[Leben] Gut gebettet? Kein Problem mit der Emma Matratze

Das es kein Problem ist, kann ich aber tatsächlich auch erst jetzt behaupten, wenn es um die Schlafsituation im Kinderzimmer geht. Wieso, weshalb und warum? Das erfahrt ihr nun.

Als die Mädchen vor einem Jahr ihre neuen Wolkenbetten bekamen, mussten auch Matratzen her. Und ohne um den heißen Brei herumzureden kann ich nur sagen: Wir haben da am total falschen Ende gespart. Denn nicht selten huscht einer von uns nachts rüber zu den Mädels und bleibt auch die restliche Nacht dort, Platz genug ist schließlich da und so finden alle den meisten Schlaf, bevor muntere Nachtwanderungen stattfinden. Daran haben wir aber nicht gedacht, als wir die Matratzen kauften. Uns sagte man, sie wären vollkommen ausreichend für Kinder mit dem Gewicht für die nächsten paar Jahre. Und wir dachten, dass das ausreichend sei, bis dahin sind Beide nachts trocken und Unfälle, die neben einer Schutzauflage passieren, spielen langfristig auch keine Rolle, wenn ihr versteht was ich meine.

Schlussendlich haben wir die Rechnung ohne unsere Rücken gemacht. Ich wunderte mich zunehmend, woher meine Rückenschmerzen kommen und ich mich nicht wirklich ausgeschlafen fühle. Bis ich mal auf die Idee kam, das es an der Schlafsituation liegen könnte, bzw. an den Matratzen. Denn am Platz mangelt es wirklich nicht. Die Mädels schlafen relativ ruhig und bewegen sich nicht wild im Schlaf, so dass man auf jeden Fall nicht vom Platz verdrängt wird, sollte man eben nachts zu ihnen müssen.

Irgendwann trudelte eine Email ein, ob wir nicht Emma testen wollen. Ich zögerte nicht und sagte zu. Wenige Tage später stattete ich die Betten der Mäuse mit den neuen Matratzen aus und wir testen sie nun seit gut drei Monaten. So lange wollte ich mir auf jeden Fall Zeit lassen, bis ich euch ausführlich berichte.

Fragt man die Kinder, sagen sie: wir sind nun echte Prinzessinnen und schlafen ganz hoch oben. Die Emma Matratze ist schließlich 25cm hoch. Fragt man meinen Mann und mich, können wir Beide sagen, dass ohne jegliche Rückenschmerzen aufwachen. Ich habe es allerdings deutlich häufiger getestet und muss sagen, dass wir langfristig auch im Schlafzimmer unsere Matratze gegen eine Emma eintauschen werden. Ich wache richtig erholt auf und selbst wenn die Nacht durch häufiges wach sein bedingt durch die Kinder evtl. anstrengend war, fühle ich mich nicht körperlich so stark gerädert wie zuvor, sondern deutlich erholt.

Ihr müsst euch das so vorstellen: ihr legt euch hin und die Matratze passt sich einfach an euch an. Und genau das spürt man. Sogar mein Mann findet das gut, der ansonsten eher sehr harte Matratzen bevorzugt und er hier erst die Befürchtung hatte, die Emma sei zu weich und nachgiebig. Aber das ist absolut nicht der Fall. Und wisst ihr was der Knaller ist? Ich kann auf der Emma Matratze gerade noch schwanger zeitweise etwas mehr bäuchlings schlafen, weil sie sich eben anpasst. Das ist auf unserer Matratze im Schlafzimmer definitiv nicht mehr möglich, da ist das sehr unangenehm.

Der Preis ist stolz, so wie Matratzenpreise nun einmal sind. Ich war erst skeptisch euch etwas anzupreisen, was ihr wie ich, wie die Katze im Sack testen müsstet. Aber mittlerweile gibt es in vielen Butlers Filialen die Emma Matratze, wo ihr problemlos Probe liegen könnt. Der nächste Vorteil ist, dass ihr ein Rückgaberecht von 100 Tagen habt. Wenn ihr wirklich nicht zufrieden seid, dass bekommt ihr ein Retourenetikett und die Emma wird wieder abgeholt. Apropos Etikett: Bei der Lieferung war auch schon alles echt einfach. In einem großen Karton, befand sich die eingerollte Matratze, die in Folie eingeschweisst war. Ich erwartete den schlimmsten Geruch nach dem Öffnen, wurde da aber zum Glück enttäuscht. Es roch rein gar nichts. Damit hatte ich nicht gerechnet.

 

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[Leben] Eine Schwangerschaft – ein Ausnahmezustand für Körper und Seele

Schwanger sein bedeutet noch verletzlicher zu sein, als sowieso schon. Ich persönlich fühle mich auf der einen Seite stärker, aber nie fühlte ich mich gleichzeitig so schwach, weil ich meine Grenzen einfach viel schneller spüre. Eine Schwangerschaft ist für den Körper eine absolute Ausnahmesituation. Was er in diesen 10 Monaten leistet ist phänomenal. Der Körper wird auf den Kopf gestellt, es wird so unfassbar viel Platz im Bauchraum geschaffen, ein Wunder, wie das alles überhaupt funktioniert und sich anschließend zurückentwickelt.

Und dann kommt der Blick in den Spiegel.

