[Leben] Freitagslieblinge – Babyfüße, Pasta und ein Buchtipp

Ich dachte diese Woche ist es mal wieder an der Zeit, mich den Freitagslieblingen zu widmen. Wie immer, findet ihr die ganze Sammlung bei Anna.

Hier sind also meine 5 Freitagslieblinge

Mein Lieblingsbuch der Woche

Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Bei uns läuft’s Kacka“ von Eva und Peter Imhof als Rezensionsexemplar vom mvg Verlag erhalten. Auch wenn ich ihre Vlogs auf YouTube sehr sehr gerne anschaue, war ich beim Titel des Buches doch etwas skeptisch. Wie sich allerdings bereits zu Beginn herausstellen sollte: Vollkommen zu Unrecht. Das Buch ist mit so viel Witz und Ehrlichkeit geschrieben, in Kombination mit einer ordentlich Portion Humor und der Gabe sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Jeder der ein Kind hat, wird sich dort wiederfinden, da bin ich mir ziemlich sicher.

Nickend las ich Stück für Stück das Buch. Je mehr Seiten gelesen waren, desto älter wurden die Zwillingstöchter der Imhofs, schließlich bauen so die Kapitel aufeinander auf. Wer noch kein 4 Jahre altes Kind zu Hause hat, der wird eine witzige und ehrliche kleine Vorschau erhalten. Zumindest der geneigte Leser, der bereit ist ein Augenzwinkern zu investieren und sich selbst auch mal auf die Schüppe nehmen lässt.

Wer Lust hat, ein kurzweiliges Buch zu lesen, in das Familienleben der Imhofs einzutauchen, das hier bereits im Buch in der Schwangerschaft beginnt und der Kinderwusel im gleichaltrigen Doppelpack erleben möchte, der wird hier bestens unterhalten.

Mein Lieblingsessen der Woche

Eindeutig das gemeinsame Mittagessen mit einer wunderbaren Freundin. Pasta Gamberetti und zuckerfreier schwarze Eistee. Perfekt. Und mal davon abgesehen, dass das Essen ganz ganz lecker war, war es umso besser es zu Zweit zu genießen. <3

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

Da gab es einige Momente. Aber die gemeinsame Zeit die wir draußen verbringen konnten, war einfach wunderbar. Die Sonne beschert einfach allen gute Laune, nicht wahr? Wir schaukelten zusammen, haben ganz viele Sandkuchen gebacken und noch viel öfter habe ich das kleine Kind beim Rutschen aufgefangen, weil sie plötzlich wieder in meine Arme rutschen wollte. Ich sage ja: sie wird eben immer meine Kleine bleiben. 

Mein Lieblings-Mama-Moment

Die Woche begann für mich mit einem Date mit dem Baby. Der große Organultraschall stand an und ich war doch etwas aufgeregt. Aber es war dennoch ein besonderer Moment für mich, für uns. Viel möchte ich hier an dieser Stelle gar nicht dazu sagen. Nur: das was man sehen kann, sieht alles ganz und gar sehr gut aus. Denn ich gestehe, im Wartezimmer musste ich an meine Gastautorin Caro denkenMit diesem Babyfußfoto konnte ich nach Hause gehen und bin zutiefst dankbar gewesen und auch immer noch, dass wir bisher so gesegnet sind. 

Meine Lieblings-Inspiration der Woche

Nachdem mich kürzlich das große Mädchen schockte, indem sie sagte: „Guck mal Mama, ich hab einen dicken Bauch, hat die XY gesagt.“, schrieb Anna nun genau zu diesem Thema einen Artikel, den ich sehr gerne gelesen habe. Wer etwas über das dick und dünn sein lesen möchte, darüber wie man mit Kindern über das Körpergefühl sprechen kann, der sollte definitiv einen Blick riskieren.

Ich hoffe ihr hattet ebenso eine schöne Woche?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Plötzlich große Schwester – wenn ein Baby die Familie erweitert

Kürzlich erreichte mich eine Nachricht, ob ich nicht einmal etwas darüber erzählen könnte, wie es war, als die Große zur großen Schwester wurde. Da dieses Thema auch bei uns im Sommer wieder aktuell wird, dachte ich, schreibe ich es einfach hier auf dem Blog auf, statt in in einer einzigen E-Mail.

Mein großes Mädchen war während der Schwangerschaft zu klein, um wirklich zu begreifen, was da Neues auf uns zukommt, nichts desto trotz schauten wir gemeinsam thematisch passende Bücher an. Aber natürlich spürte sie dennoch, dass Veränderung in der Luft liegt. Sie war absolut auf mich fixiert, ließ sich von meinem Mann nur sehr schwer beruhigen und ich dachte nicht gerade selten: Wie soll das nur werden, wenn das Baby erst da ist? An eine komplette Neupositionierung habe ich in diesen Momenten gar nicht gedacht. Aber natürlich fand diese statt.

Die Entthronung durch ein Baby

Als unser kleines Mädchen geboren wurde, war die Große zwar sehr rührend im Umgang mit ihr, zeigte mir aber mehr oder weniger die kalte Schulter. Ab sofort war Papa ihr Fels in der Brandung und Ansprechpartner Nummer 1. Das war insbesondere im Wochenbett, total hormongesteuert, nicht sonderlich einfach für mich, aber es war in Ordnung, schließlich hat unsere Erstgeborene ohne mit der Wimper zu zucken die neue Situation so für sich angenommen und sich „einfach“ umorientiert. Es gab wenige Momente, wo sie Eifersucht zeigte. Genau genommen war es stets die gleiche Situation: Beim Stillen des Babys, wusste sie nicht wohin mit sich und suchte ganz stark meine Nähe, bzw. meine Aufmerksamkeit. Aber auch nur dann.

