[Leben] Statussymbol Kindergeburtstag – Wettbewerb unter Eltern?

Geburtstage sind etwas Besonderes. Es ist dieser Tag, der einen feiert, an dem bewusst viele liebe Menschen an einen denken. Schon als Kind fand ich diesen Tag ganz magisch, weil meine Eltern ihn mir stets zu einem besonderen Tag machten. Meine Kindergeburtstage habe ich als Highlight in Erinnerung behalten. Ich weiß noch, dass es keine Mottopartys gab. Es wurde eben zum Kindergeburtstag eingeladen. Es wurden dort Spiele gespielt, wie zB. Topfschlagen, oder aber es wurde einfach frei gespielt.

Kindergeburtstag Rougerepertoire

“Mama, guck mal was ich auf dem Geburtstag von XY bekommen habe!”

Am Anfang fand ich das recht befremdlich. Diese Give Away Sache. Ist es nicht so, dass das Geburtstagskind ein kleines Geschenk bekommt und man vielleicht beim Topfschlagen oder in einer Schatzsuche noch Gummibärchen findet? Aber wirklich große Gastgeschenke kannte ich nicht. Das Gute ist, es kann jeder machen, wie er es für richtig hält und es wird zu diesem Thema vermutlich unzählige Meinungen geben. Aber ich finde es komisch, wenn mein Kind fast mit mehr Sachen vom Geburtstag zurückkommt, als es vorher bepackt dorthin gestiefelt ist. Wie bei allen Dingen heißt es auch hier wieder, ein gesundes Mittelmaß wäre doch eine gute Sache. Letztes Jahr gab es für alle Gastkinder als Schatz bei der Schatzsuche ein Pixi Buch und Gummibärchen, alle waren happy und nahmen das Büchlein als Erinnerung mit nach Hause.

Und welches Motto?

Ein Kindergeburtstag muss mittlerweile ein Motto haben. Zumindest wird einem das auch gerne so verkauft. Man erhält einheitliche Sets, damit auch alles schön zusammenpasst. Darf es auch einfach bunt sein und fröhlich? Als meine Tochter im Frühling selber jemanden fragte: Hat die XY gar kein Motto ausgesucht?, da dachte ich: Dieses Jahr muss es bei uns irgendwie mal anders werden. Besonders. Aber anders. Einfach nur um ihr zu zeigen, dass ein Geburtstag auch einfach so ganz wunderbar werden kann und es nicht gebunden an ein Motto ist. Denn ihr Wunsch nach einer Prinzessinnenparty ebbte etwas ab, als sie überlegte: “Und als was verkleiden sich denn dann die Jungen? Als Prinzen? Aber das ist doch langweilig, oder Mama, wenn alle gleich aussehen?” Ich ließ ihre Gedanken kreisen bis sie selbst zu dem Entschluss kam: “Es kann sich einfach jeder verkleiden wie er möchte. Ist das eine gute Idee?”, fragte sie mich. Ich finde schon. Es wird ein buntes fröhliches Fest. Übrigens, hätte sie an der Prinzessinnenparty festgehalten, wäre das absolut ok gewesen. 😉

Kindergeburtstag Geschenke Rougerepertoire

Statussymbol Kindergeburtstag?

Definieren sich manche Eltern darüber, wie sie den Kindergeburtstag gestalten? Höher, besser, teurer? Ich kann von mir behaupten, dass ich sehr viel dafür tue, dass die Kids an ihrem Geburtstag glücklich sind. Aber das ist wahrscheinlich der Anspruch aller Eltern, oder? Es gibt ein Geburtstagsshirt, eine Krone für die Große, selbstgebastelt, die sie sich seit zwei Jahren immer wieder wünscht und auch bekommt. Für die Kleine sind Luftballons ganz wichtig. Jedes Elternteil wird nur das Eine wollen: Das ihr Kind an diesem einen Tag im Jahr strahlend durch den Tag gehen kann. Und mit welchen Mitteln das schlussendlich sein wird, dass wird in jeder Familie entschieden.

