[Leben] >Gastpost< Urlaub mit den Sylvanians im Leuchtturm

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Es ist Ferienzeit, was oft auch Urlaubszeit bedeutet. Auch bei den Sylvanians sind Sommerferien und ich hoffe ihr erinnert euch noch an Flora Löffel?


Hallo zusammen, ich melde mich nach ein paar Monaten auch einmal wieder persönlich zu Wort. Es war aber auch einfach eine Menge zu tun. Ihr wisst schon: die Zwillinge fordern mich nach wie vor, mein Mann steht unverändert früh morgens in der Backstube und meine anderen beiden Kinder möchten auch etwas Mamazeit haben. Aber wem sage ich, das nicht wahr?

Meerluft, Ferien und die Familie ist zusammen

Nun freuen wir uns, dass endlich Ferienzeit ist und wir wieder zu unserem geliebten Leuchtturm an die Küste fahren können. Eine Hasenfamilie am Meer? Aber sicher doch. Wir lieben es uns den Wind um die Löffel wehen zu lassen. Manchmal begleiten uns Freunde, aber dieses Mal, sind wir die erste Woche wirklich nur unter uns. Dann muss mein Mann leider wieder abreisen, da er die Bäckerei nicht so lange alleine lassen kann, stattdessen werden dann noch Freunde zu uns stoßen. Urlaub ist einfach etwas Schönes. Und manchmal sind Freunde ja auch ein Bisschen wie eine eigene Familie.

Ein Leuchtturm wird zur Familientradition

Aber wisst ihr eigentlich, wieso wir zu diesem Leuchtturm fahren?
Mein Vater, der Opa unserer Kinder, hat in meiner Kindheit diesen Leuchtturm ausfindig gemacht, ihn in einem desolaten Zustand vorgefunden und ihn mit seinen eigenen Pfoten wieder aufgebaut. Toll, nicht wahr? Seitdem verbringen wir unsere Urlaube dort oder vermieten ihn an andere Urlauber, wenn wir selbst nicht da sein können. Er ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ich habe das irgendwann selbst in die Pfoten genommen. Ein Tisch in Wal Form und ein Muschelsofa. Nachts, leuchtet der Leutturm, wie schön das aussieht, davon müsst ihr euch selbst überzeugen, wenn ihr hinfahrt. Das möchte ich euch noch nicht vorher verraten.

Das Schöne an unseren Leuchtturm Urlauben ist aber unser Gefährt. Oder nutzt ihr im Urlaub etwa immer einen Heißluftballon? Der Himmelsballon kann aber auch kurze Strecken auf dem Boden zurücklegen. Es ist immer wieder aufs Neue spannend und aufregend und es kribbelt jedes Mal im Bauch, wenn wir abheben. Ihr könnt es euch ja denken, oder? Und mal ehrlich: es ist Hasenstark!

Ich würde euch gerne noch mehr herumführen, aber ich fürchte das lässt meine knappe Zeit nicht zu. Ich glaube ja, ihr müsst euch selbst davon überzeugen, wie toll es hier ist.

Eure Flora Löffel

 

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[Leben] Wochenbett – wie sieht das aus mit Geschwisterkindern?

TipToi Produkte sind PRSamples von Tausendkind

„Als Wochenbett oder Kindbett (lat. puerperium) bezeichnet man die Zeitspanne vom Ende der Entbindung (Geburt) bis zur Rückbildung der schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen, was typischerweise sechs bis acht Wochen dauert. Während dieser Zeit erholt sich die Mutter von Schwangerschaft und Geburt.“ (Quelle: Wikipedia)

Finden, ankommen und ganz viel kuscheln – Wochenbett

Das Wochenbett ist eine Zeit, wo es darum geht sich zu finden, neu zu positionieren, bzw. die Weichen dafür zu legen. Das ist meine Sichtweise. Ich muss dazu sagen, mir geht es von Tag 1 nach der Geburt wirklich gut und ich muss eher schauen, dass ich auf die Bremse trete, anstatt zu sagen: Mensch, ein Bisschen Bewegung würde vielleicht auch nicht schaden, um fit zu werden. Da ich nach keiner der drei Geburten auf irgendeine Art und Weise eingeschränkt war (und ja, ich schätze mich sehr sehr glücklich deswegen), habe ich das Wochenbett nie als pure Zeit des wirklich im Bett liegen wahrgenommen. Bei der Großen konnte ich es nicht, weil sie nur zufrieden war, wenn sie umhergetragen wurde, bei der Kleinen konnte ich es nicht, weil es noch die Große gab, die überhaupt gar niemand Anderen außer uns Eltern akzeptierte und mein Mann noch ein paar Tage nach der Entbindung arbeiten musste. Und jetzt? Jetzt wollte ich gerne zu meinem Sohn, der allerdings auf einer anderen Station lag als ich. Irgendwas ist immer, dieses Mal war es eben so, weswegen ich noch einmal mehr dankbar dafür bin, so fit zu sein. Scheinbar funktioniert mein Körper danach aber einfach sehr viel besser, als in der Schwangerschaft, allerdings ist das ein anderes Thema.

Schaut auf euch – nicht auf Andere –
es ist euer Wochenbett, oder vielleicht auch nur ein Wochensofa?