Insgesamt vergingen sicherlich gut drei Monate, bis sie gemerkt hat, dass ich immer noch ihre Mama bin und dies auch immer bleiben werde. Das sie genauso mit mir kuscheln kann wie zuvor, aber es da nun eben auch noch ein Baby gibt. Das was Familien oft beschreiben, dass der Zorn der Entthronung auf das Baby gelenkt wird, das kann ich von uns nicht bestätigen. Hier war ich die Person, die im Fokus ihrer Gefühlswelt stand, zum Baby war sie stets lieb.

Hilfestellungen wenn ein Baby in die Familie kommt?

Ich glaube es ist ganz hilfreich, nicht allzu blauäugig daran zu gehen und damit zu rechnen, dass nicht alles Neue mit Kusshand vom Erstgeborenen angenommen werden könnte. Heute sind wir ein unschlagbares Team, wo es manchmal wirklich heiß hergeht, was unsere Diskussionen angeht. Aber auch heute bin ich ihr „Objekt“, wenn sie traurig, wütend oder sauer ist. Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Mutter-Tochter Beziehung, wie es bisher scheint. Aber das ist in Ordnung. Wir sind so stark verbunden, dass sie genau weiß, dass sie dennoch sehr geliebt wird.

Ansonsten haben wir auch versucht, sie einfach mit einzubinden. Beim Wickeln, durfte sie eine neue Windel angeben oder dem Baby einen Schnuller geben. Die Federwiege durfte noch mal angestupst werden.

Wie es wohl im Sommer sein wird?

Bei meiner kleinen Tochter kann ich nur erahnen wie es vielleicht sein wird. Habe ich ein fremdes Baby auf dem Arm, findet sie das gar nicht gut: „Das muss wieder zur Mama, du bist meine Mama“. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie im Gegensatz zur Großen damals, eher ablehnend gegenüber dem Baby reagieren könnte, als mir. Aber das ist reine Spekulation. Sie ist an sich eher ein Papakind, vielleicht wird er sie deswegen auch besonders gut auffangen können? Ich bin jedenfalls gespannt, was da im Sommer auf uns zukommen wird. Mittelkinder haben es da vermutlich auch nicht leicht. Die Großen bleiben immer die Erstgeborenen. Und die Jüngsten, werden immer die Jüngsten sein. Sie wird in der Mitte sein, mit einer großen Schwester die ganz vernarrt in kleine Babys ist. Nun muss sie nicht nur ihre Eltern teilen, sondern auch noch ihre große Schwester.

Aber eins steht fest: Sie ist für immer mein kleines Mädchen, schließlich wird das Baby ein kleiner Bub. Somit haben Beide ihr Alleinstellungsmerkmal.

Was habt ihr für Erfahrungen machen können?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Punkte, Streifen und Katzen – Willkommen im Frühling

*Kooperation mit Sigikid

Stellt euch mal vor, euer Kind zieht sich morgens an und präsentiert dann sein Outfit. Es wäre prinzipiell alles super, wenn nicht sowohl die Ärmel viel zu kurz wären, als auch die Jeans plötzlich Hochwasser hat. Meistens ist es hier in Richtung Frühling so, dass dies so extrem auffällt. Also wird es Zeit sich umzusehen und nach schönen neuen Kleidungsstücken Ausschau zu halten. Praktischerweise steht ja bald ein Saisonwechsel an.

Der Frühling zieht ein

Stellt euch dann noch vor, euer Kind ist ebenso wählerisch wie ihr und das neu Bestücken des Kleiderschranks wird zu einer Art Sportart, weil die kleinen Damen des Hauses da ganz bestimmte Vorstellungen haben. Es steht außer Frage, das ist ein ziemliches „Luxusproblem“. Aber fragt nicht, wie viele Kleider ich vom jüngsten Mädel aussortiert habe, da sie zu klein waren und nie getragen wurden. Es nützt nichts, meinen eigenen Geschmack allein durchzusetzen. Und auf der anderen Seite, da ihnen die neue Sigikid Kollektion gefällt, spiegelt es auch ein wenig meinen Kleiderschrank wieder, wenn wir mal die Katzendetails, zu denen ich gleich noch komme, außer Acht lassen. 😉

Sigikid hat eine Frühlingskollektion ganz nach meinem Geschmack herausgebracht, die ich euch hier sehr gerne zeigen möchte. Streifen, Punkte und niedliche Details. Bei jeder Kollektion gibt es einen kleinen Anhänger am Kleidungsstück. Hier ist es eine Katze, sehr zur Freude meiner Kinder. Dieses Katzendetail zieht sich wie ein roter, oder sollte ich hier sagen pinker Faden durch die Kleidungsstücke.

Qualität die überzeugt

Wie gewohnt verlieren die Kleidungsstücke nach dem Waschen nicht ihre Passform oder ihre Leuchtkraft. Das Material ist angenehm weich und die Baumwolle fühlt sich relativ dick an. Zu warm, ist es aber auf keinen Fall, einfach gemütlich.

Mein absolutes Lieblingsstück ist der Latzrock, mit der Katzentasche auf der Rückseite. Er ist von der Passform her nicht zu eng, sodass die Kids nicht eingeschränkt sind beim Spielen. Dazu lassen sich die Streifen– und Punkteshirts natürlich prima kombinieren.