Ein kritischer Blick. Ich bin sehr kritisch mit mir. Jeder ist vermutlich mit sich kritisch und man selbst sieht sich stets anders, als es andere Menschen tun. Man beäugt sich, sieht wie sich der Körper verändert. Nicht nur innerlich durch das Kind, sondern äußerlich. Man sagt, Frauen sehen dann weicher aus. Was bedeutet das? Weicher, auf Grund von mehr Fülle? Oder weicher, in ihrer Ausstrahlung? Vermutlich irgendwie Beides. Ich sehe, dass sich mein Gesicht verändert und es gibt Tage, da gefällt mir diese Veränderung nicht, weil ich nicht mich im Spiegel sehe. Aber das ist ok. Das geht vorbei.
Beim letzten Arzttermin zeigte die Waage mein aktuelles Gewicht an. Auch das ist ok, auch das geht vorbei. Dennoch werde ich mich vermutlich nie daran gewöhnen. Aber ich beschwere mich nicht darüber, ich rede auch nicht darüber. Es sei denn ich bekomme gesagt:

Mensch, du bist aber ganz schön rund geworden.“

Ich bin schwanger. Ich bin in der 27. Woche schwanger, erwarte mein drittes Kind und mir geht es gut. Ich stehe hier, darf all das machen, was ich machen möchte und muss nicht das Bett hüten. Das was wir über unser Baby wissen ist ganz wunderbar, man sagt, es sei gesund. Ich sorge mich, mal mehr mal weniger, ob ich auch allen Gerecht werden kann, ob wir vielleicht doch ein wenig verrückt waren oder es aber einfach das verrückteste schönste Abenteuer wird. Und ja, vielleicht bin ich rund geworden, aber ich bin auch verdammt glücklich und kann damit sehr gut umgehen.

Was ich euch mit diesem Text sagen möchte?
Es gibt immer spitze Kommentare. Sobald man schwanger ist, glauben andere Menschen, sie haben einen Freifahrtschein für unerwünschte Worte. Oder würdet ihr Jemandem der nicht schwanger sagen: Mensch, du bist aber rund geworden? Ich glaube nicht. In meiner ersten Schwangerschaft wurde mir bis zum Schluss gesagt ich müsse mehr essen, mein Bauch sei zu klein. Wisst ihr wie man sich dabei fühlt? Als ob die Menge des Essens etwas für die Bauchgröße kann. In meiner zweiten Schwangerschaft gab es stets die Frage, ob das auch alles so geplant war und ob es überhaupt ein Wunschkind sei. Es ist nicht immer leicht, aber steht über den Dingen. Seid stolz auf euch und euren Köper, die Leistung die vollbracht wird.

Ihr tragt ein Kind in euch. Das ist wohl das größte Wunder auf Erden.

Alles liebe,
Tanja

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[Leben] Geschichten mitten aus dem Leben – von Phasen und Kindern

Phase Phase Phase. Gerade würde ich mir wünschen, meine Geduld wäre größer und meine Nerven wären stärker. Aber auch wenn man stets sein Bestes gibt, fühlt es sich manchmal am Ende des Tages nicht so an. Dieses Gefühl kennt bestimmt jede Mama, oder jedes Elternteil, nicht wahr? Manchmal ist man stark und könnte Bäume ausreißen und manchmal, da weint das kleine Kind nach einem, die Große möchte parallel etwas dazu und dann klopft auch noch das Baby an. Mein Gedanke: Gut, dass das aktuell nur klopfen kann. Dann beschleicht mich dazu eine leise Panik, wie das wohl wird, wenn alle drei Kinder etwas von mir wollen. Gerade wenn ich an typische „Schreistunden“ am Abend denke, die Babys nicht so selten haben, ich eigentlich eine gute Nacht Geschichte vorlesen möchte/soll, weil es ein Ritual ist und der Mann arbeitet. Oh je. Nur gut, dass es tatsächlich bisher nur das Gedankenkarussell ist und nicht die Realität. Tun wir also so, als ob das so nie eintreten könnte und lassen uns überraschen, wie es wohl wirklich wird. Schwarzmalerei hat schließlich noch nie geholfen.

Phasen, die das Leben schreibt.

Urheberrecht: Malivan_Iuliia/Shutterstock

Die Kleine ist zur Zeit wirklich ausgefuchst. Nein, das ist falsch formuliert. Denn ein Fuchs war sie schon immer. Aber gerade ist das Lieblingsspiel: Mama und Papa sind da? Prima, dann lassen wir mal alles raus was geht, einer wird schon das machen, was ich möchte.
Ich bin wahrlich eine Mama, die versucht stets bedürfnisorientiert zu handeln, aber bei dem ständigen Wechsel zwischen Mama, ach nein, Papa, da wird es mir manchmal doch zu bunt. Wir alle können uns noch daran erinnern, zu wem man am Besten gegangen ist, wenn man etwas wollte. Stets in dem Glauben, die eigenen Eltern reden nicht darüber, nicht wahr? Mir war nicht klar, dass man das schon mit fast 3,5 Jahren so macht. Die Große betrieb das zumindest nicht so professionell. Ansonsten wissen wir auch mittlerweile, wie schlimm es ist, wenn das Brot geschnitten wurde, obwohl man dies einforderte und das bitte keine Butter aufs Brot soll, weil selbst schmieren das Größte ist.

Brot schmieren, eine olympische Disziplin?

Selbstständigkeit soll doch gefördert werden, nicht wahr? Allerdings gehört Brot schmieren zu keiner olympischen Disziplin und kann deswegen eben nur von Tag zu Tag gemacht werden und nicht 5 Brote hintereinander, wenn man diese nicht auch essen möchte. Aber versuchen kann man es ja. Also fordert man ein Brot ohne Butter, erhält dieses, schmiert es und belegt es. Dann schneidet man es durch, eröffnet unter großem Geschrei, dass es nicht geschnitten sein soll und auch bloß nicht mit Butter, in der Hoffnung ein Neues zu erhalten, um dies neu schmieren und belegen zu können. Prinzipiell ein cleverer Schachzug, wenn man der Tatsache ins Auge sieht, dass sie eindeutig weiß, wie man flott etwas professionell lernen kann. Aber in Anbetracht dessen, dass abends auch schon eine große Portion Müdigkeit mitschwingt, macht es das Ganze dann doch wieder recht unprofessionell und eher müßig für alle Beteiligten. Sie ist frustriert, weil sie natürlich nicht endlos viele Brote erhält, sondern genau so viele, wie sie essen kann und die Große ist gefrustet, weil sie mit Engelszungen versucht ihrer Schwester zu erklären, dass das so nicht geht. Es wird so langsam besser. Einen Kompromiss konnten wir schließen, sie darf mir Butter aufs Brot schmieren und sich, macht schon mal zwei Brote pro Abend. Wird es also doch noch was mit der Butterbrotweltmeisterschaft.

