus zu machen. Arbeitsbedingt war ich die Hälfte des Tages alleine mit den Mädels und mir war bereits um 6 Uhr morgens klar: Wir brauchen frische Luft. Gesagt getan, schnappte ich mir einen praktischen Umhängebeutel von Lässig (wasserabweisend) und wir machten im Regen einen Spaziergang. 2 Stunden waren wir mit Regenschirmen unterwegs und es war sogar ein Bisschen lustig. Hier habe ich euch ja bereits etwas zum Thema Regen erzählt. 😉 Als wir die Eisdiele entdeckten, kam die Frage auf, ob wir nicht wohl ein Eis essen können. Warum eigentlich nicht, dachte ich mir. Also aßen wir unseren Nachtisch quasi vor dem Mittagessen und hatten viel Freude. Zu Hause angekommen erwarteten uns zwei wirklich große Pakete. Die Katzen brauchten mal wieder neue Hygieneartikel, da braucht man also große Kartons für. Also hatten die Mädchen ziemlich viel Freude mit den Kisten. Irgendwann war es so still. Wer Kinder hat weiß, dass das oft viel Arbeit im Nachhinein bedeuten kann…! Aber sie haben sich einfach zusammen in eine Kiste gelegt, die sie vorher mit einer Decke und ihren Kuscheltieren ausstaffiert hatten und kuschelten Arm in Arm, während eine Leo Lausemaus CD lief. Ich sage euch, das war einer der Momente, wo einem das Herz überläuft.  Nachdem wir bemerkten, wie spät es eigentlich schon war, war der Samstag auch schon fast vorbei und ich setzte mich nachdem wir die Kinder ins Bett brachten an den Laptop, damit ich Einiges vorbereiten kann.

Heute lachte die Sonne uns wieder an und wir nutzten die Gunst der Stunde und machten uns gegen 10 Uhr auf den Weg nach draußen. Nachdem dann anschließend so Dinge wie Mittagessen, Wäsche aufhängen, Küche aufräumen, Katzen bespaßen erledigt waren und alle eine kurze Ruhezeit hatten, erkundeten wir mit Freunden einen Spielplatz in einer anderen Stadt. Es war total nett, die Kids freuten sich unbekanntes Terrain zu erobern und die Kleine kletterte so hoch, dass ich fast nicht hingucken konnte, aber musste: “Mamaaaaaa, guck mal wo ich biiiiihiiiin! Ich bin hier oooooooooooooooooooben!” Außerdem gab es ein Feuerwehrfest, was wir vorher gar nicht wussten. Für die Mädels war das ein totales Highlight. Müde zu Hause angekommen, mit Abendbrot im Bauch, gab es noch eine kurze Runde Badewanne für die Kids und Fußball für uns alle inklusive Katze bekuscheln. Und nun schreibe ich euch das hier noch ziemlich müde auf, schnuppere zur Entspannung noch einmal am Lavendel und wünsche euch eine wunderschöne Woche!

Wie immer gibt es mehr Wochenenden bei Susanne zu sehen.
Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] 5 Tage 5 Bilder – Freitagslieblinge, Blumen, Kakao und Converse Chucks

Eine Woche die sehr ruhig war, was Termine betrifft, aber arbeitsreich, den Blog betreffend. Ich habe schon ein Bisschen angefangen meinen Geburtstag zu planen und sogar schon Geburtstagsshirts für die Mädchen geordert, da sie bei Tausendkind im Sale waren. Meine Freitagslieblinge habe ich diese Woche wieder für euch, auch wenn die Woche über hier schon viel los war. 

Mein Lieblingsbuch der Woche

Ehrlich gesagt habe ich mir keine Zeit dafür genommen und habe eher viel im Netz gelesen.

Mein Lieblingsessen der Woche

Das war definitiv meine Pizza. Nach Ewigkeiten wagte ich etwas Neues und suchte eine Pizza Calzone aus.

 

Mein Lieblingsmoment mit meinen Kindern

Diese Woche waren es eindeutig die Morgende, wenn wir zusammen Kakao und Kaffee tranken. Denn selbst wenn es vorher noch miese Stimmung gab, wie diese Woche ungefähr jeden Morgen, war spätestens dann die Welt wieder in Ordnung. So tauschten wir uns aus, was auf dem Tagesplan steht oder mit wem wir vielleicht verabredet waren.