Und wenn es dann noch wärmer wird, ist die perfekte Mischung aus Punkt und Strich ebenfalls im Kleiderschrank der Mädchen. Das Shirtkleid, mit einem schwingenden Röckchen, hat das Herz meiner großen Tochter im Sturm erobert.

Und damit auch ihr etwas davon habt, verlose ich einen Gutschein im Wert von 50€ zusammen mit Sigikid.

Teilnahmebedingungen:

  • ihr seid mindestens 18 Jahre alt
  • Sigikid liefert in diese Länder , also schaut bitte dort nach, ob ihr einen Gutschein überhaupt einlösen könntet. 
  • Schreibt mir doch einen Kommentar, was ihr euch aussuchen würdet, im Falle eines Gewinns.
  • Bitte vergesst nicht eure Emailadresse im Kommentarfeld (nur für mich sichtbar) anzugeben, damit ich euch benachrichtigen kann.
  • Das Gewinnspiel endet am 15.03.2017 um 20 Uhr.

Gewonnen hat Andrea, sie ist bereits per Email benachrichtigt worden. 

Ich wünsche euch viel Erfolg.

Alles Liebe,
Tanja

 

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[Leben] Vorschulpubertät, Zahnlückenpubertät oder auch: Hilfe, was ist denn da los?

Ich hielt es tatsächlich für eine Redensart „Wackeln die Zähne, wackelt die Seele“ um dem Kind mal wieder einen Namen zu geben. Aber in den letzten vier Wochen schien es, als sei unser großes Mädchen schier grenzenlos. Nein? Was ist das? Diskussionen stehen an der Tagesordnung. Schreien und Kreischen als Reaktion, wenn es nicht so läuft, wie man gerne möchte, wie ich es noch von ihr kenne, als sie zwei Jahre alt war.

„Mamaaaa, ich habe einen Wackelzahn“

Vor gut 2 Wochen hörte ich meine Tochter auf einmal sagen, dass ihr Zahn wackelt. Ich selbst habe es kaum spüren können, mein Mann hingegen schon. Zack, da war er. Der nächste große Schritt. Ein Wackelzahn. Wie hat sie auf diesen Moment gewartet und ihm entgegengefiebert.

Kurz nachdem wir die Neuigkeit gebührend bemerkt hatten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ihr Verhalten der letzten Zeit. So rastlos, irgendwie quer, stets aus dem Nichts heraus alles furchtbar schlimm findend. Ist vielleicht doch etwas daran?

Urheberrecht: Meryll/Shutterstock

Wackeln die Zähne, wackelt die Seele – die Zahnlückenpubertät

Niemand hört gerne ein Nein oder akzeptiert es. Es ist auch vollkommen in Ordnung ein Nein blöd zu finden. Aber innerhalb einer Familie gibt es Regeln und an die wird sich gehalten. Kürzlich unterhielt ich mich mit einer Freundin noch beim Frühstück über Kindererziehung, da ich ihren Sohn stets als sehr höflich und „gut erzogen“ wahrnehme. Ich erzählte noch, dass wir natürlich bei Beiden die gleichen Regeln aufstellen, es die gleichen Grenzen gibt,aber man besonders bei der Großen merkt, wenn man diese Grenzen nur sehr leicht öffnet. Das funktioniert einfach nicht. Ich verglich das Ganze mit einem Boxring. Klingt seltsam, ich weiß. Aber in einem Boxring gibt es Grenzen und diese sind elastisch. Aber man spürt sie, wenn man dagegen titscht und wieder in die Mitte zurückkatapultiert wird. Ich weiß manchmal nicht, ob das auch etwas mit Aufmerksamkeit zu tun hat. Höchstwahrscheinlich schon. Ist man vielleicht selber müde und nicht ganz so achtsam, bietet nicht diese elastische Grenze, dann muss man es so lange ausreizen, bis wieder alles beim Alten ist. Aber selbst das ist es in den letzten Wochen nicht. Und so spürt man ein Ungleichgewicht und eine sehr häufige Unzufriedenheit bei ihr. Das Wackeln der Seele kann man übertragen auf „ich setze mal alles auf 0 und schaue was passiert, mal sehen was ich durchsetzen kann.“ Der Versuch, Grenzen neu zu definieren, auf eine ganz besonders strapaziöse Art und Weise für alle Beteiligten. Denn nicht zuletzt sind insbesondere sie, aber auch ich, die Personen, die davon am Stärksten betroffen sind.

Ich bin kein Freund davon, Regeln aufzustellen und das Kind hat sie stur zu befolgen. Ich möchte Austausch und bin gerne bereit tatsächlich Grenzen neu zu definieren. Aber mein Gegenüber ist, auch wenn sie eine eigenständige Person ist, gerade einmal 5 Jahre alt und weiß zur Zeit absolut nicht wohin mit sich. Was soll man also tun? Jeden Abend auf dem Sofa sitzen und Schokolade essen, weil man sich wie die mieseste Mutter auf Erden fühlt ist auch keine Option. Ebenso ist der Weg für uns als Familie aber auch keine Wahl, alles auf den Kopf zu stellen, um ihr eine Bühne zu bieten.

Wie wir damit umgehen

Was sie bekommt sind Arme die sie umschließen, Worte die sie beruhigen sollen und eine Eltern, die da manchmal auch nicht weiter wissen. Ebenso gibt es die Grenzen noch etwas angezogener. Das elastische Band wird also etwas straffer geschnürt. Und siehe da, in ihrer Hilflosigkeit, durch vielleicht auch wieder noch neue Dinge, evtl. geht auch ein Wachstumsschub einher und das Baby stiftet zudem auch noch Verwirrung, läuft es so wieder grundlegend besser. Fast so, als ob es so eingefordert worden wäre.