Kinder mit fünf sind nicht groß?

Ansonsten ist Frau Wackelzahn noch immer recht wackelig unterwegs, oder wie sie sagt: Sie ist das gar nicht, nur ihre Laune wackelt. Gut, da mag sie sogar Recht haben. Himmelhochjauchzend und wild weinend wie mit zwei Jahren. Daran hat sich nach meinem letzten Beitrag auch nicht sonderlich viel geändert. Sie wird gerade mit großen Schritten groß, ist aber trotzdem erst fünf. Und wenn man dann mal überlegt, wie alt man selbst ist, dann ist fünf gar kein Bisschen groß. Ich glaube ich erwarte von ihr manchmal zu viel, da ihre taffe Art und Weise mir eben manchmal eine Größe vermittelt, die aber so noch gar nicht wirklich existent ist. Sie muss nicht immer die große vernünftige Schwester sein. Sie muss nicht immer das tapfere Mädchen sein. Sie darf genauso weinen und kuscheln und verneinen. Nur muss man sich das immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn einem sonst gerne so ein Satz um die Ohren fliegt: „Ich bin schon so groß, ich kann das.“

Ein Schwank aus unserem Alltag. Wahrheit, mit einer Prise Ironie und einer Spur Witz.

Alles Liebe,
Tanja

 

 

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[Leben] Schwangerschaftskolumne – der sechste Monat ist vorbei

Die Zeit vergeht wie im Flug, oder? Schon bin ich im siebten Monat schwanger. Aber wie war denn eigentlich der sechste Monat? Gab es etwas Besonderes?

Das große Organscreening

Wir entschieden uns auch dieses Mal dafür, wieder das Organscreening machen zu lassen, da uns aus familiären Gründen, was verschiedene Anamnesen verschiedener Familienmitglieder betrifft, wohler damit ist. Aber auch bei unserem dritten Kind ist man uns wohlgesonnen und wir durften den Satz hören: „Außer einem sehr sehr agilen Kind, kann ich hier nichts feststellen.“ Ihr glaubt nicht, wie erleichtert ich nach diesem Termin war, zu hören, dass mit dem Herzchen alles gut ist (was mir bei jeder Schwangerschaft immer etwas Kummer bereitet). Zu hören, dass der Bub agil ist, finde ich auch schön zu hören, da ich eine Vorderwandplazenta habe und nicht viel mitbekomme. Bei den regulären Terminen bei meiner Ärztin schläft er auch meistens oder ist zumindest relativ ruhig. So war es aber witzig zu sehen, wie er durch den Bauch geturnt ist, ohne das ich etwas davon spüre. Kenne ich von meinen Mädchen ganz ganz anders. Aber abends in Ruhe, spüre ich ein leichtes Anklopfen oder einen fiesen Tritt in die Blase. Also alles in Butter. 😉

Neuanschaffungen?

Ich habe mir noch ein Umstandsshirt gekauft und nutze sonst ganz viel Kilenda. So kann ich öfter mal was Neues anziehen und fühle mich nicht so schnell gelangweilt von der doch sehr kleinen Auswahl hier zu Hause. Der Bub ist quasi ausgestattet, dank meiner Freundinnen. Ich habe bisher noch nicht ein Teil selbst neu gekauft, sondern nur abgekauft. Ansonsten kommen immer mal Päckchen an, mit kleinen Geschenken für den Sprössling, worüber ich mich sehr freue.

Meine Wickelplatzidee aus dem letzten Blogpost habe ich etwas verworfen. Es soll doch nicht nur ein wegklappbares Regal werden. Wir brauchen doch mehr Stauraum für die Kleidung von dem kleinen Herrn. Die Aufteilung im Kleiderschrank wird sonst schwierig und ich möchte es den Mädchen nicht nehmen, dass sie sich selbst ihre Kleidung aus dem Schrank herausnehmen können. Also muss ich nun neu schauen und gucken, was mir so gefällt.

Wie gehts mir?

Alles in allem kann ich weiterhin sagen, dass es mir sehr gut geht, mit der Ausnahme von zwei bis drei Tagen. Da habe ich aber wohl einfach zu viel gemacht und die Quittung kam prompt. Seitdem achte ich noch bewusster darauf, wenn ich Pausen einlege, dass ich dann auch mehr oder weniger liege und nicht nur auf einem Stuhl sitze, um mich komplett zu entlasten.

Die Müdigkeit bleibt wohl ein Dauerbegleiter, das Schuhe schnüren wird langsam beschwerlicher und das Gewicht geht langsam doch mal in die Höhe, was ich aber auch an meinem Gesicht sehe. Das wird dann nämlich immer noch etwas rundlicher. 😉 Aber es gibt durchaus schlimmere Dinge.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Freitagslieblinge – Babyfüße, Pasta und ein Buchtipp

Ich dachte diese Woche ist es mal wieder an der Zeit, mich den Freitagslieblingen zu widmen. Wie immer, findet ihr die ganze Sammlung bei Anna.