 

Nun ein kurzer Werbeblock. 😉
Wir haben die Becher von Done by Deer bei Bello&Elsa aussuchen dürfen. Und weil sie hier täglich in Gebrauch sind und ich euch auch so ein schönes Morgenritual mit euren Kids wünsche, gibt es für euch ab heute eine Woche mit dem Rabattcode “rougerepertoire” 15% Rabatt auf Geschirr. Also geht gern mal schauen. Die passenden Teller dazu kaufte ich ja bereits vor ein paar Wochen. Alle Sachen wandern täglich in die Spülmaschiene und das sieht man ihnen überhaupt nicht an.

 

Das Ballerina Shirt ist von Tausendkind.

Mein Lieblingsmamamoment nur für mich

Frische Blumen, Kaffee und frische Beeren. Dazu gute Musik, Gedanken sortieren und Pläne schmieden. 


Meine Inspiration der Woche

Das ist dieser Post von Okka Rohd. Ich habe auch Schuhe, die mich an verschiedene Lebenslagen erinnern. Wo ich alleine mit meinen ersten Chucks überall war und was ich mit ihnen erlebt habe.
Sie liegen nun in einem Schuhkarton, umhüllt mit einer roten Schleife. Das mag verrückt sein, aber sie gehören zu mir. Stellvertretend zeige ich euch ein anderes Paar, was vermutlich auch mal den Geist aufgeben wird.

 

Hattet ihr eine schöne Woche?
Wer außerdem noch Lust auf ein Gewinnspiel hat, der sollte hier noch weiterklicken.
Und wer noch mehr Rückblicke sehen möchte, der sollte bei Anna vorbeischauen.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Von Wachstumsschmerzen, Geborgenheit und Eckpfeilern

Es gibt Phasen im Leben eines Kindes, da braucht es mehr denn je diese Eckpfeiler, an denen es abprallen kann, um wieder in die eigentliche Mitte zu gelangen. Diese Stützen, die eigentlich sagen: ich mache mir Gedanken um dich, möchte dir helfen beim groß werden und hier erfährst du Geborgenheit, auch wenn gerade alles schwierig ist. Groß werden ist verdammt noch mal nicht leicht, nicht wenn man vorhat Prinzessin zu sein und im tiefsten Herzen eine Ronja Räubertochter ist, die so hoch klettert, wie sie nur kann und so schnell läuft, wie ihre Beine sie tragen. 

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Was hilft bei Wachstumsschmerzen?

Wachstumsschmerzen sind hier seit einigen Wochen regelmäßig zu Besuch. Unsere Große sagt insbesondere abends doch häufig, dass ihre Schienenbeine weh tun. Außerdem isst sie “normal” große Portionen und keine Spatzenportiönchen über den Tag verteilt. Wie gut kann ich mich noch an diese Schienenbeinschmerzen bei mir früher erinnern. Nichts will so richtig helfen, aber eine Massage mit Arnika Öl tut nicht nur den Beinen gut, sie streichelt auch gleichzeitig die Seele. Schließlich wachsen nicht nur die Beine, sondern der gesamte kleine Körper.

Zwei Schritte vor und einer zurück – aber immer in sicheren Händen

Rückblickend, denke ich an den letzten Sommer, befanden wir uns in einer ähnlichen Situation. Bis zu ihrem Geburtstag waren es auch da noch 3 Monate. Diese 3 Monate waren sehr anstrengend für alle Beteiligten. Viel Weinen, oft urplötzlich, weil etwas nicht so lief, wie man es sich gedacht hatte. Etwas, was eigentlich schon einmal hinter uns lag. Und nun gleicht es sich wieder sehr. Ein paar Tage nach dem 4. Geburtstag, legte sich ein Schalter um. Sie konnte so viele neue Dinge, hatte viele andere Interessen und die Laune war wieder so, wie wir sie kennen: Heiter bis wolkig, aber selten knatschig und miesmuschelig.

In ihrem Kopf brodelt es vermutlich gewaltig. Nichtsdestotrotz, auch wenn wir stets Verständnis haben, gibt es in einer Familie nun einmal Regeln. Da wären wir auch wieder bei den Eckpfeilern, die sonst selten ein Problem darstellen, aber nun Tag ein und aus am Liebsten ausdiskutiert werden wollen und prinzipiell alles in Frage gestellt wird, was vorher noch toll war, wenn man nun nicht seinen Kopf durchsetzen kann. Aber wie eingangs erwähnt bieten diese Grenzen, die als vermeintlich gemein wahrgenommen werden, Schutz. Wenn sich auch alles verändert, der sichere Hafen der Familie bleibt bestehen, dort ändert sich nichts, nichts an der Liebe und auch nichts an den Regeln.

