[Leben] ein halbes Jahr zu Fünft – ein kleines Resümee

Wenn euch eines interessiert, dann wie es hier zu Hause zu Fünft läuft. Ein erstes Resümee schrieb ich euch bereits nach kurzer Zeit und wenn ich es jetzt noch einmal durchlese, kann ich ganz klar sagen, die Lage hat sich entspannt.

Irgendwie fällt es mir sehr schwer, mich daran zu erinnern, wie es war, als unser Löwenjunge noch nicht da war. Dabei ist es ja erst ein halbes Jahr her, dass der Kleine zu uns kam. Aber er ist so klar integriert und gehört einfach mit dazu.

Wir gehen unsere Tage gemütlich an

Meinen Alltag habe ich aktuell noch nahezu komplett nach ihm ausgerichtet, sobald die Mädchen in der Schule und im Kindergarten sind, da er morgens und ab 14 Uhr eigentlich fremdbestimmt ist. Ich merke, dass es hilft, wenn wir die Vormittage ruhig gestalten, wenn nachmittags etwas ansteht. Und dennoch schaffe ich all das, was ich machen möchte, ich gehe es einfach nur entspannt an. Die Mädchen haben ihre Freunde, ihre Verabredungen, ihre Hobbys. Das kann und möchte ich Ihnen nicht nehmen und das steht auch gar nicht zur Debatte. Ihr Bruder soll sie nicht einschränken. Nicht mehr, als es naturgemäß sowieso geschieht. Also versuche ich meinen Tag ansonsten so zu planen, dass ich mich da ganz nach ihm richte und meine Bedürfnisse ebenso versuche zu berücksichtigen. Und das klappt hervorragend.

Die kleinen Hürden des Alltags

Die ersten vier Monate waren wirklich extrem anstrengend und ich hatte das Gefühl, zu wenig für die Mädchen da zu sein. Das war nicht wirklich so, aber ich hatte einfach permanent ein kleines Bündel an mir, was mich in manchen Handlungen sehr eingeschränkt hat. Dadurch, dass er wach keine Tragehilfe akzeptiert, zumindest nicht zu mir gerichtet, aber gerne getragen werden möchte, ist das eben nicht alles so einfach. Dennoch harmonieren wir doch ziemlich gut miteinander.

Annehmen hilft

Was habe ich mir bei meiner großen Tochter den Kopf darüber zerbrochen, warum irgendwas so ist. Jetzt kann ich es einfach akzeptieren. Er ist ein forderndes Kind, definitiv kein Anfängerbaby und das ist ok. Und das ist der Punkt. Ich bin aktuell doch in vielen Punkten eingeschränkt, aber es stört mich nicht. Im Café frühstücken, während das Baby im Kinderwagen schläft? Pustekuchen. Der Kinderwagen muss sich bewegen. Ich bin aber nicht traurig deswegen und habe auch nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Denn die Zeit wird wiederkommen. Also genieße ich lieber die Babyzeit mit ihm. Ist doch viel besser, als stets frustriert zu sein. Es ist das letzte Mal, dass ich ein Baby als seine Mama trage oder fahre, damit es schläft, das genieße ich ganz bewusst, auch wenn ich es wiederum ok finde zu sagen, wie anstrengend es eben manchmal ist. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Geschwisterliebe

Ansonsten habe ich das Gefühl, die Mädchen buhlen noch ein wenig um den Platz der Lieblingsschwester. Doch der Kleine hat für unterschiedliche Situationen eine Favoritin. Möchte er bespasst werden, ist die Große genau die Richtige. Dann lachen Beide lautstark und kuscheln anschließend noch eine Runde. Möchte er nur Gesellschaft, dann ist die Kleine da die richtige Ansprechpartnerin. Sie puzzelt zB neben ihm und Beide sind total zufrieden. Beide Mädchen sind aber unglaublich lieb zu ihm und er strahlt mit großen Augen, wenn wir sie mittags abholen. An so manchen Tagen ist es tatsächlich so, dass er so viel Ruhe hätte, um zu schlafen. Und was ist? Nachmittags, wenn hier wieder Trubel ist, dann kann er schlafen. Versteh mal einer die Babys.

Ganz ehrlich? Familie ist anstrengend aber ich möchte um nichts in der Welt tauschen.

Alles Liebe,
Tanja

Meine Texte schreibe ich übrigens nicht mehr stehend an der Wickelkommode, sondern tagsüber, wenn er ein Schläfchen hält. 😉

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