Hier sind also meine 5 Freitagslieblinge

Mein Lieblingsbuch der Woche

Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Bei uns läuft’s Kacka“ von Eva und Peter Imhof als Rezensionsexemplar vom mvg Verlag erhalten. Auch wenn ich ihre Vlogs auf YouTube sehr sehr gerne anschaue, war ich beim Titel des Buches doch etwas skeptisch. Wie sich allerdings bereits zu Beginn herausstellen sollte: Vollkommen zu Unrecht. Das Buch ist mit so viel Witz und Ehrlichkeit geschrieben, in Kombination mit einer ordentlich Portion Humor und der Gabe sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Jeder der ein Kind hat, wird sich dort wiederfinden, da bin ich mir ziemlich sicher.

Nickend las ich Stück für Stück das Buch. Je mehr Seiten gelesen waren, desto älter wurden die Zwillingstöchter der Imhofs, schließlich bauen so die Kapitel aufeinander auf. Wer noch kein 4 Jahre altes Kind zu Hause hat, der wird eine witzige und ehrliche kleine Vorschau erhalten. Zumindest der geneigte Leser, der bereit ist ein Augenzwinkern zu investieren und sich selbst auch mal auf die Schüppe nehmen lässt.

Wer Lust hat, ein kurzweiliges Buch zu lesen, in das Familienleben der Imhofs einzutauchen, das hier bereits im Buch in der Schwangerschaft beginnt und der Kinderwusel im gleichaltrigen Doppelpack erleben möchte, der wird hier bestens unterhalten.

Mein Lieblingsessen der Woche

Eindeutig das gemeinsame Mittagessen mit einer wunderbaren Freundin. Pasta Gamberetti und zuckerfreier schwarze Eistee. Perfekt. Und mal davon abgesehen, dass das Essen ganz ganz lecker war, war es umso besser es zu Zweit zu genießen. <3

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

Da gab es einige Momente. Aber die gemeinsame Zeit die wir draußen verbringen konnten, war einfach wunderbar. Die Sonne beschert einfach allen gute Laune, nicht wahr? Wir schaukelten zusammen, haben ganz viele Sandkuchen gebacken und noch viel öfter habe ich das kleine Kind beim Rutschen aufgefangen, weil sie plötzlich wieder in meine Arme rutschen wollte. Ich sage ja: sie wird eben immer meine Kleine bleiben. 

Mein Lieblings-Mama-Moment

Die Woche begann für mich mit einem Date mit dem Baby. Der große Organultraschall stand an und ich war doch etwas aufgeregt. Aber es war dennoch ein besonderer Moment für mich, für uns. Viel möchte ich hier an dieser Stelle gar nicht dazu sagen. Nur: das was man sehen kann, sieht alles ganz und gar sehr gut aus. Denn ich gestehe, im Wartezimmer musste ich an meine Gastautorin Caro denkenMit diesem Babyfußfoto konnte ich nach Hause gehen und bin zutiefst dankbar gewesen und auch immer noch, dass wir bisher so gesegnet sind. 

Meine Lieblings-Inspiration der Woche

Nachdem mich kürzlich das große Mädchen schockte, indem sie sagte: „Guck mal Mama, ich hab einen dicken Bauch, hat die XY gesagt.“, schrieb Anna nun genau zu diesem Thema einen Artikel, den ich sehr gerne gelesen habe. Wer etwas über das dick und dünn sein lesen möchte, darüber wie man mit Kindern über das Körpergefühl sprechen kann, der sollte definitiv einen Blick riskieren.

Ich hoffe ihr hattet ebenso eine schöne Woche?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Plötzlich große Schwester – wenn ein Baby die Familie erweitert

Kürzlich erreichte mich eine Nachricht, ob ich nicht einmal etwas darüber erzählen könnte, wie es war, als die Große zur großen Schwester wurde. Da dieses Thema auch bei uns im Sommer wieder aktuell wird, dachte ich, schreibe ich es einfach hier auf dem Blog auf, statt in in einer einzigen E-Mail.

Mein großes Mädchen war während der Schwangerschaft zu klein, um wirklich zu begreifen, was da Neues auf uns zukommt, nichts desto trotz schauten wir gemeinsam thematisch passende Bücher an. Aber natürlich spürte sie dennoch, dass Veränderung in der Luft liegt. Sie war absolut auf mich fixiert, ließ sich von meinem Mann nur sehr schwer beruhigen und ich dachte nicht gerade selten: Wie soll das nur werden, wenn das Baby erst da ist? An eine komplette Neupositionierung habe ich in diesen Momenten gar nicht gedacht. Aber natürlich fand diese statt.

Die Entthronung durch ein Baby

Als unser kleines Mädchen geboren wurde, war die Große zwar sehr rührend im Umgang mit ihr, zeigte mir aber mehr oder weniger die kalte Schulter. Ab sofort war Papa ihr Fels in der Brandung und Ansprechpartner Nummer 1. Das war insbesondere im Wochenbett, total hormongesteuert, nicht sonderlich einfach für mich, aber es war in Ordnung, schließlich hat unsere Erstgeborene ohne mit der Wimper zu zucken die neue Situation so für sich angenommen und sich „einfach“ umorientiert. Es gab wenige Momente, wo sie Eifersucht zeigte. Genau genommen war es stets die gleiche Situation: Beim Stillen des Babys, wusste sie nicht wohin mit sich und suchte ganz stark meine Nähe, bzw. meine Aufmerksamkeit. Aber auch nur dann.

Insgesamt vergingen sicherlich gut drei Monate, bis sie gemerkt hat, dass ich immer noch ihre Mama bin und dies auch immer bleiben werde. Das sie genauso mit mir kuscheln kann wie zuvor, aber es da nun eben auch noch ein Baby gibt. Das was Familien oft beschreiben, dass der Zorn der Entthronung auf das Baby gelenkt wird, das kann ich von uns nicht bestätigen. Hier war ich die Person, die im Fokus ihrer Gefühlswelt stand, zum Baby war sie stets lieb.