Trampolin Kinder Entwicklung Rougerepertoire
“Sei frech wild und wunderbar”

Wenn es auch hier wieder Klick macht, wird sie wieder eine neue Stufe ihres Bewusstseins entdecken und für sich nutzen können. Und so lange, werden wir sie auffangen und ihr helfen, diese Zeit gut durchstehen zu können. Ich sehe es an ihren gleichaltrigen Freunden. Getreu nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto mein Boot!, wird sich übertrumpft. Höher, schneller weiter. Wer ist der Beste, wer kann mehr, wer hat die tollsten Spielsachen. Ich habe kürzlich gelesen, dass Kinder in diesem Entwicklungsabschnitt ihres Lebens zu Übertreibungen neigen. Nickend musste ich zustimmen und dachte: Das ist scheinbar dieses groß werden, von dem immer alle reden. Bei dem wie immer alle mitwachsen und nicht nur das Kind. Manchmal, aber auch nur manchmal stelle ich vielleicht meine Ohren auf Durchzug wenn die Sirene losgeht, denn sonst wird das nichts mit dem mitwachsen, und nehme sie einfach in den Arm. Denn dort herrscht Sicherheit.

Alles Liebe,
Tanja

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Leben – Schnuller, Kleinkind und wer entscheidet, wann die Schnullerfee kommt?

Für alles im Leben gibt es Regeln oder Vorschriften. Freut man sich beim Baby noch darüber, dass es einen Schnuller nimmt, nachdem man unzählige Firmen ausprobiert hat, wird man beim Kleinkind schon gefragt, wann denn eigentlich die Schnullerfee kommt.

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Gewohnheiten

Wie bei allem im Leben, ist es eine reine Gewohnheitssache. Das Saugbedürfnis bei Säuglingen wird hier befriedigt und ebenso ist es eine gewohnte vertraute Sache für Kinder, die eine tröstende Wirkung mit sich bringt. Dennoch entwächst man manchen Angewohnheiten und lernt, sich neue Gewohnheiten zu suchen – auch die Kleinsten unter uns – weswegen es schön ist, sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Am liebsten, so selbstbestimmt, wie es nun mal geht.

Das Thema Schnuller ist für uns Neuland, obwohl es das zweite Kind ist. Die Große nahm ihn nie (wie sehr hätte ich mir gewünscht, sie hätte ihn doch mal genommen), die Kleine hingegen sofort. Bevor ich selbst Kinder hatte, dachte ich oft, wenn ich flüssig sprechende Kinder hörte, die allerdings einen Schnuller im Mund hatten, wieso das denn sein muss. Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen, da Jemanden drauf anzusprechen.

Selbstbestimmtes Verabschieden und die Schnullerfee

Die Kleine ist nun 2,5 Jahre alt, spricht wie ein Wasserfall und hatte bis vor kurzer Zeit noch wirklich am Liebsten sehr oft am Tag ihren Schnuller im Mund. Richtig gelesen: Hatte! Sie hat einen ziemlichen Wachstumsschub durchlebt und seitdem benötigt sie ihn nur nur zum Einschlafen. Wird sie nachts mal wach, ist nicht mehr der Schnuller Schuld, weil er aus dem Mund fiel. Wenn wir die Wohnung verlassen, sucht sie nicht mehr panisch die meist genutzten Ablageorte ab, weil sie gar nicht mehr daran denkt, ihn mitnehmen zu wollen.

Wie kam es denn schlussendlich dazu?

Wir wurden nicht müde ihr zu sagen, dass wir nicht verstehen was sie sagt, wenn sie den Schnuller im Mund hat. Wir wollten sie und uns nicht stressen, ihr Zeit geben, da wir Beide der Meinung sind, dass es am Besten wäre, sie nimmt freiwillig Abstand. Vom Zahnarzt aus hatten wir keinen Druck, da der Kiefer nicht beeinträchtigt war, weswegen wir auch aus gesundheitlichen Gründen keine Eile hatten.