Versteht mich nicht falsch, hier herrscht auch nun kein Militärston, es wird genauso viel gekuschelt und Quatsch gemacht. Aber es gibt vielleicht nicht zwei oder drei Warnschüsse, sondern nur einen. Wenn ich aber eins gelernt habe, dann ist es nicht Dinge zu streichen, die ihr sonst spürbar Entspannung bescheren und die zu festen Ritualen gehören, wie die Gute Nacht Geschichte. Und ebenso versuche ich mir bei „wenn du…., dann darfst du nicht….“ auf die Zunge zu beißen.

Außerdem versuche ich ihr mehr Verantwortung zu geben und sie noch mehr einzubinden. Sie möchte gebraucht werden und möchte helfen. Sie möchte nicht, dass ich ihr den Apfel schäle und bereitstelle, sie möchte ihn sich selbst schälen, um ein konkretes Beispiel zu nennen. Das mag banal klingen. Aber für sie ist das etwas Großes. Und daran merke ich auch noch einmal den Umbruch. Sie ist im Kopf schon wieder ein ganzes Stück weiter, als ihr wankendes Verhalten gerade vermuten lässt. Sie wird groß und die Zahnlückenpubertät muss ein schwerer Schritt sein. Sie muss wieder ihre Mitte finden und ich werde alles tun, ihr dabei zu helfen.

Und mein ultimativer Tipp für die Zahnlückenpubertät?

Einen konkreten Tipp habe ich bei diesem Thema leider nicht, außer: Vergesst nicht euren Ansatz und handelt aus Liebe, so schwer es vielleicht manchmal fällt. Wer geborgen aufwächst, kann auch in diesem Rahmen rebellieren. Außerdem ist der nächste Tipp: Füllt euren Kühlschrank mit Schokolade. Denn trotz aller Geborgenheit und allem Verständnis, zerrt es manchmal doch sehr stark, weil es sich stellenweise so anfühlt, als wäre man die letzten Jahre im Dunkeln getapst und müsste sein Kind eigentlich gerade vollkommen neu kennenlernen. Dies ist zwar prinzipiell nichts Schlechtes, da neue Kennenlernen, aber manchmal ist es einfach das Gefühl von „zu viel“. Wisst ihr was aber immer hilft? Dem schlafenden Kind noch einmal einen Kuss zu geben.

Berichtet gerne mal, wie es bei euren Kindern ist.
Haben sie schon einen Wackelzahn?
Und wie ist ihre Laune?

Alles Liebe,
Tanja

 

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[Leben] Schwangerschaftskolumne – der fünfte Monat mit Baby im Bauch

Es ist Zeit für eine neue Schwangerschaftskolumne. Heute möchte ich über den fünften Monat berichten.

Wie erging es mir?

Plagten mich im vierten Monat noch starke Dehnungsschmerzen, hatte ich im fünften Monat doch deutlich mehr Ruhe und kann im Großen und Ganzen sagen, dass es mir wirklich gut geht. Das ist ganz wunderbar. Ich baue mir meinen Alltag aber dennoch so zusammen, dass ich immer wieder Ruhephasen einlegen kann. Sollte dies mal nicht möglich sein, dann habe ich abends sofort die Quittung und gehe quasi mit den Mädchen zusammen ins Bett, weil ich einfach fix und fertig bin. Und wenn ich mir anschaue, wie mein Bauch gewachsen ist, ohne Dehnungsschmerzen, dann wundere ich mich definitiv nicht über diese Müdigkeit.

Was gibt es Neues? Geschlecht?

Ich habe angefangen für das Baby zu shoppen oder wurde von meinen Freundinnen eingedeckt. Praktisch, wenn es im Freundeskreis bereits Jungen gibt. Denn seit der 17. Woche wissen wir auch das Geschlecht des Babys und freuen uns sehr auf unseren kleinen Bub. Es ist so schön es einfach zu wissen, das macht es noch einmal greifbarer. Und wisst ihr was? Noch am gleichen Abend des Tages, als wir das Geschlecht erfuhren, stand der Name fest.

Spüre ich manchmal ein leichtes Anklopfen, und ein bis zwei Mal auch schon leichte Tritte, ist im Moment doch eher große Ruhe im Bauch. Das ist eine Phase, die es manchmal für mich schwierig macht. Aber da sind wir wieder beim Thema: Guter Hoffnung sein. Denn warum sollte etwas sein? Es ist alles gut, man muss einfach nur daran glauben. Und das tue ich. Es dauert noch eine Woche bis zum nächsten Termin, bis ich den kleinen Bub wiedersehe.

Die Sache mit dem Essen

Zugenommen habe ich weiterhin nicht sonderlich viel, ich bin ja mal gespannt, wann das losgeht. Denn Essen tue ich für Zwei, mindestens, da ich einfach so viel Appetit habe.  Aber meine Essensgelüste haben sich verschoben. Waren es noch zu Beginn des fünften Monats Dickmanns, ist es nun das frische Obst. Ananas, Orangen, Trauben, darauf habe ich teilweise wirklich großen Heißhunger.