Aber abgesehen davon, welche Umstände zu welchem Verhalten führten: Wichtig finde ich, dass das eigene Wohlbefinden genügend Aufmerksamkeit bekommt und man das tut, was einem gut tut. Sei es ein kurzer Spaziergang oder ein Besuch mit seinen Liebsten im Eiscafé. Man sollte nicht stur im Bett liegen, weil einem das so gesagt wird, sondern weil man es wenn dann möchte, was nicht gleichzusetzen ist, sich außer acht zu lassen. Ich fühle mich davon abgesehen im Bett auch eher kränklich, wenn ich nicht gerade schlafe und ruhe mich viel lieber im Wohnzimmer auf dem Sofa aus, wo das Leben um mich herum stattfindet. Und ich hoffe, ihr lieben Frauen, die nach der Geburt nicht so schnell auf den Beinen waren, fühlt euch hier nicht angegriffen. Da kann ich nur nicht mitsprechen, weswegen ich da nicht näher drauf eingehen werde. 

Wochenbett mit Geschwisterkindern? Tipps für Beschäftigungen.

So gut es einem auch gehen mag, trotzdem muss man zu Hause erst einmal schauen, wie kann man die Zeit nun miteinander verbringen. Wie reagieren die großen Geschwisterkinder auf das Baby. Suchen sie Nähe, fordern sie mich oder gar alles auf einmal? Ich wollte gerne vorbereitet sein. Denn ich konnte mich sehr gut daran erinnern, wie wenig es die Große mochte, wenn ich ihre kleine Schwester gestillt habe.

Da der ET eigentlich eine Woche vor den Kita Ferien gewesen wäre, wollte ich wirklich vorsorgen. Auch wenn mein Mann dann zu Hause ist, haben wir alle nicht mehr als zwei Hände. Das unser kleiner Sommerjunge nun schon da ist, konnte man so nicht wissen, aber eine gute Vorbereitung schadet ja nie.

Die Favoriten meiner Kinder in dieser Zeit

Ich weiß nicht, wie es bei euren Kids ist, aber unsere Kinder mögen Tip Toi sehr gerne. Die Bücher werden sowohl so angeschaut, als auch mit dem Stift. Wir haben schon einige Bücher und zwei Spielfiguren. Nun haben wir die Auswahl vergrößert und uns auch mal an andere Tip Toi Produkte rangewagt. Es gibt nämlich auch Puzzle, die man zuerst puzzeln muss und anschließend kann man sie mit dem Stift erforschen, genauso wie die Bücher.

Finde ich toll. Die Große hat puzzeln noch nicht sehr lange für sich entdeckt, ist darin aber jetzt richtig gut. Da sie, wenn ich den Kleinen stille, gern bei mir ist, aber auch nicht nur vorgelesen bekommen möchte, sondern gern selbst aktiv ist, ist das eine tolle Beschäftigung. Und ja, man kann auch einfach ein normales Puzzle nehmen. Aber so ist es eben nicht nur die Dauer des puzzelns, sondern auch das Erkunden danach. Außerdem kann man problemlos helfen und trotzdem das Baby bekuscheln.

Ich habe noch ein Wissensspiel und Spielsets ausgesucht. Für die Große mit Pferden, für die Kleine mit Hunden. Das kann man prima zusammen im Bett oder auf dem Sofa spielen. Das Wissensspiel ist das Highlight vom großen Mädchen. Es geht rund um den Körper und wie ich finde, lernt man tatsächlich eine Menge.

Ein paar Bücher warten auch noch darauf, gelesen zu werden. Die werden aber wohl erst in den Ferien ausgepackt. Eigentlich hatten wir sie hier im örtlichen Buchladen für den Urlaub im März gekauft. Da gab es aber so viel zu entdecken, dass das gar nicht nötig war. Dann kommen sie also im Kita Urlaub zum Einsatz, auch wenn das offizielle Wochenbett dann fast vorbei ist, aber das muss ja keiner wissen. 😉 Aktuell werden die ganzen Lieblingsbücher rauf und runter gelesen, was sowieso immer sehr gemocht wird. Nicht nur jetzt.

Also bisher kann ich sagen, dass es gut war, die Tip Toi Sachen noch etwas aufzustocken und sich ebenso auf das zu berufen, was sie sowieso gern mögen, Bücher. Das klappt ganz wunderbar.

Geht es mir gut, übertrage ich das positive Gefühl auch auf die Kinder

Abschließend bleibt zu sagen: guckt auf euch, nicht auf irgendwelche Ratgeber und besprecht euch einfach mit eurer Hebamme. Die Rückbildung läuft bei jeder Frau unterschiedlich. Ich verfahre ganz nach dem Motto: Alles was mir Freude bereitet, tut mir gut. Wenn ich von vornherein Zweifel hege bei einer Aktivität, oder der Anfrage eines Besuches, dann lasse ich es sein.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Geschwister – vereint und so unterschiedlich

Das Laufrad ist ein PR Sample von It-Kids

Als wir damals wussten, dass wir noch eine kleine Tochter erwarten, habe ich mir vorgenommen, dass ich die Beiden nie miteinander vergleichen möchte. Aber ein Bisschen mach man das wohl automatisch. Ich mache es zumindest nicht, um aufzuwiegen, wer was kann, wer was macht oder wer in welchem Alter bereits etwas Bestimmtes machen konnte.