Die Vorstellung, dass eine Schnullerfee zu ihr kommt, findet sie wirklich toll. Mal sehen, wann wir das machen werden, aber allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern, schliesslich freut sie sich schon darauf. Das sollte man doch nutzen.
Als mich das Schnullerthema doch mehr beschäftigte, noch bevor ich sah, dass die Kleine eigenständig immer mehr Abstand nimmt, hörte ich mich Freundeskreis um, wie das dort gelöst wurde.

Frau Raufuß erzählte, dass sie dem Kalinchen mit 1,5 Jahren erklären musste, genau an Ostern, dass der Osterhase die Schnuller mitnehmen wird. Denn da hatte sich herausgestellt, dass der Oberkiefer schon leicht beeinträchtigt war. Nach einer schlechten Nacht, fragte das Kalinchen nie wieder nach einem Schnuller und alles war überstanden.
Und meine Freundin P. war irgendwann festentschlossen. Es gab ein weinendes Drama auf einer kurzen Autofahrt, als ihre Tochter 2 3/4 Jahre alt war und kein Schnuller zur Hand. Also wurde kurzerhand entschieden, dass eine Lösung her muss. Es wurden alle Schnuller rigoros abgeschnitten, so dass es nichts mehr zum Saugen gab. Schnell wurden sie von ihrer Tochter links liegen gelassen und das Thema Schnuller war vorbei.
Wie auch bei allen anderen Themen rund ums Kind, wird jeder seinen Weg finden. Ich bin gespannt, wann die Schnullerfee hier vorbeikommen wird. Wie ich sie kenne, wird es nicht mehr lange dauern. Und die Zeit, die sie noch braucht, soll sie bekommen. Denn ein großer Schritt ist bereits geschafft.
Wie ist es denn bei euren Kindern gewesen?

Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Wochenende in Bildern – Familienzeit zwischen Regen und Sonne

Ich weiß, ich neige dazu jeden Sonntag mit dem gleichen Satz zu beginnen. Aber mal im Ernst: schon wieder ist eine Woche vorbei? Also zeige ich heute wieder, wie unser Wochenende war, was wir erlebt haben und wieso es ein Sonntagssüß auch mal am Samstag gibt.

Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?
Ich beteiligte mich an der Blogparade von Andrea von Runzelfüsschen und schrieb auch etwas zum Thema Nein heißt nein auf.

Außerdem schrieb ich euch meine Sicht der Dinge zum Thema Medienkompetenz bei Kindern auf und gab euch noch unsere App Lieblinge mit auf den Weg.

Und wie war unser Wochenende?
Samstag Morgen, mein Blick wanderte zum Handy, damit ich auf die Uhr schauen kann. Halb 7. Die Kinder wollten aufstehen. Ich dachte mir, noch 5 Minuten, so wie früher, wenn Mama mich weckte, weil ich in die Schule musste. Nur noch 5 Minuten. Bis die Große am Bett stand und sagte: “Mama? Kannst du jetzt bitte aufstehen? Wir haben schon alles gespielt und nun sind wir hungrig.” Mein Blick wanderte wieder zur Uhr. 08:06 Uhr. Ich hörte die Kinder zwar die ganze Zeit, da ich nur noch döste, ich nahm auch wahr, dass alles wirklich ruhig und friedlich war. An den Geräuschen kann man ja sehr gut hören, was die Kinder so machen, auch im Nebenzimmer. Aber das ich wirklich noch so lange liegen bleiben durfte, dass hatten wir auch noch nicht. Brachte mir aber wirklich dringend notwendige Erholung und die Zwerge wurden eindringlich gelobt. Wer weiß, vielleicht merken sie sich das ja und wiederholen es bald noch einmal. 
Auch nach unserem obligatorischen Morgenkakao und Kaffee spielten sie weiterhin so schön miteinander, dass ich die Chance ergriff und die ganze Wohnung auf den Kopf stellte und putzte. Mit krankem Kind und Arbeit kam ich da in der letzten Woche kaum zu. Und siehe da. Auch das ging wirklich reibungslos. Irgendwann fuhren wir einkaufen und kauften auch neue Blumen. Das war dann auch tatsächlich schon unser ganzer Vormittag. 

Zu Mittag gab es dann Pierogi. Auch die Kinder mögen sie sehr gerne und ich muss sie unbedingt bald mal wieder selber machen. 