Erinnerungen

Ich muss sagen, dass ich es immer schön finde, wenn die Große sich an frühere Kindergeburtstage erinnert und  bestimmte Details hängen geblieben sind. Wie zB die selbstgenähte Stoffkrone von vor zwei Jahren. Niemand kann mir erzählen, dass dieser ganze Aufwand nur für die Eltern selbst betrieben wird. Meine Tochter kann mir  genau wiedergeben, welche Details auf ihrem dritten oder vierten Geburtstag der Hit waren. Und es sind genau diese kleinen Dinge, die ich ebenso besonders fand.

Schlussendlich bleibt zu sagen: Ein Kindergeburtstag ist ein Kindergeburtstag, ein Ort, der Platz und Raum für Fröhlichkeit, lautes Kinderlachen und Freunde sein soll. Ein Moment, der Erinnerungen schafft.

Lasst euch nicht reinreden, ob etwas zu groß oder zu klein ist. Aber denkt dran: Das Fest wird für das Kind gestaltet und nicht für euch. 😉

Erzählt doch mal. Wie gestaltet ihr Kindergeburtstage? Ist immer alles aufeinander abgestimmt? Suchen eure Kids alleine aus, wie sie feiern möchten?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Urlaub mit Kindern – Ich packe unsere Koffer… C/O

Kooperation mit Lässig

Lässig Trolley

… und nehme mit??

Das ist die große Frage, die man sich vor jedem Urlaub immer wieder stellt. Wobei ich tatsächlich sagen muss, dass den meisten Platz die Kids benötigen. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass nun jedes Kind seinen eigenen Koffer hat, genauer gesagt einen Trolley.

Sonnencreme, Gummistiefel und Windjacke?

Finkid Regenhose Lässig Trolley

Wer schon einmal Urlaub an der Nordsee gemacht hat, der wird wissen, dass man sich auf alle Eventualitäten einrichten muss. Auch in den Sommerferien sollte man gut ausgestattet sein. Von Sandalen bis hin zu Gummistiefeln sollte man alles dabeihaben. Nicht zu vergessen ist da natürlich die Regen/Windjacke, schließlich weiß ich aus Kindheitsurlauben selber noch ganz gut, wie unberechenbar das Wetter an der See sein kann. Ebenso wird eine Regenhose mit an Board sein. Lieber sind wir für alle Eventualitäten gewappnet, denn raus muss man so oder so, bevor die Stimmung kippt.

Besonders toll an den Trolleys von Lässig finde ich, dass ich nun die Sachen der Mädchen getrennt einpacken kann und nicht mit in meine große Tasche quetschen muss. Denn so bleibt alles übersichtlich. Für 5 Tage reichte der Stauraum nun gut. Für eine längere Zeit müsste ich an meinem Packschema feilen oder aber die Sachen auf die Koffer anders verteilen. Die getrennten “Kammern” im Inneren des Rollkoffers finde ich toll. Dabei ist noch ein Beutel (erinnert an einen Turnbeutel), wo man auch gut Schuhe einpacken kann. Ich muss vermutlich auch nicht erwähnen, dass die Koffer der ultimative Hit sind und die Urlaubsvorfreude der Mädchen bis ins Unermessliche gesteigert haben, oder? Die passenden Waschbeutel beinhalten noch jeweils die Sachen, die im Badezimmer benötigt werden, inklusive Haarspangen und Co.

Lässig Waschbeutel Reh

Spiele, Bücher und Buntstifte?

Auch Spiele sollten im Urlaub mit an Board sein, um ggf. auch schlechtes Wetter drin überbrücken zu können. Obstgarten von HABA, ein Klassiker in unserem Haushalt, den auch sogar die Kleine mitspielen kann, sollten wir auf jeden Fall einpacken. Ebenso malen beide Mädels sehr gerne, somit steht es außer Frage, dass wir auch Buntstifte, Blätter und Malbücher dabei haben sollten. Unser Gute Nacht Buch fürs Abendritual darf natürlich nicht fehlen.