Es ist absolut spannend anzusehen, wie unterschiedlich die Entwicklung läuft und wie sehr sie voneinander lernen und manche Eigenschaften an den Anderen abgeben und wiederum etwas übernehmen. Unsere große R. ist stets ein Mamakind gewesen, hat sich auch auf dem Spielplatz kaum von mir gelöst und musste stets Blickkontakt haben. Klein E. war hingegen, huch ja wo war sie denn als sie bereits laufen konnte? Rutschen? Friedlich im Sand, zufrieden mit einer Schaufel? Da war ich stets auf der Suche, so schnell wie sie woanders war, nie schauend, wo ich bin oder ob ich ihr hinterherlaufe.

Ein enges Band

Das Klettergerüst konnte nicht hoch genug sein, E. wusste sie schafft das schon irgendwie. R. hingegen war da viel vorsichtiger und man hat das Gefühl, dass das Band zwischen uns so eng ist, dass es von ihrer Seite aus keine Elastizität zulässt. Sie machte schon immer erst Sachen, wenn sie sich mehr als sicher sein konnte, dass es klappt. Das war beim Laufen lernen so, so war es auch bei diesem Klettergerüst. Und E.? Die war einfach oben und wusste nicht mehr wie sie runterkommen soll. Aber auch unser Band scheint zu funktionieren. Sie wusste, auch wenn sie nicht mehr runterkommt, ich bin da, ich passe auf sie auf. Auch wenn ich eigentlich der Meinung bin, man klettert da hoch, wo man auch alleine runterkommt. Aber wenn sie ohne Hilfe raufkommt, hinkt diese „Regel“ etwas.

Laufrad oder Fahrrad?

R. hat irgendwann beschlossen, dass sie Fahrrad fahren möchte. Wie oben erwähnt, sie macht erst Dinge, wenn sie davon ausgeht, dass sie das kann. Mit 3,5 Jahren setzte sie sich aufs Fahrrad und fuhr los. Ich frage mich, wie das in der Schule wird. Da wird dieses Konzept vermutlich nur schwer umzusetzen sein. Aber das wird sich zeigen. E. möchte nun auch Fahrrad fahren, allerdings schafft sie das mit 3,5 Jahren noch nicht. Sie fährt ganz hervorragend Laufrad, was ihre große Schwester hingegen erst kurz vorm Rad fahren wirklich lernte. E. fährt schon seit 1,5 Jahren Laufrad, aber unser wirklich kleines Laufrad kommt doch an seine Grenzen. Man muss schon eine Menge Fußarbeit leisten, gerade im Wald, damit die wirklich kleinen Räder rollen. Und weil eben nichts vergleichbar ist, zog für E. ein neues Laufrad ein. Wie sollte es auch sein, es ist blau. Nun kann sie leichter vorwärts kommen, es passt besser zu ihrer Größe und es ist schlicht und einfach schön. Irgendwann wird sich wohl ihr Bruder darüber freuen.

Das Fahrrad von Banwood bekommt ihr bei It-Kids, in vielen verschiedenen Farben.

Jedes Kind hat sein Tempo – nicht nur beim Laufrad fahren

So unterschiedlich meine Herzen auch sind, so schlagen sie sehr oft doch im gleichen Takt. Sie sind füreinander da, stehen füreinander ein (wenn sie nicht gerade den Anderen verpetzen) und kümmern sich rührend umeinander, wenn Mama oder Papa ihrer Meinung nach ungerecht waren.

R. kann sich nur selten alleine beschäftigen, E. hingegen war schon stets ein kleiner Eigenbrödler. Beim Laufrad fahren muss sie nicht vorne weg fahren oder sich an Wettrennen beteiligen. Sie hat ihr Tempo, möchte einfach ihr Ding machen. R. möchte Erste sein, die Nase als erste über die imaginäre Ziellinie stecken. Es sind von beiden Kindern Eigenschaften, die sie sich hoffentlich immer auf ihre Weise zu Nutze machen.

Jedes Kind hat sein Tempo, ob beim Laufrad oder Fahrrad fahren, ob beim Klettern oder Laufen lernen. Beim Essen und beim „loslassen“, beim trocken werden und bei ja bei was eigentlich noch? So ziemlich alles ist anders. Und das ist genau das Richtige.

Voller Liebe für meine Herzen,
Tanja

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[Leben] >Gastpost< Piña Colada Nice Cream für Klein und Groß (alkoholfrei!)

Eiscreme gehört zum Sommer, wie Strand und Meer oder ein vollgefülltes Planschbecken. Ohne geht nicht und vor allem meine Kinder lieben die eisgekühlte Köstlichkeit. Mein großer Sohn Max könnte ungelogen jeden Tag ein Eis am Stiel verdrücken, da bin ich mir sicher. Und sein kleiner Bruder, der will ihm – gerade mal ein Jahr alt – natürlich auch nacheifern und wird ganz ungeduldig, wenn er nicht das kriegt, was auch der Große bekommt. Da ist es auch schon das Dilemma, schließlich sollte ein Einjähriger doch nicht so viel Zucker zu sich nehmen wie ein Dreijähriger.

Eis ohne Zucker?