Anschließend stand eine gemütliche Mittagspause an. Wir drei Mädels kuschelten uns aufs Sofa, schauten ein Bisschen Peppa Wutz und lasen anschließend noch das ein oder andere Buch. Die Mäuse konnten es kaum erwarten, bis es endlich 15 Uhr  war. Schließlich erwarteten wir Besuch. Unsere liebe Freundin P. kam. Alle Kinder waren happy und ich freute mich selbstredend. Durch sie kenne ich auch das Sonntagssüß. Da wir uns oft am Sonntag sehen, gibt es das dann auch. Wenn wir uns wie gestern aber bereits am Samstag sehen, dann muss man die Dinge eben mal umbenennen, oder auch einfach flexibel sein. 

Mit dem Aufbruch unserer Freunde, machten auch wir uns noch einmal auf den Weg. Endlich regnete es nicht mehr. Und um halb 6 waren auch keine Menschenmassen bei den Witterungsbedingungen auf dem Spielplatz zu erwarten. Also optimale Bedingungen, um endlich ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, die sich zuvor doch sehr gut versteckten. Dort angekommen stand es ausser Frage, dass ich eine bestimmte Frage gestellt bekomme und ich fing bereits gedanklich von 3 an rückwärts runter zu zählen. “Dürfen wir die Schuhe ausziehen?”

Irgendwann gegen 19 Uhr kehrten wir zurück. Es war so herrlich entspannt und ich war froh, dass die Mädchen ihre überschüssige Energie noch abbauen konnten. Nach einer sofortigen Runde Badewanne und anschließendem Abendessen, schliefen Beide hervorragend ein und ich konnte mich noch etwas an den Rechner setzen. Da war der Samstag auch schon vorbei.

Heute, am Sonntag, setzte sich meine Glückssträhne fort. Wir schliefen alle bis halb 9. Das ist ungefähr so, wie ein Sechser im Lotto. Die Eltern unter uns werden nun nicken. Ein kleines Frühstück, den allmorgendlichen Kakao und Kaffee später fanden wir uns auf dem Weg zum Bäcker wieder. Proviant für später musste besorgt werden. Auf dem Rückweg wurde direkt noch ein kleiner Spielplatz erkundet und irgendwie war es dann fast schon Zeit für das Mittagessen. 
Schließlich musste wir pünktlich danach los, da ein Treffen mit meinen Eltern anstand. Die Kids wussten noch gar nichts von ihrem Glück, da ich ansonsten keine ruhige Minute haben würde und nur bombardiert werden würde, wann es endlich losgeht. Und drei Mal dürft ihr raten, wohin es ging. Zum Gertrudenhof. Ich habe so langsam das Gefühl, ich betreibe hier Schleichwerbung. Aber es ist einfach so nett dort. Und es gibt ziemlich leckeres Eis, Rosenblättereis. Es schmeckt so lecker, wie es klingt, versprochen.

Die Alpakas hatten mal wieder meine volle Aufmerksamkeit, ich könnte ihnen stundenlang zugucken. Ebenso den Eseln, 

Der Spielplatz wurde fleißig bespielt und wir kauften noch etwas im Hofladen ein. Heute Abend gab es nämlich Salat. Rucola und Tomate musste ich deswegen unbedingt mitnehmen.

Ein schönes Wochenende neigt sich nun langsam dem Ende entgegen und ich werde nachdem ich den Post hier für euch fertiggestellt habe, meinem Rücken noch etwas Gutes tun und baden. 
Startet gut in den Montag und schaut noch bei Susanne vorbei, wo wie immer viele andere Wochenendbilder verlinkt sind.
Alles Liebe,
Tanja

[Leben] Nein heißt Nein – Blogparade

Auf Twitter bekam ich kürzlich mit, dass die Idee einer Blogparade entstehen würde, was ich sehr begrüßte, in der Hoffnung, es beteiligen sich einige Blogger und man erhält Denkanstöße. Denn sind wir ehrlich, wird das Wort Nein doch im Alltag recht häufig verwendet. Inflationär?

Andrea setzte dann die Idee um, die ebenso von Susanne stammt und brachte nun so den Stein der Blogparade ins Rollen. 
Als das große Mädchen noch recht klein war und wir merkten, dass wir anfangen sollten zu überlegen, welche Grenzen wir setzen möchten und auch müssen, war schnell klar, dass man nicht einfach alles mit einem Nein! abschmettern kann und soll. Wir sprachen darüber, in welchen Themengebieten das Kind Spielraum hat und wo es wirklich feste Regeln gibt, die absolut unumgänglich sind. 