Große Geschwister

Die Große ist recht neugierig und fragt immer mal wieder etwas, was die Schwangerschaft betrifft. „Hört uns Max schon? (nein das Baby wir nicht Max heißen, sie hat ihn aber aktuell so genannt und lässt sich auch nicht davon abbringen) Kann ich Max etwas vorsingen? Darf ich deinen Bauch streicheln? Merkt Max das dann? Und wie groß ist er jetzt? So? (stellt euch hier zwei wild gestikulierende Hände vor)“ Die Kleine hingegen ist gerade sehr sehr nähebedürftig und braucht vor allen Dingen nachts ganz viel Mama gerade. Was für sie, als totales Papakind eher untypisch ist. Aber sie verarbeitet da gerade wohl auch einfach etwas. Aber gegen Ende des fünften Monats wurde auch das schon wieder etwas besser.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn es mir die nächsten Wochen genauso geht wie zur Zeit. Und dafür drücke ich mir einfach mal selber die Daumen. 😉

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Bücherfavoriten im neuen Lieblingsregal

*Das Tidy Books Regal ist ein PR-Sample

Heute möchte ich euch gerne unsere aktuellen Bücherfavoriten vorstellen. Das heißt genau genommen, die der Kids. Da gibt es nämlich ganz klare Vorlieben. Und seitdem sie nicht mehr irgendwo im Regal zu finden sind, sondern gut sichtbar und greifbar, dank unseres neuen Bücherregals, macht das Lesen doch noch mehr Spaß. Außerdem höre ich nicht mehr ständig: „Mamaaaa, wo ist denn das xy Buch?“ Schließlich haben sie nun all ihre Favoriten auf einen Blick und erkennen sie sofort am Cover. Alle anderen Bücher, die nicht ins Tidy Books Regal* reinpassen, sind im Schrank untergebracht. So tausche ich ab und zu mal ein paar Bücher aus, um neuen Input zu liefern. Außerdem werden so auch wieder gerne andere Bücher und Themen abgedeckt.

Bevor ich zu den Lieblingsbüchern komme, möchte ich noch kurz ein paar Worte über das Tidy Books Regal sagen: es ist aus nachhaltigem Holz produziert, der Aufbau war denkbar einfach und alle benötigten Schrauben wurden mitgeliefert. Schnell noch Dübel in die Wand und schon konnte das Regal befestigt und genutzt werden. Es steht sicher und bombenfest und hält alle Bücherschätze meiner Kinder. Viele Worte muss man da tatsächlich nicht verlieren, da die Optik für sich spricht und ihr vermutlich gut nachvollziehen könnt, was ich im oberen Absatz bereits erwähnt habe.

Und für euch habe ich einen Gutscheincode über 15%, den ihr auf der Tidy Books Seite einlösen könnt:
> ROUGE15 <

Da könnt ihr euch einfach mal umschauen, denn die Auswahl an großen und kleinen Regalen ist wirklich gut.

Unsere Kinder lieben es sich Bücher anzugucken und vorgelesen zu bekommen. Denke ich noch ein Jahr zurück und erinnere mich, wie es da mit unserer Jüngsten war, ist es ein himmelweiter Unterschied zu heute. Bücher, wo ich zuvor noch dachte: Die könnten aber etwas zu lang sein, sind gar kein Problem. Ganz im Gegenteil.

Bücherfavoriten der Jüngsten im Bunde

Nulli und Priesemuth bauen ein Baumhaus

Dieses Buch kann mein Mann mittlerweile auswendig vortragen, denn er ist hier Nulli Beauftragter. Die kleine Tochter ist scheinbar der Meinung, ich kann das nicht so gut vorlesen, deswegen ist es hier zu einem Papa-Tochter-Ritual geworden. Nulli, der Hase und Priesemuth der Frosch, erleben verschiedene Abenteuer, in denen es stets um einen wichtigen Fakt geht: Egal was ist, wir sind Freunde. Hier in der Geschichte bauen sie ein Baumhaus, weil es Priesemuth im Sommer drin einfach zu heiß ist und er so nicht schlafen kann. Was sie wohl bis dahin alles erleben werden? Und mögen Uhus eigentlich Froschzehen?

Der kleine Mondbär

Wie der Name verrät, mag der Bär den Mond sehr gerne. Er liebt ihn sogar und hat sich einfach überlegt, dass er ihn vom Himmel holen möchte.

Dies ist eine ganz wunderbare kurzweilige Gute Nacht Geschichte, wenn es einfach doch mal flotter gehen muss, weil die Kleine schon zu müde für ein längeres Buch ist. Dann greift sie stets dazu.

Belle & Boo – Gute Nacht, kleiner Hase

Belle, ein braunhaariges kleines Mädchen und ihr Hase Boo sind stets zusammen und die besten Freunde. Es gibt nichts was sie ohne den Anderen tun. Doch in dieser Geschichte ist Boo auf einmal verschwunden. Wo hat sich der kleine Hase bloß versteckt? Und eigentlich ist es doch jetzt Zeit fürs Bett?

Niedlich geschrieben, aber hier gefallen der Kleinen besonders die Illustrationen. Der Hase ist aber auch wirklich sehr niedlich.

Buchfavoriten unseres Vorschulkindes

Eliot und Isabella und die Abenteuer am Fluss

Eliot, ein kleiner Rattenjunge aus der Stadt, wird einfach so aufs Land gespült. Dort trifft er Isabella, die mutig und tapfer ist und nicht so schüchtern wie Eliot. Die Beiden erleben viele Abenteuer und Eliot lernt sich mit der Zeit etwas zu öffnen. Er ist ein kleiner Dichter und Denker, wogegen Isabella einfach ganz genau weiß, wo es lang geht.

Dieses Buch gehört nicht nur zu den Favoriten meiner Tochter, sondern auch zu meinen Vorlesefavoriten. Ich weiß nicht, ob es euch manchmal auch so geht, aber es gibt einfach Bücher, die liest man nicht so gerne vor. Hier ist das eben ganz anders, da möchte man selber schon wissen: wie gehts denn eigentlich weiter?