Hilfestellungen wenn ein Baby in die Familie kommt?

Ich glaube es ist ganz hilfreich, nicht allzu blauäugig daran zu gehen und damit zu rechnen, dass nicht alles Neue mit Kusshand vom Erstgeborenen angenommen werden könnte. Heute sind wir ein unschlagbares Team, wo es manchmal wirklich heiß hergeht, was unsere Diskussionen angeht. Aber auch heute bin ich ihr „Objekt“, wenn sie traurig, wütend oder sauer ist. Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Mutter-Tochter Beziehung, wie es bisher scheint. Aber das ist in Ordnung. Wir sind so stark verbunden, dass sie genau weiß, dass sie dennoch sehr geliebt wird.

Ansonsten haben wir auch versucht, sie einfach mit einzubinden. Beim Wickeln, durfte sie eine neue Windel angeben oder dem Baby einen Schnuller geben. Die Federwiege durfte noch mal angestupst werden.

Wie es wohl im Sommer sein wird?

Bei meiner kleinen Tochter kann ich nur erahnen wie es vielleicht sein wird. Habe ich ein fremdes Baby auf dem Arm, findet sie das gar nicht gut: „Das muss wieder zur Mama, du bist meine Mama“. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie im Gegensatz zur Großen damals, eher ablehnend gegenüber dem Baby reagieren könnte, als mir. Aber das ist reine Spekulation. Sie ist an sich eher ein Papakind, vielleicht wird er sie deswegen auch besonders gut auffangen können? Ich bin jedenfalls gespannt, was da im Sommer auf uns zukommen wird. Mittelkinder haben es da vermutlich auch nicht leicht. Die Großen bleiben immer die Erstgeborenen. Und die Jüngsten, werden immer die Jüngsten sein. Sie wird in der Mitte sein, mit einer großen Schwester die ganz vernarrt in kleine Babys ist. Nun muss sie nicht nur ihre Eltern teilen, sondern auch noch ihre große Schwester.

Aber eins steht fest: Sie ist für immer mein kleines Mädchen, schließlich wird das Baby ein kleiner Bub. Somit haben Beide ihr Alleinstellungsmerkmal.

Was habt ihr für Erfahrungen machen können?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Punkte, Streifen und Katzen – Willkommen im Frühling

*Kooperation mit Sigikid

Stellt euch mal vor, euer Kind zieht sich morgens an und präsentiert dann sein Outfit. Es wäre prinzipiell alles super, wenn nicht sowohl die Ärmel viel zu kurz wären, als auch die Jeans plötzlich Hochwasser hat. Meistens ist es hier in Richtung Frühling so, dass dies so extrem auffällt. Also wird es Zeit sich umzusehen und nach schönen neuen Kleidungsstücken Ausschau zu halten. Praktischerweise steht ja bald ein Saisonwechsel an.

Der Frühling zieht ein

Stellt euch dann noch vor, euer Kind ist ebenso wählerisch wie ihr und das neu Bestücken des Kleiderschranks wird zu einer Art Sportart, weil die kleinen Damen des Hauses da ganz bestimmte Vorstellungen haben. Es steht außer Frage, das ist ein ziemliches „Luxusproblem“. Aber fragt nicht, wie viele Kleider ich vom jüngsten Mädel aussortiert habe, da sie zu klein waren und nie getragen wurden. Es nützt nichts, meinen eigenen Geschmack allein durchzusetzen. Und auf der anderen Seite, da ihnen die neue Sigikid Kollektion gefällt, spiegelt es auch ein wenig meinen Kleiderschrank wieder, wenn wir mal die Katzendetails, zu denen ich gleich noch komme, außer Acht lassen. 😉

Sigikid hat eine Frühlingskollektion ganz nach meinem Geschmack herausgebracht, die ich euch hier sehr gerne zeigen möchte. Streifen, Punkte und niedliche Details. Bei jeder Kollektion gibt es einen kleinen Anhänger am Kleidungsstück. Hier ist es eine Katze, sehr zur Freude meiner Kinder. Dieses Katzendetail zieht sich wie ein roter, oder sollte ich hier sagen pinker Faden durch die Kleidungsstücke.

Qualität die überzeugt

Wie gewohnt verlieren die Kleidungsstücke nach dem Waschen nicht ihre Passform oder ihre Leuchtkraft. Das Material ist angenehm weich und die Baumwolle fühlt sich relativ dick an. Zu warm, ist es aber auf keinen Fall, einfach gemütlich.

Mein absolutes Lieblingsstück ist der Latzrock, mit der Katzentasche auf der Rückseite. Er ist von der Passform her nicht zu eng, sodass die Kids nicht eingeschränkt sind beim Spielen. Dazu lassen sich die Streifen– und Punkteshirts natürlich prima kombinieren.

Und wenn es dann noch wärmer wird, ist die perfekte Mischung aus Punkt und Strich ebenfalls im Kleiderschrank der Mädchen. Das Shirtkleid, mit einem schwingenden Röckchen, hat das Herz meiner großen Tochter im Sturm erobert.

Und damit auch ihr etwas davon habt, verlose ich einen Gutschein im Wert von 50€ zusammen mit Sigikid.

Teilnahmebedingungen:

  • ihr seid mindestens 18 Jahre alt
  • Sigikid liefert in diese Länder , also schaut bitte dort nach, ob ihr einen Gutschein überhaupt einlösen könntet. 
  • Schreibt mir doch einen Kommentar, was ihr euch aussuchen würdet, im Falle eines Gewinns.
  • Bitte vergesst nicht eure Emailadresse im Kommentarfeld (nur für mich sichtbar) anzugeben, damit ich euch benachrichtigen kann.
  • Das Gewinnspiel endet am 15.03.2017 um 20 Uhr.