Nein heißt nein

Beide Kinder sind große Freunde davon, einem an der Straße nicht die Hand geben zu wollen. Die Große testete das wirklich lange aus, aber wir wurden nicht müde, es auszusitzen und durchzuziehen. Ein kleines Kind gehört an der Straße an die Hand, erst Recht wenn es keine Angst hat und offensichtlich riesengroßes Urvtertrauen, dass ihm schon nichts passieren wird. Wenn eines der Kinder das mit einem Nein abschmettert, wird noch einmal erklärt, dass das an der Straße unumgänglich ist. Wenn auch das nicht von Erfolg gekrönt ist, gibt es da keinerlei Diskussionen und das Kind wird rübergetragen. Das mag nun für euch nach einer Belohnung klingen. Aber bei unseren Mädels ist es in diesem Fall alles andere, nur keine Belohnung, da sie nun einmal selbstständig die Straße überqueren möchten.
Wenn es um das Thema Zähne putzen geht, wird auch hier kein Nein akzeptiert. Ich weiß nicht, wie oft wir dieses Buch gelesen haben, aber wir können es vermutlich alle mitsprechen. Und es hat geholfen. Sollte es doch ein Nein seitens des Kindes geben, dann werden erst dem liebsten Kuscheltier die Zähne geputzt und dann ist das Kind an der Reihe. Klappt prima. Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Kids sehr wohl merken, wo es einen Handlungsspielraum gibt und wo nicht. Wir halten keines der Mädchen fest, damit wir die Zähne putzen können. Je weiter hier die Müdigkeit abends vorangeschritten ist, desto schwieriger wird es. Morgens ist es in der Regel nie ein Problem.
Eine weitere unumgängliche Regel bei uns ist: Ohne Helm wird nicht Fahrrad gefahren und auch nicht Laufrad. Die Kinder sehen aber auch bei uns, dass wir stets beim Fahrradfahren einen Helm tragen und so wurde das nie wirklich in Frage gestellt. Letztes Jahr, diskutierte die Große zum ersten Mal mit mir darüber. Wir planten rauszugehen, sie fragte noch ob sie ihr Fahrrad mitnehmen darf. Als ich die Frage mit einem Ja beantwortet hatte und gleich darauf sagte, dass sie bitte schon einmal ihren Helm aufsetzen kann, schmetterte sie mir ein nein entgegen. Dazu hätte sie keine Lust. Auch hier wurde wieder erklärt, dass es ohne Helm zu gefährlich ist. Ebenso fügte ich hinzu, dass es für mich in Ordnung ist, wenn sie keinen Helm anziehen möchte, dann würde aber das Fahrrad auch zu Hause stehen bleiben. Und schon war die Sache geregelt. Ich möchte behaupten ich habe wirklich zwei sture Böckchen hier und glaubt mir, es wird bei aller Liebe hier nicht alles so toleriert und hingenommen (was vollkommen richtig ist und auch für die Entwicklung des Kindes mit dazu gehört), aber ich schätze auch hier greift wieder die absolute Verlässlichkeit dessen was schon immer verabredet war und auch nicht gebrochen wird.
Abschließend hierzu möchte ich sagen, dass dies Punkte sind, die die Kinder einfach nicht besser wissen können. Es gibt Dinge im Leben eines Kindes, die soll es durch Neugier und Freude dessen was es tut austesten und durchleben. Aber ebenso gibt es lebensbedrohliche oder auch hygienische Aspekte, die außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegen. Und darin sehen wir auch wiederum einen Erziehungsauftrag.
Ich möchte es nicht, dass du das machst – die eigene Komfortzone
Nein haben wir als klares Wort festgelegt, welches genutzt wird, wenn eben wie oben beschrieben keinerlei Diskussionsfreiraum besteht. Wenn es aber um harmlose Dinge geht, wie schnell neigt man dazu zu sagen: nein lass das bitte. Aber nein ist hier das falsche Wort. Und hab ich mich und die Situation so schnell hinterfragt, wie ich das Nein formuliert habe? Vermutlich nicht. 
Vielleicht geht es hier um das Verlassen der eigenen Komfortzone. 