Das Problem kann mit selbstgemachter Nice Cream aber ganz schnell aus der Welt geschaffen werden. Denn diese wird ganz einfach aus gefrorenen Obststücken und ein paar anderen natürlichen Zutaten hergestellt. Für die Zubereitung braucht ihr auch keine Eismaschine, sondern einfach einen Pürierstab. Klingt vielversprechend, oder?

Bevor ich euch das Nice Cream Rezept verrate, möchte ich mich aber erst mal vorstellen. Ich darf hier und heute auf Tanjas Blog Rougerepertoire einen Gastbeitrag mit euch teilen, weil der kleine Bruder vor einigen Tagen zur Welt gekommen ist und sich die frisch gebackene Mama von drei Kindern eine kleine Auszeit nimmt. Und Recht hat sie, denn das Kuscheln mit dem kleinen Erdenbürger und die Familienzeit mit seinen großen Schwestern und dem Papa ist auch wahnsinnig kostbar und muss ordentlich genossen werden. Ach, ich sollte euch ja noch verraten wer ich bin: Mein Name ist Sabrina, ich bin Mama von zwei Buben, blogge auf Starlights in the Kitchen über meinen Familienalltag, Rezepte, DIY-Ideen und allerhand Inspirationsthemen. Ich komme aus Österreich, bin verheiratet und liebe es einfach und schnelle Gerichte bzw. Snacks zu zaubern.

Eben solche Köstlichkeiten, wie diese Piña Colada Nice-Cream. Die Basis einer Nice-Cream sind ja eigentlich immer gefrorene Bananenstücke, die dann einfach mit dem Pürierstab oder einer Küchenmaschine zerkleinert werden, bis eine cremige Masse entsteht, die man dann freudig schlemmen darf. Weil wir aber noch eine Ananas zuhause hatten und ich irgendwie Lust auf Kokos hatte, habe ich einfach wild drauflosgemixt und heraus kam eine super cremige und erfrischende Nice-Cream, die Jung und Alt schmeckt, ohne Sünde zu sein. Denn wo kein industriell hergestellter Zucker ist, dürfen auch Babys und Kleinkinder eifrig mitnaschen.

Nice-Cream mit Banane, Ananas und Kokos

Für 1-2 Portionen braucht ihr:

  • 1 reife Banane, gefroren
  • 100g Ananasstücke, gefroren
  • 1 EL Kokosrapseln
  • 2-3 EL Kokosmilch
  • Tupperdose (gefrierschranktauglich)
  • Pürierstab

Und so wird’s gemacht:

Bananen in Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Ananasstücken in einer Tupperdose über Nacht einfrieren. Die gefrorenen Fruchtstücke in einer Schüssel mit 2-3 EL Kokosmilch pürieren. Kokosraspeln zugeben und alles gut vermengen. Die Nice Cream sollte schön cremig aber nicht zu dünn sein und kann gleich nach dem Mixen gegessen werden.

Wer möchte kann auch noch ganz anderes Obst zugeben, die Ananas zum Beispiel gegen Mangos tauschen oder die Bananen gegen Himbeeren. Direktsaft oder Wasser eignet sich auch ganz wunderbar als Zugabe zur Nice-Cream. Mixt einfach die Geschmacksrichtung, auf die ihr Lust habt und lasst euch das Eis schmecken.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen schönen Sommer!

Alles Liebe,
Sabrina von Starlights in the Kitchen

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[Leben] Der Löwe ist los – Baden und spielen mit Fehn (Verlosung)

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Als sich die Möglichkeit ergeben hat, euch die neuen Kollektionen von Fehn näher vorzustellen, bzw. einzelne Produkte, zögerte ich nicht lange, nachdem ich löwenstarke Ausstattung für unseren Löwenjungen sah.

Vermutlich kennt ihr alle die Firma Fehn, oder? Beschäftigt man sich mit Babyspielzeug oder Accessoires, dann stolpert man eigentlich relativ schnell darüber. Fehn ist bereits in der dritten Generation, seit 1949, ein Familienunternehmen, was unter fairen Arbeitsbedingungen produziert.

Zu den neuen Kollektionen, gehört auch die Funky Friends Reihe, wo es u.a. ein Kapuzenhandtuch und einen passenden Waschlappen im Löwendesign gibt. Das sind mit unter die zwei Sachen, für die ich mich entschieden habe und die ihr hier auch gewinnen könnt, also weiterlesen lohnt sich.

Unsere Mädchen haben Badehandtücher zur Geburt geschenkt bekommen und nutzen sie bis heute, wenn sie zu Hause baden. Sie sind natürlich mittlerweile nicht mehr für ihre Größe bestimmt, aber sie lieben es, sich die Kapuze aufzusetzen und erfreuen sich daran, dass sie bereits als Baby damit abgetrocknet wurden. Unser Sommerjunge könnte nun nicht besser ausgestattet sein, als mit dieser Kombi aus Waschlappen und Handtuch.

Baden – gemeinsame Zeit mit dem Baby

Baden ist so ein schönes Ritual bei einem Baby, vorausgesetzt die Babys mögen es. Unsere Große war kaum im Wasser und schon hat sie sich vollkommen entspannt. Die Kleine konnte es nur genießen, wenn bloß kein Wasser den Kopf berührte. Aber so lernt man wieder eine Menge über sein noch so kleines Würmchen. Außerdem empfinde ich es als wunderbare exklusive Zeit, wo man sich ganz bewusst Zeit nimmt und das Ganze hinterher noch mit einer Babymassage krönen kann, wenn es der Gemütszustand vom Baby zulässt. Das ist einfach so eine besondere Zeit, die Minis zu baden.