Gewonnen hat Andrea, sie ist bereits per Email benachrichtigt worden. 

Ich wünsche euch viel Erfolg.

Alles Liebe,
Tanja

 

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[Leben] Vorschulpubertät, Zahnlückenpubertät oder auch: Hilfe, was ist denn da los?

Ich hielt es tatsächlich für eine Redensart „Wackeln die Zähne, wackelt die Seele“ um dem Kind mal wieder einen Namen zu geben. Aber in den letzten vier Wochen schien es, als sei unser großes Mädchen schier grenzenlos. Nein? Was ist das? Diskussionen stehen an der Tagesordnung. Schreien und Kreischen als Reaktion, wenn es nicht so läuft, wie man gerne möchte, wie ich es noch von ihr kenne, als sie zwei Jahre alt war.

„Mamaaaa, ich habe einen Wackelzahn“

Vor gut 2 Wochen hörte ich meine Tochter auf einmal sagen, dass ihr Zahn wackelt. Ich selbst habe es kaum spüren können, mein Mann hingegen schon. Zack, da war er. Der nächste große Schritt. Ein Wackelzahn. Wie hat sie auf diesen Moment gewartet und ihm entgegengefiebert.

Kurz nachdem wir die Neuigkeit gebührend bemerkt hatten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ihr Verhalten der letzten Zeit. So rastlos, irgendwie quer, stets aus dem Nichts heraus alles furchtbar schlimm findend. Ist vielleicht doch etwas daran?

Urheberrecht: Meryll/Shutterstock

Wackeln die Zähne, wackelt die Seele – die Zahnlückenpubertät

Niemand hört gerne ein Nein oder akzeptiert es. Es ist auch vollkommen in Ordnung ein Nein blöd zu finden. Aber innerhalb einer Familie gibt es Regeln und an die wird sich gehalten. Kürzlich unterhielt ich mich mit einer Freundin noch beim Frühstück über Kindererziehung, da ich ihren Sohn stets als sehr höflich und „gut erzogen“ wahrnehme. Ich erzählte noch, dass wir natürlich bei Beiden die gleichen Regeln aufstellen, es die gleichen Grenzen gibt,aber man besonders bei der Großen merkt, wenn man diese Grenzen nur sehr leicht öffnet. Das funktioniert einfach nicht. Ich verglich das Ganze mit einem Boxring. Klingt seltsam, ich weiß. Aber in einem Boxring gibt es Grenzen und diese sind elastisch. Aber man spürt sie, wenn man dagegen titscht und wieder in die Mitte zurückkatapultiert wird. Ich weiß manchmal nicht, ob das auch etwas mit Aufmerksamkeit zu tun hat. Höchstwahrscheinlich schon. Ist man vielleicht selber müde und nicht ganz so achtsam, bietet nicht diese elastische Grenze, dann muss man es so lange ausreizen, bis wieder alles beim Alten ist. Aber selbst das ist es in den letzten Wochen nicht. Und so spürt man ein Ungleichgewicht und eine sehr häufige Unzufriedenheit bei ihr. Das Wackeln der Seele kann man übertragen auf „ich setze mal alles auf 0 und schaue was passiert, mal sehen was ich durchsetzen kann.“ Der Versuch, Grenzen neu zu definieren, auf eine ganz besonders strapaziöse Art und Weise für alle Beteiligten. Denn nicht zuletzt sind insbesondere sie, aber auch ich, die Personen, die davon am Stärksten betroffen sind.

Ich bin kein Freund davon, Regeln aufzustellen und das Kind hat sie stur zu befolgen. Ich möchte Austausch und bin gerne bereit tatsächlich Grenzen neu zu definieren. Aber mein Gegenüber ist, auch wenn sie eine eigenständige Person ist, gerade einmal 5 Jahre alt und weiß zur Zeit absolut nicht wohin mit sich. Was soll man also tun? Jeden Abend auf dem Sofa sitzen und Schokolade essen, weil man sich wie die mieseste Mutter auf Erden fühlt ist auch keine Option. Ebenso ist der Weg für uns als Familie aber auch keine Wahl, alles auf den Kopf zu stellen, um ihr eine Bühne zu bieten.

Wie wir damit umgehen

Was sie bekommt sind Arme die sie umschließen, Worte die sie beruhigen sollen und eine Eltern, die da manchmal auch nicht weiter wissen. Ebenso gibt es die Grenzen noch etwas angezogener. Das elastische Band wird also etwas straffer geschnürt. Und siehe da, in ihrer Hilflosigkeit, durch vielleicht auch wieder noch neue Dinge, evtl. geht auch ein Wachstumsschub einher und das Baby stiftet zudem auch noch Verwirrung, läuft es so wieder grundlegend besser. Fast so, als ob es so eingefordert worden wäre.

Versteht mich nicht falsch, hier herrscht auch nun kein Militärston, es wird genauso viel gekuschelt und Quatsch gemacht. Aber es gibt vielleicht nicht zwei oder drei Warnschüsse, sondern nur einen. Wenn ich aber eins gelernt habe, dann ist es nicht Dinge zu streichen, die ihr sonst spürbar Entspannung bescheren und die zu festen Ritualen gehören, wie die Gute Nacht Geschichte. Und ebenso versuche ich mir bei „wenn du…., dann darfst du nicht….“ auf die Zunge zu beißen.

Außerdem versuche ich ihr mehr Verantwortung zu geben und sie noch mehr einzubinden. Sie möchte gebraucht werden und möchte helfen. Sie möchte nicht, dass ich ihr den Apfel schäle und bereitstelle, sie möchte ihn sich selbst schälen, um ein konkretes Beispiel zu nennen. Das mag banal klingen. Aber für sie ist das etwas Großes. Und daran merke ich auch noch einmal den Umbruch. Sie ist im Kopf schon wieder ein ganzes Stück weiter, als ihr wankendes Verhalten gerade vermuten lässt. Sie wird groß und die Zahnlückenpubertät muss ein schwerer Schritt sein. Sie muss wieder ihre Mitte finden und ich werde alles tun, ihr dabei zu helfen.