Pettersson und Findus – Pettersson zeltet

Über Pettersson und Findus muss man kaum noch viel erzählen, oder? Dieses Buch ist das neuste in unserer Bücherreiche, rund um den Kater und den alten Pettersson. Hier möchte Findus einmal ausprobieren, wie es wohl so ist in einem Zelt zu schlafen. Aber wie das in den Geschichten der Beiden immer so ist, kommt ja gerne mal etwas dazwischen.

Maluna Mondschein – Der Zauberwald feiert (Rezensionsexemplar)

Kennt ihr Maluna Mondschein? Sie ist eine kleine tollpatschige gute Nacht Fee, die auch ganz gerne mal schimpft. Wir haben schon einige Bücher über Maluna gelesen, aber dieses hier kam kürzlich mit dazu. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es hier ums Feste feiern. Aber nicht die Feste, die wir alle kennen, nein nein. Es geht u.a. um das Schokoladenfest und das gefährliche ZWFWBW Fest. Als meine Tochter hörte, es ist ein wie sie sagt Party Buch, war sie sofort begeistert. Wenn sie könnte, würde sie alles feiern, einen Anlass würde sie stets finden. Da geht es ihr wohl wie Maluna und ihren Freunden im Zauberwald.

Wer bereit ist, sich auf die doch manchmal sehr eigenwillige Erzählart einzulassen und mal etwas fernab von Conni vorlesen möchte, der sollte sich mal an Maluna Mondschein versuchen.

Erzählt doch mal, welche Bücher lest ihr gerne vor? Und welche bekommen die Kids gern vorgelesen?

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Ein Schulranzen für den nächsten großen Schritt – Gewinnspiel

Kooperation mit Step by Step

„Wann suchen wir endlich einen Schulranzen für mich aus, Mama?“ Diesen Satz höre ich seit letztem Sommer regelmäßig, aber erst Recht, seitdem die Schulanmeldung getätigt wurde. Als Vorschulkind fühlt man sich eben einfach unfassbar groß.

Die Suche nach einem Schulranzen beginnt

Zusammen machten wir uns auf den Weg in die Stadt und das aufgeregte Kind probierte sich quer durchs Sortiment und ich würde behaupten, sie hatte so gut wie jeden Schulrucksack auf ihrem Rücken, den das Geschäft zu bieten hatte. Online hatte ich mich bereits informiert. Sie ist nicht die Kleinste, aber auch nicht überdurchschnittlich groß. Die Verkäuferin sagte auch, dass es gerade bei den Kindern, die in die Schule müssen, weil sie etwas „ungünstig“ Geburtstag haben, etwas schwieriger ist, einen passenden Schulranzen zu finden, da sie einfach noch etwas anders gebaut sind, als ein 6,5 Jahre altes Kind, was bald in die Schule gehen soll. Hier gibt es sicherlich auch Ausnahmen. Schnell stellte sich heraus, dass meiner Tochter viele Ranzen viel zu groß waren, selbst diese, die sich laut Hersteller problemlos anpassen lassen. Man sah kein Kind mehr, die Maße des Schulrucksacks passten nicht zum Kind. Ebenso  waren ihr die leeren Ranzen zu schwer. Da blieb nicht mehr viel übrig. Aber wir wurden fündig.

Warum haben wir uns für den Light 2 von Step by Step entschieden?

Er ist leicht und bringt nur 900g Eigengewicht mit. Und hier wird nicht am falschen Ende gespart, was sonst gerne der Fall ist, wenn es darum geht das Eigengewicht so gering wie möglich zu halten. Das Ganze nennt sich Easy Elastic Backsystem. Sein formstabiler Rücken ist so elastisch, dass sich der Schulrucksack hervorragend dem Rücken meiner Tochter anpasst. Die Aktion gesunder Rücken und Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. empfehlen den Light 2 Schulranzen ebenso, was für mich nicht ausschlaggebend war, aber eine nette Nebeninformation. Eine gute Passform ist eben das A und O.  Das Rückenteil ist atmungsaktiv, die Schulterriemen sind selbstverständlich regulierbar und was mir wichtig war ist der Brustgurt, auch dieser ist dabei und verstellbar.

Die Aufteilung im Hauptfach ist klar strukturiert. Es gibt ein Bücherfach, welches so platziert ist, dass man ergonomisch sinnvoll packt.

Der Verschluss zum Hauptfach funktioniert magnetisch, praktisch für kleine Kinderhände, auch wenn es mal flott gehen soll. Wichtig war mir ein extra Seitenfach für eine Trinkflasche. Toll ist hier, das Step by Step hier mitgedacht hat: es gibt Auslauflöcher. Das vordere Fach ist isoliert, zum warmhalten oder kühlen von Speisen und es gibt eine Aufhängeschlaufe. Es sind an verschiedenen Stellen Reflektoren angebracht, was absolut wichtig ist.

Die Maße, damit wir hier gesammelt alles vollständig haben:

H 37,5cm B 29cm T 21cm

Der Schulrucksack besteht stets aus einem Set, aus einem Sportbeutel, einem Schlampermäppchen, einem bestücktem Etui im jeweils passendem Design. Man hat die Qual der Wahl zwischen 12 verschiedenen Designs.

Meine Tochter hat sich doch recht schnell entschieden. Und ich muss sagen, ihre Auswahl gefällt mir gut. Pferde gehören beständig zu ihren Interessen und ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen guten Begleiter für ihre Grundschulzeit gefunden haben.