Aber genug vom Baden. Schließlich habe ich eingangs erwähnt, dass Fehn auch Spielsachen herstellt.
Aus der auch neuen Little Castle Reihe finde ich den Activity Drachen ziemlich toll und die Fledermaus, die leicht vibriert, wenn man an ihr zieht.

Bildrechte: Fehn
Bildrechte: Fehn

Eine dritte und somit letzte neue Kollektion habe ich aber noch für euch: Sie heißt Australia und der Name ist Programm. Koalas sind hier ganz vorne mit dabei. Irgendwann kommt die Zeit, wo sich Babys gerne im Spiegel betrachten. Den Spiegel aus dieser Reihe finde ich ganz niedlich, mit einem kleinen Ameisenbären verziert. Außerdem wäre hier das kuschelige Bilderbuch eine Auswahl von mir.

Bildrechte: Fehn
Bildrechte: Fehn

Gewinnspiel

Ihr habt nun auch die Möglichkeit, bis zum 12.07.2017 ein Set bestehend aus Badehandtuch und Waschlappen mit Löwen aus der Funky Friends Reihe zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst? Nicht viel. 😉

  • Kommentiert bitte, für wen ihr das Set gerne gewinnen möchtet.
  • Ihr seid einverstanden, dass ich eure Adresse an Fehn weitergebe, da sie sich um den Versand kümmern.
  • Ihr wohnt in D?
  • Hinterlasst im Kommentarfeld bitte eine gültige Email Adresse, damit ich euch kontaktieren kann.

Viel Erfolg!

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] >Gastpost< Leckerschmecker Brokkoli Salat mit Spargel & Lachs

Heute gibt es einen Gastpost für euch und somit direkt ein leckeres Rezept. Ihr alle werdet Leonie von MiniMenschlein kennen, oder? Wenn nicht, solltet ihr das schleunigst ändern.


Brokkoli kann auch roh verzehrt werden! Und je kleiner er geschnitten oder gehobelt wird, desto leckerer. Aus diesen Zutaten macht ihr einen schnellen, supergesunden Salat. Low Carb ist er übrigens auch! 

Zutaten:

  • 1 Brokkoli 
  • 4 kleine Möhren 
  • 1 grüne Paprika 
  • 1 EL Dill (TK ) 
  • 200g Spargel (frisch oder aus dem Glas) ​
  • 1 Paket Mini Mozzarella 
  • 200 g Lachsfilet 
  • 15 Mini-Cocktailtomaten 
  • Saft 1/2 Zitrone 
  • 2 EL Apfelessig 
  • 4 EL Olivenöl 
  • Salz
  • Pfeffer 

So geht’s: 
1. Das Lachsfilet in einer Pfanne anbraten, gegen Ende salzen und pfeffern. Dann auskühlen lassen. 
2. Gemüse waschen und klein schneiden. Wer eine Küchenmaschine hat, kann Brokkoli, Möhren und Paprika auch sehr fein hobeln, das schmeckt noch besser. 
3. Aus dem Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Apfelessig, Olivenöl und Dill ein Dressig bereiten. 

4. Jetzt das geschnittene Gemüse zusammen mit dem Lachs und dem Mini-Mozarrella in einer Salatschüssel gut vermengen. Dressig drüber und genießen!

 

Guten Appetit!
Leonie
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[Leben] Obst für unterwegs mit den HiPP HiPPiS

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Vermutlich kennt jedes Elternteil die sogenannten Quetschbeutel. Klein, handlich, praktisch für unterwegs. Ich gestehe ja, ich gehöre zu den Müttern, die immer eine Dose mit frisch geschnippeltem Rohkostangebot dabei hat (Gurke, Paprika etc.), ebenso bewaffnet mit einem Fruchtquetschie. Das liegt nicht daran, dass ich mir meine Handtasche so gerne mit Essen befülle, sondern viel mehr daran, dass meine Kinder, werden sie von jetzt auf gleich hungrig, ungefähr genauso unausstehlich werden, wie ich auch. Mit dem Unterschied: Die eine Fraktion liegt im Zweifel weinend auf dem Boden, die andere nicht. Das Kopfkino überlasse ich nun euch. 😉

HiPP HiPPiS – die unkaputtbare Variante zur Kiwi in der Handtasche

Aber mal im Ernst: Die HiPPiS mit 100% Bio Früchten bieten eine Obstsortenvielfalt an, die ich und vermutlich viele andere Menschen auch, nicht für unterwegs vorbereiten würden, um sie in der Dose mit zu transportieren. Oder wer von euch hat eine Kiwi dabei? Natürlich kann man darüber streiten, inwieweit man unterwegs „außergewöhnliches“ Obst essen muss und nicht altbewährte Apfelschnitze reichen. Oder wieso man unterwegs überhaupt Essen mitnehmen muss und es nicht reicht zu den Hauptmahlzeiten zu essen.