Meine Komfortzone endet zum Beispiel dort, wo Regen beginnt. Ich finde Regen auch nicht in der Wohnung bei einem Tee und Kerzenschein gemütlich. Und somit auch erst Recht nicht draußen. Schnell lernte ich beim großen Mädchen, dass sie draußen nun einmal am glücklichsten ist. Wir gingen bei Wind und Wetter spazieren und sie war zufrieden und ich somit auch, weil ich kein nörgeliges Kind zu Hause hatte. Als die Spielplatzzeit angefangen hatte, der Herbst und das schlechte Wetter anklopften, stand sie doch das ein oder andere Mal vor mir und sagte: Pieplatz? 
Mit einem Gegenvorschlag wäre ich vermutlich auch weitergekommen, fragt sich für wie lange, aber warum? Nur weil ich keine Lust habe, mir meine Gummistiefel und einen Regenschirm zu schnappen? Ähnlich beschrieb es auch schon Propperline, aber das ist scheinbar ein gutes Paradebeispiel.
Fragt eines der Kinder etwas und wir lehnen es ab, durch eine Erklärung und dem Zusatz, dass wir das lieber nicht möchten, wissen sie aber ganz genau: da ist noch Luft nach oben. 😉 Aber dennoch gibt es hier die Möglichkeit der Kinder zu sagen, aber ich möchte doch bitte. Natürlich ist das je jünger das Kind ist schwierig, was die Kommunikation angeht. Aber gerade mit unserer Großen entstehen da auch sehr gute Dialoge, wo sie einem absolut plausibel erklärt, warum nun etwas so stattfinden soll, wie sie sich das vorgestellt hat. Ich füge oft hinzu, dass sie wenn sie das so sieht, es  ausprobieren kann, aber im Hinterkopf hat, was wir dazu gesagt haben und ich es schön finde, dass sie mich vorher gefragt hat. Ich habe die Hoffnung ihr so aufzeigen zu können, dass es vollkommen ok ist bei manchen Dingen unterschiedlicher Meinung zu sein, man aber auf jeden Fall und immer darüber sprechen kann. 
Eigene Grenzen des Kindes
Die Kleine möchte morgens, dass ich ihr etwas zum Anziehen heraussuche. Ich kann euch mit 100%er Wahrscheinlichkeit sagen, dass sie stets unzufrieden damit ist, auch nach dem 5. Outfit. Also weiß sie, dass ich ihr eine Möglichkeit zeige und somit auf ihren Wunsch eingehe, ihr etwas auszusuchen. Sie weiß aber auch, dass wenn es ihr nicht gefällt, sie es so nicht anziehen muss, aber dann selbst dafür zuständig ist. Wer so einen eisernen Willen hat, was dieses Thema betrifft, der wird auch das schaffen. Und so endet es nicht jeden Morgen in einem Wutanfall, sondern es ist ok. Meist tauscht sie ein Teil aus, legt das andere nicht benötigte Kleidungsstück wieeder zurück und dann sind alle zufrieden. 
Sagen unsere Kinder, dass sie satt sind, dann wird das respektiert. Die Große wird aber noch mal gefragt, ob sie sich auch sicher ist. Sie isst sehr langsam und hat sowieso keine Zeit dafür, 5 Minuten nach dem Essen aber wieder Hunger. Meistens kommt dann raus, dass sie doch noch mehr möchte, aber es ist ihr überlassen und sie wird nicht dazu genötigt. 
Spielverabredungen sind ja auch ein besonderes Thema. Wie oft kommen Kinder angelaufen, wenn ich im Kindergarten zur Abholzeit da bin und fragen mich, wann sie mal mit zu uns kommen können. Meistens sehe ich am Gesichtsausdruck der Großen bereits, was sie eigentlich davon hält. Dabei sind es oft auch Kinder, mit denen sie täglich am Liebsten dort spielt. Aber da ist eben ihre Grenze. Das reicht ihr vollkommen. Und das ist ok. 
Zusammenfassend kann ich sagen, dass hier zu Hause ein großer Meinungsaustausch stattfindet mit wenigen feststehenden Säulen, an denen nicht gerüttelt wird. Alles andere sind die Fahnen dazwischen, die sehr wohl beweglich sind und je nach Wind in eine Richtung wehen, um mal ein wenig bildlich zu schreiben. Grenzen werden aufgezeigt, aber das funktioniert auch ohne ein permanentes Nein. Ein respektvoller Umgang ist sehr wichtig, egal wie alt ein Gegenüber ist. Man sollte sich immer vor Augen halten, wie es einem selber gehen würde, wenn man lediglich ein einfaches schlichtes Nein entgegnet bekommt, wenn man vernünftig nach etwas fragt. 

Alles Liebe,
Tanja