Der Schulrucksack, ein heißes Thema und Tipps

Ich glaube ich habe selten erlebt, dass Themen so sehr diskutiert werden, wie Dinge rund um das Thema Kind. So war es auch beim Schulrucksack. Von vornherein hörte man in Gesprächen mit anderen Müttern heraus, dass für sie bereits klar war, welche Firma am Besten gekauft wird. Es war festgefahren und zwar ohne dass das Kind jemals den Ranzen auf dem Rücken hatte. Frei nach dem Motto „das hat man eben, man nimmt nichts Anderes“. Ich kann euch aber nur raten, geht mit euren Kindern los und schaut gemeinsam, was wirklich gut sitzt. Fernab von Design und Firma. Wir haben es übrigens so gehandhabt, das war ein Tipp der Verkäuferin, dass meine Tochter „Jungenmotive“ anprobierte, damit sie fernab von Einhörnern, Pferden und Glitzer ehrlich ist und sich nicht dadurch blenden lässt, nur weil ihr das Motiv zusagt.

Gewinnspiel

Ihr habt die Möglichkeit einen Light 2 Schulranzen der Firma Step by Step zu gewinnen. Hier könnt ihr euch die verschiedenen Designs angucken.

  • Schreibt mir doch einen Kommentar mit eurem Wunschdesign des Light 2 Schulranzen und für wen ihr ihn gerne gewinnen möchtet.
  • Vergesst bitte nicht eure Emailadresse, damit ich euch ggf. benachrichtigen kann und das Set im Wert von 199€ auch schnell bei euch ankommen kann.
  • Ihr dürft den Artikel gerne teilen, was eure Gewinnchance verdoppelt ist allerdings keine Pflicht,
  • Im Falle eines Gewinns solltet ihr einverstanden sein, dass ich eure Adresse an Step by Step weitergebe, damit auch euer Wunschdesign bei euch ankommt.
  • Teilnahmeberechtigt seid ihr, wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seid und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt.
  • Das Gewinnspiel endet am 27.02.2017 um 22 Uhr und der Gewinner wird hier bekanntgegeben und von mir per Email benachrichtigt.

Ich drücke euch die Daumen und hoffe, dass mein Bericht ebenso hilfreich für euch ist, wenn ihr auf der Suche seid, den passenden Ranzen für euer Kind zu finden.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Blumenkohlsuppe – gesund und lecker

Ich habe neulich eine Blumenkohlsuppe gekocht. Hätte man mir das mal vor 15 Jahren erzählt, hätte ich gelacht und wäre hysterisch weggelaufen. Aber Dinge ändern sind. Und der Suppenkasper in mir kommt immer mehr zum Vorschein. Blumenkohl gehört überhaupt nicht zu meinen liebsten Gemüsesorten. Aber als ich letztens einkaufen war, in der Gemüseabteilung stand und den Blumenkohl sah, bekam ich großen Hunger darauf. Ich wusste zwar noch nicht, was ich damit anstellen wollte. Aber er musste mit.

Zwei Tage vergingen und ich erinnerte mich an ein Instagram Bild von Elfenkindberlin. Da zeigte Rebecca eine Fenchel-Blumenkohl Suppe. Und so beschloss ich, dass eine Suppe eine prima Sache wäre. Allerdings nicht mit Fenchel, sondern einfach nur mit Kartoffeln. Ich hatte kein bestimmtes Rezept, schreibe euch aber gerne auf, wie ich sie gemacht habe. Prinzipiell funktionieren solche Suppen ja stets sehr ähnlich.

Zutaten/Zubereitung

Zwiebeln in Pflanzenöl andünsten, kleingeschnittenes Gemüse hinzugeben (hier ein Blumenkohl und 3 große Kartoffeln), kurz anbraten und dann mit einem Liter Gemüsebrühe ablöschen. 20 Minuten kochen lassen. Ich habe dann wenige Blumenkohlröschen herausgenommen und zur Seite gelegt. Anschließend kam der Pürierstab zum Einsatz und ich fügte noch einen Becher Sahne hinzu, ließ alles noch einmal aufkochen. Salz, Pfeffer und auf dem Teller noch etwas Petersilie.

Einfach oder? Und irre lecker.

Als die Kinder an diesem Tag aus der Kita nach Hause kamen, bewies die Große mal wieder, was für ein gutes Näschen sie hat. Denn bereits im Treppenhaus sagte sie. „Mama? Was riecht hier so komisch? Das mag ich nicht.“ Ich hätte das als Kind vermutlich auch nicht sonderlich gern gemocht, der Geruch ist ja schon relativ streng. Aber hier wird ja auch niemand zum Essen gezwungen. Mehr Suppe für uns würde ich sagen. 😉

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Jeder braucht seinen Platz in der Familie

Neulich saßen wir zu Viert an unserem Tisch im Esszimmer, wo jeder seinen Platz hat. Beim Abendbrot haben wir uns über unseren Tag ausgetauscht. Die Mädchen erzählten vom Kindergarten, was sie dort erlebt haben, mit wem sie sich vielleicht gestritten haben und was es sonst für Neuigkeiten gibt. Wir Erwachsenen tauschten uns ebenfalls über den Tag aus, was für den nächsten Tag ansteht und was auch noch mit auf die Einkaufsliste kommen muss. Alltägliches eben.

Da saßen wir, es war entspannt. Jeder konnte in Ruhe essen, ohne ein Kind dabei maximal betreuen zu müssen, da sie das alles prima alleine schaffen. Vier Menschen an einem Tisch, wo jeder seinen Platz hat, aber nicht nur an diesem Tisch und dieser Situation. Sondern in dieser Familie. Plötzlich macht sich direkt noch jemand bemerkbar: Da tritt das Baby. Ich hielt kurz inne und dachte nach.