Raubtierfütterung nach der Kita

Da muss ich nun mal etwas ausholen. Nehmt euch einen Quetschie und macht es euch gemütlich:

Ich weiß ja nicht, wie es bei euren Kindern ist. Aber die erste Frage meiner Kinder, wenn ich sie aus dem Kindergarten abhole, besonders von der Kleinen ist folgende: Hast du was zum Essen dabei? Ich hab so großen Hunger. Wohlgemerkt haben die Kinder gerade in der Kita noch ihren Snack eingenommen, hatten also ebenso noch eine Obstmahlzeit, dazu vielleicht eine Reiswaffel oder was auch immer es da gerade gibt. Oft unternehmen wir direkt nach dem Kindergarten noch etwas. Das wäre Fall A. Fall B sieht vor nach dem Kindergarten direkt nach Hause zu fahren, dann gibts zu Hause noch mal einen Snackteller mit frischem Obst und leckeren Früchten der Saison und den üblichen Verdächtigen, wie Banane und Apfel, als Zwischenmahlzeit. Bei Fall A  allerdings kommt die Essenbewaffnung aus der Einleitung zum Tragen und somit habe ich dann die HiPP HiPPiS bei mir.

In der Sport Variante gern, wenn wir zum Kinderturnen gehen. Denn dort ist den Bio Früchten noch Getreide zugesetzt. Das hält einfach länger vor, gerade wenn beim Turnen wieder ordentlich viele Kalorien verbrannt werden.

Gerne frisch geschnippelt, aber Moment:
Überwiegen manchmal nicht die praktischen Seiten?

Prinzipiell bin ich immer ein großer Freund davon alles frisch zuzubereiten. Nimmt man im Sommer aber mal das Beispiel Spielplatz. Die Kids haben keine klebrigen Finger vom süßen Obst und sind so nicht die erste Attraktion für nahende Wespen oder Bienen. Solange ich weiß was drin ist, ist das für mich in Ordnung so. Pro Woche würde ich sagen, gibt es das hier mittlerweile noch maximal 2 Mal pro Kind, eher einmal, da verweise ich ich euch direkt wieder auf den Absatz mit dem Turnen. Da hat es sich absolut bewährt.

Mein Tipp: HiPP HiPPiS Smoothie rote Früchte

Wir haben schon viele verschiedene Sorten ausprobiert, auch verschiedene Firmen. Schlussendlich war HiPP immer eine gute Wahl, weil es Beide in Sachen HiPPiS oder Quetschies mögen. Und ganz ehrlich? Wenn mich mal der schnelle Hunger überkommt, finde ich besonders gekühlt, den HiPPiS Smoothie Drink mit den roten Früchten lecker. Einer liegt auch bereits in meiner Kliniktasche, der ist dann zwar nicht kalt, aber dennoch gut.

Was es aber alles für verschiedene Sorten gibt, das könnt ihr euch hier ganz gut ansehen.
Außerdem könnt ihr hier mal schauen, es gibt nämlich sogar auch eine kostenlose Kinder APP, mit verschiedenen Spielen und kleinen Büchern.

Und nun seid ihr dran:
Jetzt sagt mir bitte, dass auch ihr ab und zu euren Kindern Fruchtquetschbeutel gebt
und ihr das genauso praktisch findet, wie ich auch. 

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Schwangerschaftsupdate – der neunte Monat und plötzlich Mama

Der neunte Monat einer Schwangerschaft, ist die 33. – 36. Schwangerschaftswoche.

Ich empfand diese Zeit, bis zur 35. Woche, als sehr anstrengend. Erst die Sache mit meinem Zahn, dann war die Große krank und dann, ja dann wollte einfach schon Jemand zu uns. Aber dazu gleich mehr.

Die Zahngeschichte war unglaublich schmerzhaft, auf eine Betäubung konnte nicht ganz verzichtet werden, es war schon die leichteste Variante, aber es war natürlich mit viel Stress verbunden, bedingt durch die Schmerzen und die Sorgen die man sich dann direkt ums Baby macht. Nachdem dies ausgestanden war, merkte ich, wie anstrengend alles wurde. Aber die Dankbarkeit, wie gut einfach die komplette Zeit verlief, überwog konsequent. Es gab nie wirklich Grund zur Sorge und die körperlichen Schwächen aus den vorherigen Schwangerschaften waren hier nie ein Thema.

Die anfänglichen Wehwehchen sind wieder da

In der 35. Woche wurde ich unfassbar müde, so wie zu Beginn der Schwangerschaft. Ich hätte ständig schlafen können, nur das der Schlaf nicht viel gebracht hat. Ich war danach nicht fitter. Ebenso hätte ich ständig essen können und zwar alles, was mir in die Hände fiel. Als ob mein Körper bereits ahnte, dass es in dieser Woche zum Ende dieser Schwangerschaft kommen sollte. Denn erinnere ich mich an die anderen Schwangerschaften, ging es mir da in der Zeit vor der Entbindung genauso. Und wenn ich ehrlich mir bin, wusste ich, es würde nicht mehr weit weg sein. Den ET würden wir niemals erreichen. Fragte man mich noch eine Woche zuvor, hätte ich alles für möglich gehalten.

Ein letztes Foto mit Babybauch, bereits im Krankenhaus aufgenommen.

