[Leben] Und? Wie war das letzte Jahr? Das erste Jahr mit drei Kindern.

Diese Frage wurde mir oft gestellt. Natürlich ist damit nicht das Kalenderjahr gemeint, sondern das erste Jahr, mit drei Kindern. Und hier gibt es eine Antwort.

Rückblickend muss ich sagen, war das ein krasses Jahr. Das merke ich aber erst jetzt. Klar hab ich es hin und wieder als anstrengend empfunden, aber ich habe mir eben auch immer gesagt: das gehört nun mal mit dazu, wenn es mehr Kinder als eigene Hände sind.

Drei kleine Kinder, die gesehen werden möchten

So viele Bedürfnisse die aufeinander prallen, so viele Wünsche, die erfüllt werden möchten. Ich glaube jedenfalls, dass uns nichts so leicht aus der Bahn schmeißen kann.

Wir sind gewachsen. Jeder für sich und wir als Familie. Das Jahr brachte schließlich nicht nur die Veränderung durch noch ein Kind mit sich. Die Grosse kam in die Schule und die Kleine ging ohne ihre Schwester in den Kindergarten. Dazu eine Mama, die auch in den ersten 6 Monaten als Känguru hätte durchgehen können, stets mit Baby in der Trage.

Zwischen Schulhof und Windeln wechseln

Das Schöne an den Dreien ist ja, dass sie alle Drei in unterschiedlichen Lebenssituationen stecken. Natürlich macht es das auch genauso anstrengend, aber so kommt keine Langeweile auf. 😉

Was bin ich stolz auf mein grosses Mädchen. Ich habe mir so sehr den Kopf zerbrochen, wie sie das in der Schule schaffen wird, ob sie Freunde findet, es ihr Freude bereitet und sie gern gehen wird. Ich habe ihr so sehr eine wunderschöne Grundschulzeit gewünscht, wie ich sie auch hatte. Bisher sieht alles danach aus. Wir haben grosses Glück mit ihrer Lehrerin und sind einfach nur stolz. Gefühlt ist unsere Erstgeborene zwei Köpfe gewachsen. Natürlich gehört sie nun zu den cool kids und man muss sie daran erinnern, dass wir nicht diejenigen sind, mit denen man im “Schulhof Slang” reden kann (auch wenn ich innerlich schmunzeln muss).

Als Mittelkind bei drei Kindern hat man es oft nicht leicht.
Wo ist der eigene Platz?

Unsere Kleine hat ebenso einen grossen Schritt gemacht. Manchmal bin ich mir nur nicht sicher in welche Richtung. 3/4 vor und 1/4 zurück? Das soll keineswegs negativ klingen. Aber auf der einen Seite ist sie plötzlich wirklich groß. Sie möchte sich mit ihren eigenen Freunden verabreden und zwar alleine. Das ist neu und total gut, wie ich finde. Auf der anderen Seite begab (ja das ist zum Glück ausgestanden) sie sich gerne in die Babyrolle. Irgendwie war die Kindergartenzeit nach den letzten Sommerferien noch einmal eine kleine Eingewöhnung, dazu suchte sie am meisten ihren Platz unter den Geschwistern. Schließlich passte kein Blatt zwischen ihre grosse Schwester und sie – bis der kleine Löwe da war. Mittlerweile hat sie verstanden, dass sie bei ihrer Schwester nicht außen vor ist, diese aber einfach die Arme um Beide schließen möchte.

Und unser Löwe?  Er brauchte Zeit um hier anzukommen. Und immer wenn ich dachte dies wäre nun passiert, wurde ich eines Besseren belehrt. Doch irgendwann platzte der Knoten und man spürte: jetzt sind wir wirklich alle da.

Am Ende kann man stolz sein.
Auf unsere drei Kinder und uns als Eltern.

Verbunden mit eigenen Zweifeln, ob man all das stemmen kann, Tränen, ob vor Freude oder manchmal auch Überforderung, kann ich sagen:
Wir haben das als Familie ziemlich gut hinbekommen und ich würde alles genauso wieder tun. Aber das erste Jahr mit einem Baby verlangt einem doch so Einiges ab. Gut, dass man das oft erst hinterher bemerkt. Also blicke ich nun zurück, bin ein Bisschen wehmütig, dass mein Baby kein Baby mehr ist, bin aber ebenso froh, über das, was er schon alles kann. Denn es wird merklich einfacher, nicht zu verwechseln mit nicht fordernder.

Alles Liebe,
Tanja

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