Und mein ultimativer Tipp für die Zahnlückenpubertät?

Einen konkreten Tipp habe ich bei diesem Thema leider nicht, außer: Vergesst nicht euren Ansatz und handelt aus Liebe, so schwer es vielleicht manchmal fällt. Wer geborgen aufwächst, kann auch in diesem Rahmen rebellieren. Außerdem ist der nächste Tipp: Füllt euren Kühlschrank mit Schokolade. Denn trotz aller Geborgenheit und allem Verständnis, zerrt es manchmal doch sehr stark, weil es sich stellenweise so anfühlt, als wäre man die letzten Jahre im Dunkeln getapst und müsste sein Kind eigentlich gerade vollkommen neu kennenlernen. Dies ist zwar prinzipiell nichts Schlechtes, da neue Kennenlernen, aber manchmal ist es einfach das Gefühl von „zu viel“. Wisst ihr was aber immer hilft? Dem schlafenden Kind noch einmal einen Kuss zu geben.

Berichtet gerne mal, wie es bei euren Kindern ist.
Haben sie schon einen Wackelzahn?
Und wie ist ihre Laune?

Alles Liebe,
Tanja

 

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[Leben] Schwangerschaftskolumne – der fünfte Monat mit Baby im Bauch

Es ist Zeit für eine neue Schwangerschaftskolumne. Heute möchte ich über den fünften Monat berichten.

Wie erging es mir?

Plagten mich im vierten Monat noch starke Dehnungsschmerzen, hatte ich im fünften Monat doch deutlich mehr Ruhe und kann im Großen und Ganzen sagen, dass es mir wirklich gut geht. Das ist ganz wunderbar. Ich baue mir meinen Alltag aber dennoch so zusammen, dass ich immer wieder Ruhephasen einlegen kann. Sollte dies mal nicht möglich sein, dann habe ich abends sofort die Quittung und gehe quasi mit den Mädchen zusammen ins Bett, weil ich einfach fix und fertig bin. Und wenn ich mir anschaue, wie mein Bauch gewachsen ist, ohne Dehnungsschmerzen, dann wundere ich mich definitiv nicht über diese Müdigkeit.

Was gibt es Neues? Geschlecht?

Ich habe angefangen für das Baby zu shoppen oder wurde von meinen Freundinnen eingedeckt. Praktisch, wenn es im Freundeskreis bereits Jungen gibt. Denn seit der 17. Woche wissen wir auch das Geschlecht des Babys und freuen uns sehr auf unseren kleinen Bub. Es ist so schön es einfach zu wissen, das macht es noch einmal greifbarer. Und wisst ihr was? Noch am gleichen Abend des Tages, als wir das Geschlecht erfuhren, stand der Name fest.

Spüre ich manchmal ein leichtes Anklopfen, und ein bis zwei Mal auch schon leichte Tritte, ist im Moment doch eher große Ruhe im Bauch. Das ist eine Phase, die es manchmal für mich schwierig macht. Aber da sind wir wieder beim Thema: Guter Hoffnung sein. Denn warum sollte etwas sein? Es ist alles gut, man muss einfach nur daran glauben. Und das tue ich. Es dauert noch eine Woche bis zum nächsten Termin, bis ich den kleinen Bub wiedersehe.

Die Sache mit dem Essen

Zugenommen habe ich weiterhin nicht sonderlich viel, ich bin ja mal gespannt, wann das losgeht. Denn Essen tue ich für Zwei, mindestens, da ich einfach so viel Appetit habe.  Aber meine Essensgelüste haben sich verschoben. Waren es noch zu Beginn des fünften Monats Dickmanns, ist es nun das frische Obst. Ananas, Orangen, Trauben, darauf habe ich teilweise wirklich großen Heißhunger.

Große Geschwister

Die Große ist recht neugierig und fragt immer mal wieder etwas, was die Schwangerschaft betrifft. „Hört uns Max schon? (nein das Baby wir nicht Max heißen, sie hat ihn aber aktuell so genannt und lässt sich auch nicht davon abbringen) Kann ich Max etwas vorsingen? Darf ich deinen Bauch streicheln? Merkt Max das dann? Und wie groß ist er jetzt? So? (stellt euch hier zwei wild gestikulierende Hände vor)“ Die Kleine hingegen ist gerade sehr sehr nähebedürftig und braucht vor allen Dingen nachts ganz viel Mama gerade. Was für sie, als totales Papakind eher untypisch ist. Aber sie verarbeitet da gerade wohl auch einfach etwas. Aber gegen Ende des fünften Monats wurde auch das schon wieder etwas besser.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn es mir die nächsten Wochen genauso geht wie zur Zeit. Und dafür drücke ich mir einfach mal selber die Daumen. 😉

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Bücherfavoriten im neuen Lieblingsregal

*Das Tidy Books Regal ist ein PR-Sample

Heute möchte ich euch gerne unsere aktuellen Bücherfavoriten vorstellen. Das heißt genau genommen, die der Kids. Da gibt es nämlich ganz klare Vorlieben. Und seitdem sie nicht mehr irgendwo im Regal zu finden sind, sondern gut sichtbar und greifbar, dank unseres neuen Bücherregals, macht das Lesen doch noch mehr Spaß. Außerdem höre ich nicht mehr ständig: „Mamaaaa, wo ist denn das xy Buch?“ Schließlich haben sie nun all ihre Favoriten auf einen Blick und erkennen sie sofort am Cover. Alle anderen Bücher, die nicht ins Tidy Books Regal* reinpassen, sind im Schrank untergebracht. So tausche ich ab und zu mal ein paar Bücher aus, um neuen Input zu liefern. Außerdem werden so auch wieder gerne andere Bücher und Themen abgedeckt.