So komplikationslos diese Schwangerschaft auch verlaufen ist, so abrupt war das Ende. Da ich auch dieses Mal keinen Geburtsbericht veröffentlichen werde, möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber ich möchte euch von diesem Freitag erzählen. 34+5 SSW. Ich bin mit einem sehr komischen Gefühl aufgestanden. Insgesamt herrschte zu Hause eine komische Stimmung, alles wirkte so, als würde es in der Form zum letzten Mal stattfinden. Als ich meine Töchter in den Kindergarten brachte, war auch dieser Abschied nicht so wie sonst. Es fühlte sich ebenso an, als würde ganz bald ein neues Kapitel anbrechen. Ich hoffte es natürlich nicht, aber ich konnte das Gefühl auch nicht ablegen. Die Kleine trennte sich sehr schwer an diesem Morgen, sie weinte nicht, aber sie drückte mich, als wäre es ein längerer Abschied. Mir liefen heimlich ein paar Tränen die Wange runter und ich hatte Mühe dies zu verstecken. Ich wollte meine Mädchen nicht verunsichern, ihnen nicht das Gefühl geben, es ist irgendwas nicht in Ordnung.

Ein Tag der alles auf den Kopf stellt

Zu Hause angekommen, machte ich mir Cornflakes und wollte gerade einen Kaffee machen, als sich immer wieder ein Ziehen bemerkbar machte und eine leichte Blutung eintrat.. Meinen Kaffee habe ich nicht getrunken. Ich schnappte mir meine Tasche, die ich schon vor ein paar Wochen vorsichtshalber gepackt hatte und fuhr ins Krankenhaus, nachdem ich mir zu Hause unsicher war.  Ich kam sehr schnell dran und schnell war klar: Da tut sich Einiges, mit der Plazenta ist alles in Ordnung. Man stellte mir frei, zu bleiben oder zu gehen. Ich sollte es handhaben, wie ich mich sicherer fühlen würde. Normalerweise muss man mir nicht drei Mal sagen, dass ich auch gehen könnte, aber ich wollte nicht gehen. Ich wollte bleiben. Denn mein Gefühl signalisierte mir: Das war noch nicht alles. Kaum hatte ich mein Zimmer bezogen, kam es zum Blasensprung. Meine Intuition war absolut richtig und ich bin froh, darauf vertraut zu haben. Meine Gedanken kreisten. 35. Woche, wie sind die Chancen, dass alles gut wird? Klar war, dass man nicht lange warten kann, auf Grund der Frühgeburtlichkeit. Das kenne ich ja bereits von der Kleinen. Also sollte es auch hier wieder zur Einleitung kommen. Natürlich ist das Stress, für das Baby und für mich. Es ist eben nicht der ganz natürliche Verlauf. 3 Stunden nach der ersten Wehe war der kleine Löwenjunge geboren und musste auf die Intensivstation verlegt werden. 3,5 Tage später durften wir endlich gemeinsam ein Zimmer beziehen und nur 2 Nächte später durften wir  gemeinsam das Krankenhaus verlassen. Eine Woche, die alles auf den Kopf gestellt hat.

Dieses Schwangerschaftsende konnte man nicht erahnen, es bahnte sich auch nicht langsam an. Ich versuche nicht zu hinterfragen, wieso es dazu kommen konnte. Ich bin einfach nur dankbar. Dankbar dafür, dass der kleine Kämpfer, unsere Töchter, mein Mann und ich komplett sind. Ich wurde wieder Mama und das ist das schönste Gefühl überhaupt.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Manchmal muss man Fünfe gerade sein lassen – für mehr Gelassenheit im Alltag mit Kindern

Es gibt da dieses Grundgerüst an Regeln, die wir als Familie haben. Ich habe das in einem älteren Post mal beschrieben und es mit einem Boxring verglichen, der ebenso elastische Grenzen hat. Aber an manchen Tagen helfen die bewährtesten Regeln nichts und man befindet sich irgendwann in diesem Kreislauf aus Schimpftiraden und Neins. Das Kind muss einen nur schief angucken und ihr werdet es sicherlich kennen, sie wissen genau, welche Knöpfe sie dann noch drücken müssen, damit man so richtig an die Decke geht und man immer unglaubwürdiger wird. Vor allen Dingen dann, wenn man sich mit vielen „wenn…., dann… Sätzen“ wiederfindet und Konsequenzen androht, die kein Bisschen nachvollziehbar sein können und auch in keinem Zusammenhang mit der akuten Situation stehen.

Empathie, Augenhöhe und Geborgenheit

Das sind Tage, an denen man abends komplett fertig aufs Sofa fällt, man genau weiß, man hat sich nicht mit Ruhm bekleckert und das schlechte Gewissen klopft an, weil alles fehlte, was fehlen kann: Empathie, Augenhöhe und Geborgenheit.

Es gab vor einiger Zeit so einen Tag. Er begann mit Motzen und Jammern und alles war sowieso falsch. Ich überlegte, warum mich das jetzt so massiv störte. Ich war selbst gerädert und müde. Gerade in solchen Momenten rutschen die Neins viel schneller raus. Dabei macht man es sich damit nicht leichter und mal davon abgesehen, sind die Neins auch oft Quatsch. Also fing ich an zu überlegen, was mir persönlich dieses Nein bringt. Geht es hier nur darum zu zeigen, wer den Ton angibt? Es gibt feste Neins, aber es gibt genauso viele Momente, wo man Fünfe gerade sein lassen kann und einfach mal über seinen Schatten springen kann. Warum sollten sie morgens um halb 7 nicht mit Knete spielen?