Reiseapthoteke

Wenn wir wegfahren, dann habe ich immer etwas gegen Fieber und Schmerzen dabei, sowohl für die Kids, als auch für mich. Denn natürlich braucht man dann etwas, wenn man es nicht dabei hat. Pflaster dürfen auch nicht fehlen, alleine schon aus psychologischen Gründen nicht. Denn Regel Nummer 1 lautet: selbst wenn ein Elternteil keine Verletzung entdecken kann hilft ein Pflaster. Regel Nummer 2 lautet: selbst wenn die Stellen, die es gilt zu bekleben, rege wechseln: ein Pflaster hilft! Ihr kennt das?Nasenspray ist zur Not auch noch mit dabei, außerdem Zäpfchen gegen Übelkeit und Erbrechen für die Kids.

Und was packe ich für mich ein?

Das ist das große Rätsel, dass es gilt zu lösen. Wie auch oben bei den Kids bereits geschrieben, müsste ich von Bikini oder Badeanzug, bis hin zur Regenjacke alles einpacken. Ich fürchte auch, dass es genau  darauf hinauslaufen wird. Die aktuelle Wettervorhersage verspricht Regen und um die 20 Grad, was für mich heißt: Pack mal lieber alles ein. 😉

Ob nun alles wirklich gut durchdacht war, werde ich wohl im Laufe der Woche feststellen. 😉

Packt ihr denn immer nach Outfits? Oder habt ihr kein bestimmtes Schema?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Wochenende in Bildern – Familienzeit zwischen Regen und Sonne

Ich weiß, ich neige dazu jeden Sonntag mit dem gleichen Satz zu beginnen. Aber mal im Ernst: schon wieder ist eine Woche vorbei? Also zeige ich heute wieder, wie unser Wochenende war, was wir erlebt haben und wieso es ein Sonntagssüß auch mal am Samstag gibt.

Was war denn die letzte Woche hier auf dem Blog los?
Ich beteiligte mich an der Blogparade von Andrea von Runzelfüsschen und schrieb auch etwas zum Thema Nein heißt nein auf.

Außerdem schrieb ich euch meine Sicht der Dinge zum Thema Medienkompetenz bei Kindern auf und gab euch noch unsere App Lieblinge mit auf den Weg.

Und wie war unser Wochenende?
Samstag Morgen, mein Blick wanderte zum Handy, damit ich auf die Uhr schauen kann. Halb 7. Die Kinder wollten aufstehen. Ich dachte mir, noch 5 Minuten, so wie früher, wenn Mama mich weckte, weil ich in die Schule musste. Nur noch 5 Minuten. Bis die Große am Bett stand und sagte: “Mama? Kannst du jetzt bitte aufstehen? Wir haben schon alles gespielt und nun sind wir hungrig.” Mein Blick wanderte wieder zur Uhr. 08:06 Uhr. Ich hörte die Kinder zwar die ganze Zeit, da ich nur noch döste, ich nahm auch wahr, dass alles wirklich ruhig und friedlich war. An den Geräuschen kann man ja sehr gut hören, was die Kinder so machen, auch im Nebenzimmer. Aber das ich wirklich noch so lange liegen bleiben durfte, dass hatten wir auch noch nicht. Brachte mir aber wirklich dringend notwendige Erholung und die Zwerge wurden eindringlich gelobt. Wer weiß, vielleicht merken sie sich das ja und wiederholen es bald noch einmal. 
Auch nach unserem obligatorischen Morgenkakao und Kaffee spielten sie weiterhin so schön miteinander, dass ich die Chance ergriff und die ganze Wohnung auf den Kopf stellte und putzte. Mit krankem Kind und Arbeit kam ich da in der letzten Woche kaum zu. Und siehe da. Auch das ging wirklich reibungslos. Irgendwann fuhren wir einkaufen und kauften auch neue Blumen. Das war dann auch tatsächlich schon unser ganzer Vormittag. 