Urheberrecht: Macrovector/Shutterstock

Wenn sich die Familie neu positionieren muss

Bald wird sich unsere kleine Familie wieder neu ordnen müssen. Nachdem die Kleine auf die Welt kam, hat es überhaupt nicht lange gedauert, bis wir uns neu positioniert hatten. Es dauerte aber dennoch, sich mit dieser Positionierung wirklich identifizieren zu können und diesen Platz genauso annehmen zu können.

Wer weiß, wie es im Sommer sein wird. Dann wird noch ein Menschlein mehr mit uns am Tisch sein, zwar noch nicht sitzend und es kann uns noch nicht erzählen, wie sein Tag war, nicht auf diese Art und Weise wie es unsere zwei Mädchen tun können. Aber dieses Menschlein ist da und braucht ebenso seinen Platz.

Jeder findet seinen Platz – denn das ist Familie

Ich sorge mich nicht, dass wir diesen Platz nicht finden werden, da ich nicht daran glaube ihn überhaupt finden zu müssen. Er wird ganz einfach da sein und es wird sich fügen. Nichtsdestotrotz wird dieses Wunschmenschlein noch einmal unsere Familie auf den Kopf stellen, so wie es jedes unserer Kinder bisher getan hat. Und so sehr ich mich darauf freue, so sehr bin ich auch froh, dass diese Schwangerschaft noch eine Weile andauern wird, um noch mehr in diese Situation reinwachsen zu können.

Im Sommer wird dieser kleine Junge bei uns sein, der vielleicht ebenso dunkle Locken haben wird, wie seine Schwestern es hatten oder haben. Dieser kleiner Junge, der uns im Handumdrehen um den Finger wickeln wird. Und da werden die zwei besten großen Schwestern sein, die sich dieser kleine Junge nur wünschen kann. Wir alle können dazu beitragen, dass jeder seinen Platz finden wird. Eventuell wird dieser Weg zwischendurch auch steinig und so manch einer wird sich missverstanden fühlen.

Aber irgendwann werden wir mit unseren Töchtern und unserem Sohn zusammen am Tisch sitzen, wir werden miteinander reden und genau wissen: dieser Weg war der absolut richtige. Jeder hat seinen Platz  gefunden.

Alles Liebe,
Tanja

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[Leben] Da steppt der Bär – Karneval oder Fasching – unsere Kostüme

* Bei den Kostümen handelt es sich um PR-Samples von Maskworld

Karneval ist für mich eine Angelegenheit, die ich nicht unbedingt bräuchte. Erst durch die Kinder, insbesondere das feierwütige große Kind, komme ich nicht mehr wirklich drum herum. Verkleiden tun sich beide Kinder wahnsinnig gern und Karnevalszüge sind unverkleidet doch auch wirklich öde. Ich meine, wenn man schon dahingeht, kann man sich auch etwas zum Narren machen, oder nicht?

Die Bärenkinder sind los

Ich finde ja Kinderkostüme zu finden, die alle zufrieden stimmen, das ist gar nicht so einfach. Die Große wollte eigentlich Bauchtänzerin werden. Aber das ist mir für draußen dann doch zu kalt für sie. Und die Jacke drüber ziehen? Da sieht man ja nichts vom Kostüm. So war es auch immer mit ihren Prinzessinnenkleidern. Diese können sie nun in den Kindergarten anziehen, wenn dort die Karnevalsparty ist. Nun konnte ich die Kids überzeugen, dass ein kuscheliges Kostüm vielleicht ganz gut wäre, wenn wir zum Karnevalszug gehen wollen. So können sie eine warme Jacke darunter anziehen und man sieht ihr Kostüm dennoch in voller Pracht. Was soll ich sagen? Das Argument schlug ein wie eine Bombe und ich finde es sieht zuckersüß aus.

Eine warme Bärenmütze, die mit einem Klettverschluss am Kinn verschlossen wird und Schuhüberzieher. Das sieht tatsächlich sehr niedlich aus.

Passt auf,die Bärenmama naht

Und weil Bärenkinder eine Bärenmama brauchen, habe ich mich auch dazu entschlossen, eine Bärin zu werden. Bei den Faschingskostümen wurde ich schnell fündig. So kann ich mich einfach prima warm anziehen, wenn wir zusammen zu den zwei Karnevalszügen gehen, die auf unserem Programmplan stehen und habe dazu ebenfalls warme Ohren. Wie ihr hier auf der Seite sehen könnt, kann man sich in dem Kapuzenschal außerdem die Hände in den Tatzen wärmen, was absolut praktisch ist.

Mary Poppins – perfekt für die Karnevalsparty im Warmen

Für eine Karnevalsparty im Warmen bin ich ebenso gewappnet. Das Mary Poppins Kostüm ist original von Disney und beinhaltet den Hut und das Kleid. Das Kleid ist praktischerweise in A-Linie geschnitten, so passt es auch mit Bauch noch ganz wunderbar. 😉 Man muss ja an alles denken. Und mal ehrlich, manchmal muss man sich auch selbst mal auf die Schüppe nehmen. Und wenn ich schon nicht um Karneval herumkomme, dann wenigstens so, kostümiert gut gekleidet.

Verkleidet ihr euch?

Mit einem Augenzwinkern verabschiede ich mich, ebenso mit einem Ohrwurm. Die Ausdauer der Kinder was Karnevalslieder betrifft, ist wahrlich groß.
Alles Liebe,
Tanja

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