Urheberrecht: PhotoUG/Shutterstock

Begegnen auf Augenhöhe

Nur weil ich keine Lust habe, dass danach die Knete auf dem Boden rumfliegt und sich so fies festtritt? Warum habe ich dann Knete zu Hause? Warum sollten sie morgens am Wochenende nicht schon eine Süßigkeit naschen dürfen? Weil man das nicht so macht? Stimmt. Und warum nasche ich dann manchmal „heimlich“ was Süßes ohne dabei auf die Uhr zu gucken? Es gibt diese Tage, an denen es nicht darum geht alles durchgehen zu lassen, aber es eben mit Sicherheit auch nicht darum geht den Mutter Award des Jahres zu bekommen, weil man sich fest an alles gehalten hat, was man sich selbst mal auferlegt hat. Als würde einem dafür einer auf die Schulter klopfen. Viel mehr geht es doch um das Grundgerüst, was erhalten bleibt und nicht umsonst elastische Grenzen da sind. Wer sagt, dass sie nur für Kinder sind? Genauso für uns Eltern. Für ein harmonisches Miteinander und ein Begegnen auf Augenhöhe. Schließlich sind unsere Kids keine kleinen Wichtel, die es gilt im Alltag zu besiegen. Viel mehr sind sie unsere sichtbar gewordene Liebe, für die wir durchs Feuer gehen würden. Warum also im Alltag über Lappalien diskutieren?

Also, knuddelt eure Kids und vergesst nicht: Sie sind Kinder. Keine kleinen Erwachsenen.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Schutztiere, als Geschenk zur Geburt für die großen Geschwister

Vor 3,5 Jahren, als die Kleine das Licht der Welt erblickte, kannte ich Schutztiere noch nicht und sie brachte der Großen ein anderes Geschenk mit. Eine Puppe, die bis heute immer wieder bespielt wird. Es ist ihr Baby. Sie konnte sie wickeln und hat sie auch dann schlafen gelegt, wenn die Kurze schlafen wollte. Für dieses Mal habe ich mir etwas anderes überlegt. Es gibt eine Schatzkiste.

Ich glaube ich kann die Fragezeichen über euren Köpfen sehen. Was hat eine Schatzkiste mit einem neuen Geschwisterchen zu tun? Na Einiges. Es kommt schließlich auf den Inhalt an.

Jedes Kind suchte sich sein eigenes Schutztier aus

Ich weiß gar nicht, ob ich das schon mal erzählt habe, aber unsere Kinder sagen jeder von sich schon eine ganze Zeit lang, was sie wären, wären sie ein Tier. Machen eure Kinder das auch? Es sind ihre Lieblingstiere und damit identifizieren sie sich. Unsere Große behauptet, sie sei ein Pferd. Manchmal ist sie ein rosa Pferd. Manchmal ein kleines und manchmal ein großes Pferd. Aber stets ein Pferd. Und die Kleine? Sie ist ein Bär. Manchmal ein Brummbär und manchmal ein kleiner Bär. Manchmal ein blauer Bär und manchmal ein Eisbär. Aber immer ein Bär. Na gut, vielleicht ganz wenige Male auch eine Micky Maus, aber das würde hier zu weit führen, wenn wir auch noch die Stimmungsschwankungen diesbezüglich in diesem Post beleuchten. 😉

Das Pferd steht u.a. für Lebenswillen, Vitalität und Kraft. Der Bär steht u.a. für Kraft und Größe, ist oftmals ein Einzelgänger. Das hätten sich unsere Mädels nicht besser aussuchen können. Es gibt viele verschiedene Bedeutungen, aus Sicht unterschiedlicher Religionen und Mythen. Man kann diese Tiere aber einfach als persönliche Schutztiere ansehen, die auf einen Acht geben und somit etwas ganz Persönliches sind. Man kann sie bei sich tragen, wenn man etwas vor sich hat und sich nicht traut oder einfach noch mal einen Anstupser braucht, ein Kuscheltier vielleicht aber vielleicht viel zu offensichtlich wäre.

Um auf die Geschenke zurückzukommen, die unser Sommerjunge seinen Schwestern mitbringen wird: Ich hatte die Idee, dass es für jedes Mädchen eine Holztruhe gibt, diese ist gefüllt mit „Edelsteinen“ und darin liegen jeweils eine Mama und ihr Baby, in Form von Pferd und Fohlen und Bär und Bärenkind. Sie spielen nach wie vor sehr gerne mit ihren Ostheimer Tieren, die stets in Spielen integriert werden, warum also nicht die Sammlung auf diese Art und Weise erweitern? Und welches Kind mag keine Schatzkisten?

So haben sie eine Sammelstelle für die kleinen wichtigen Geheimnisse des Alltags, können dort ihre Schätze aufbewahren und haben etwas ganz Individuelles von ihrem Bruder mitgebracht bekommen. Ihre ganz eigenen Schutztiere. Die Pferde können im Schulranzen verschwinden und die Bären in der Kindergartentasche, wenn man Mut braucht, nun ohne große Schwester in den Kindergarten zu gehen.

Glaubt mir, ich bin gespannt, ob sie sich freuen. Aber eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass das der Fall sein wird.

Alles Liebe,
Tanja

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