Zu Mittag gab es dann Pierogi. Auch die Kinder mögen sie sehr gerne und ich muss sie unbedingt bald mal wieder selber machen. 

Anschließend stand eine gemütliche Mittagspause an. Wir drei Mädels kuschelten uns aufs Sofa, schauten ein Bisschen Peppa Wutz und lasen anschließend noch das ein oder andere Buch. Die Mäuse konnten es kaum erwarten, bis es endlich 15 Uhr  war. Schließlich erwarteten wir Besuch. Unsere liebe Freundin P. kam. Alle Kinder waren happy und ich freute mich selbstredend. Durch sie kenne ich auch das Sonntagssüß. Da wir uns oft am Sonntag sehen, gibt es das dann auch. Wenn wir uns wie gestern aber bereits am Samstag sehen, dann muss man die Dinge eben mal umbenennen, oder auch einfach flexibel sein. 

Mit dem Aufbruch unserer Freunde, machten auch wir uns noch einmal auf den Weg. Endlich regnete es nicht mehr. Und um halb 6 waren auch keine Menschenmassen bei den Witterungsbedingungen auf dem Spielplatz zu erwarten. Also optimale Bedingungen, um endlich ein paar Sonnenstrahlen zu tanken, die sich zuvor doch sehr gut versteckten. Dort angekommen stand es ausser Frage, dass ich eine bestimmte Frage gestellt bekomme und ich fing bereits gedanklich von 3 an rückwärts runter zu zählen. “Dürfen wir die Schuhe ausziehen?”

Irgendwann gegen 19 Uhr kehrten wir zurück. Es war so herrlich entspannt und ich war froh, dass die Mädchen ihre überschüssige Energie noch abbauen konnten. Nach einer sofortigen Runde Badewanne und anschließendem Abendessen, schliefen Beide hervorragend ein und ich konnte mich noch etwas an den Rechner setzen. Da war der Samstag auch schon vorbei.

Heute, am Sonntag, setzte sich meine Glückssträhne fort. Wir schliefen alle bis halb 9. Das ist ungefähr so, wie ein Sechser im Lotto. Die Eltern unter uns werden nun nicken. Ein kleines Frühstück, den allmorgendlichen Kakao und Kaffee später fanden wir uns auf dem Weg zum Bäcker wieder. Proviant für später musste besorgt werden. Auf dem Rückweg wurde direkt noch ein kleiner Spielplatz erkundet und irgendwie war es dann fast schon Zeit für das Mittagessen. 
Schließlich musste wir pünktlich danach los, da ein Treffen mit meinen Eltern anstand. Die Kids wussten noch gar nichts von ihrem Glück, da ich ansonsten keine ruhige Minute haben würde und nur bombardiert werden würde, wann es endlich losgeht. Und drei Mal dürft ihr raten, wohin es ging. Zum Gertrudenhof. Ich habe so langsam das Gefühl, ich betreibe hier Schleichwerbung. Aber es ist einfach so nett dort. Und es gibt ziemlich leckeres Eis, Rosenblättereis. Es schmeckt so lecker, wie es klingt, versprochen.

Die Alpakas hatten mal wieder meine volle Aufmerksamkeit, ich könnte ihnen stundenlang zugucken. Ebenso den Eseln, 

Der Spielplatz wurde fleißig bespielt und wir kauften noch etwas im Hofladen ein. Heute Abend gab es nämlich Salat. Rucola und Tomate musste ich deswegen unbedingt mitnehmen.

Ein schönes Wochenende neigt sich nun langsam dem Ende entgegen und ich werde nachdem ich den Post hier für euch fertiggestellt habe, meinem Rücken noch etwas Gutes tun und baden. 
Startet gut in den Montag und schaut noch bei Susanne vorbei, wo wie immer viele andere Wochenendbilder verlinkt sind.
Alles Liebe,
Tanja

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