Bevor ich zu den Lieblingsbüchern komme, möchte ich noch kurz ein paar Worte über das Tidy Books Regal sagen: es ist aus nachhaltigem Holz produziert, der Aufbau war denkbar einfach und alle benötigten Schrauben wurden mitgeliefert. Schnell noch Dübel in die Wand und schon konnte das Regal befestigt und genutzt werden. Es steht sicher und bombenfest und hält alle Bücherschätze meiner Kinder. Viele Worte muss man da tatsächlich nicht verlieren, da die Optik für sich spricht und ihr vermutlich gut nachvollziehen könnt, was ich im oberen Absatz bereits erwähnt habe.

Und für euch habe ich einen Gutscheincode über 15%, den ihr auf der Tidy Books Seite einlösen könnt:
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Unsere Kinder lieben es sich Bücher anzugucken und vorgelesen zu bekommen. Denke ich noch ein Jahr zurück und erinnere mich, wie es da mit unserer Jüngsten war, ist es ein himmelweiter Unterschied zu heute. Bücher, wo ich zuvor noch dachte: Die könnten aber etwas zu lang sein, sind gar kein Problem. Ganz im Gegenteil.

Bücherfavoriten der Jüngsten im Bunde

Nulli und Priesemuth bauen ein Baumhaus

Dieses Buch kann mein Mann mittlerweile auswendig vortragen, denn er ist hier Nulli Beauftragter. Die kleine Tochter ist scheinbar der Meinung, ich kann das nicht so gut vorlesen, deswegen ist es hier zu einem Papa-Tochter-Ritual geworden. Nulli, der Hase und Priesemuth der Frosch, erleben verschiedene Abenteuer, in denen es stets um einen wichtigen Fakt geht: Egal was ist, wir sind Freunde. Hier in der Geschichte bauen sie ein Baumhaus, weil es Priesemuth im Sommer drin einfach zu heiß ist und er so nicht schlafen kann. Was sie wohl bis dahin alles erleben werden? Und mögen Uhus eigentlich Froschzehen?

Der kleine Mondbär

Wie der Name verrät, mag der Bär den Mond sehr gerne. Er liebt ihn sogar und hat sich einfach überlegt, dass er ihn vom Himmel holen möchte.

Dies ist eine ganz wunderbare kurzweilige Gute Nacht Geschichte, wenn es einfach doch mal flotter gehen muss, weil die Kleine schon zu müde für ein längeres Buch ist. Dann greift sie stets dazu.

Belle & Boo – Gute Nacht, kleiner Hase

Belle, ein braunhaariges kleines Mädchen und ihr Hase Boo sind stets zusammen und die besten Freunde. Es gibt nichts was sie ohne den Anderen tun. Doch in dieser Geschichte ist Boo auf einmal verschwunden. Wo hat sich der kleine Hase bloß versteckt? Und eigentlich ist es doch jetzt Zeit fürs Bett?

Niedlich geschrieben, aber hier gefallen der Kleinen besonders die Illustrationen. Der Hase ist aber auch wirklich sehr niedlich.

Buchfavoriten unseres Vorschulkindes

Eliot und Isabella und die Abenteuer am Fluss

Eliot, ein kleiner Rattenjunge aus der Stadt, wird einfach so aufs Land gespült. Dort trifft er Isabella, die mutig und tapfer ist und nicht so schüchtern wie Eliot. Die Beiden erleben viele Abenteuer und Eliot lernt sich mit der Zeit etwas zu öffnen. Er ist ein kleiner Dichter und Denker, wogegen Isabella einfach ganz genau weiß, wo es lang geht.

Dieses Buch gehört nicht nur zu den Favoriten meiner Tochter, sondern auch zu meinen Vorlesefavoriten. Ich weiß nicht, ob es euch manchmal auch so geht, aber es gibt einfach Bücher, die liest man nicht so gerne vor. Hier ist das eben ganz anders, da möchte man selber schon wissen: wie gehts denn eigentlich weiter?

Pettersson und Findus – Pettersson zeltet

Über Pettersson und Findus muss man kaum noch viel erzählen, oder? Dieses Buch ist das neuste in unserer Bücherreiche, rund um den Kater und den alten Pettersson. Hier möchte Findus einmal ausprobieren, wie es wohl so ist in einem Zelt zu schlafen. Aber wie das in den Geschichten der Beiden immer so ist, kommt ja gerne mal etwas dazwischen.

Maluna Mondschein – Der Zauberwald feiert (Rezensionsexemplar)

Kennt ihr Maluna Mondschein? Sie ist eine kleine tollpatschige gute Nacht Fee, die auch ganz gerne mal schimpft. Wir haben schon einige Bücher über Maluna gelesen, aber dieses hier kam kürzlich mit dazu. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es hier ums Feste feiern. Aber nicht die Feste, die wir alle kennen, nein nein. Es geht u.a. um das Schokoladenfest und das gefährliche ZWFWBW Fest. Als meine Tochter hörte, es ist ein wie sie sagt Party Buch, war sie sofort begeistert. Wenn sie könnte, würde sie alles feiern, einen Anlass würde sie stets finden. Da geht es ihr wohl wie Maluna und ihren Freunden im Zauberwald.

Wer bereit ist, sich auf die doch manchmal sehr eigenwillige Erzählart einzulassen und mal etwas fernab von Conni vorlesen möchte, der sollte sich mal an Maluna Mondschein versuchen.

Erzählt doch mal, welche Bücher lest ihr gerne vor? Und welche bekommen die Kids gern vorgelesen?

Alles Liebe,
Tanja

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