[Leben] Schutztiere, als Geschenk zur Geburt für die großen Geschwister

Vor 3,5 Jahren, als die Kleine das Licht der Welt erblickte, kannte ich Schutztiere noch nicht und sie brachte der Großen ein anderes Geschenk mit. Eine Puppe, die bis heute immer wieder bespielt wird. Es ist ihr Baby. Sie konnte sie wickeln und hat sie auch dann schlafen gelegt, wenn die Kurze schlafen wollte. Für dieses Mal habe ich mir etwas anderes überlegt. Es gibt eine Schatzkiste.

Ich glaube ich kann die Fragezeichen über euren Köpfen sehen. Was hat eine Schatzkiste mit einem neuen Geschwisterchen zu tun? Na Einiges. Es kommt schließlich auf den Inhalt an.

Jedes Kind suchte sich sein eigenes Schutztier aus

Ich weiß gar nicht, ob ich das schon mal erzählt habe, aber unsere Kinder sagen jeder von sich schon eine ganze Zeit lang, was sie wären, wären sie ein Tier. Machen eure Kinder das auch? Es sind ihre Lieblingstiere und damit identifizieren sie sich. Unsere Große behauptet, sie sei ein Pferd. Manchmal ist sie ein rosa Pferd. Manchmal ein kleines und manchmal ein großes Pferd. Aber stets ein Pferd. Und die Kleine? Sie ist ein Bär. Manchmal ein Brummbär und manchmal ein kleiner Bär. Manchmal ein blauer Bär und manchmal ein Eisbär. Aber immer ein Bär. Na gut, vielleicht ganz wenige Male auch eine Micky Maus, aber das würde hier zu weit führen, wenn wir auch noch die Stimmungsschwankungen diesbezüglich in diesem Post beleuchten. 😉

Das Pferd steht u.a. für Lebenswillen, Vitalität und Kraft. Der Bär steht u.a. für Kraft und Größe, ist oftmals ein Einzelgänger. Das hätten sich unsere Mädels nicht besser aussuchen können. Es gibt viele verschiedene Bedeutungen, aus Sicht unterschiedlicher Religionen und Mythen. Man kann diese Tiere aber einfach als persönliche Schutztiere ansehen, die auf einen Acht geben und somit etwas ganz Persönliches sind. Man kann sie bei sich tragen, wenn man etwas vor sich hat und sich nicht traut oder einfach noch mal einen Anstupser braucht, ein Kuscheltier vielleicht aber vielleicht viel zu offensichtlich wäre.

Um auf die Geschenke zurückzukommen, die unser Sommerjunge seinen Schwestern mitbringen wird: Ich hatte die Idee, dass es für jedes Mädchen eine Holztruhe gibt, diese ist gefüllt mit „Edelsteinen“ und darin liegen jeweils eine Mama und ihr Baby, in Form von Pferd und Fohlen und Bär und Bärenkind. Sie spielen nach wie vor sehr gerne mit ihren Ostheimer Tieren, die stets in Spielen integriert werden, warum also nicht die Sammlung auf diese Art und Weise erweitern? Und welches Kind mag keine Schatzkisten?

So haben sie eine Sammelstelle für die kleinen wichtigen Geheimnisse des Alltags, können dort ihre Schätze aufbewahren und haben etwas ganz Individuelles von ihrem Bruder mitgebracht bekommen. Ihre ganz eigenen Schutztiere. Die Pferde können im Schulranzen verschwinden und die Bären in der Kindergartentasche, wenn man Mut braucht, nun ohne große Schwester in den Kindergarten zu gehen.

Glaubt mir, ich bin gespannt, ob sie sich freuen. Aber eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass das der Fall sein wird.

Alles Liebe,
Tanja

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