[Leben] Kranke Kinder – Unser Weihnachten 2017

Eigentlich hatte ich geplant euch nach Weihnachten einen Artikel wie von euch gewünscht zu schreiben, der darüber handelt, wie es so ist mit drei Kindern. Ein erstes Fazit hatte ich euch ja bereits nach zwei Monaten geschrieben. Aber nach sechs Monaten sieht doch schon wieder alles etwas anders aus. Der Artikel muss nun allerdings hinten anstehen. Weihnachten war zwar schön, aber wirklich anstrengend. Und zum ersten Mal kam dank kranker Kinder die Reiseapotheke in voller Bandbreite zum Einsatz .

Das Immunsystem fährt Achterbahn –
kranke Kinder an Weihnachten

Seit einer Woche herrscht hier ein Krankenlager. Genau genommen begann alles vor drei Wochen und die Kleine und der Kleinste spielten Ping Pong. Dann ging es gerade wieder bergauf und letzten Freitag lag das tapfere kleine Mädchen wieder flach. Oft ist es bei ihr nach einem Tag ausgestanden und so dachten wir auch am Samstag, dass dem Trip in Richtung “Weihnachtsurlaub” zur Familie nichts im Wege steht. Da haben wir die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne die Kids gemacht. In der Nacht zum heiligen Abend fieberten die zwei Jüngsten und am 1. Weihnachtstag legte noch die Große nach. Das Gute daran: Wir wurden bekocht und konnten uns voll und ganz um die Kinder kümmern.

Also saßen zwei kranke Kinder unter dem Weihnachtsbaum und bereits ein schwächelndes Kind. Die Freude über die Geschenke war zwar groß, aber nichtsdestotrotz blieben die sehr gewünschten Sachen bis heute liegen, da die Kraft zum Spielen fehlte.

Mein Horrorszenario trat ein: drei Kinder und alle sind krank. 

Bisher muss ich sagen, sind wir da sehr gesegnet. Unsere Mädels waren nie wirklich gleichzeitig krank, wenn dann war es maximal gleichzeitiger Schnupfen. Jetzt sah das schon anders aus. Natürlich sorgt man sich als Elternteil und jedes Kind geht anders damit um, wenn es sich nicht wohlfühlt.

Drei kranke Kinder und drei unterschiedliche Bedürfnisse

Der Kleinste brauchte noch mehr Körpernähe was fast unmöglich erscheint, die Jüngste wollte eigentlich auch immer auf den Arm und die Große wusste selbst nicht so genau wohin mit sich und es fällt ihr zudem sehr schwer runterzuschalten, da sie sonst immer irgendwie tätig ist. Somit steigt auch direkt ihre Unzufriedenheit.

Festliche Stimmung war bei mir in diesem Jahr nicht wirklich zu finden, zu groß war die Müdigkeit. Denn nachts husteten alle um die Wette oder fingen wieder an zu glühen. Das gute Essen zwischendurch erdete mich aber immer wieder, ebenso die leckeren Plätzchen. Auch wenn wir das als Eltern alles gemeinsam durchstehen, sind irgendwann die Reserven aufgebraucht. Heiligabend ging es noch, aber ab dem 1. Weihnachtstag hieß es Augenringe bis zum Fußboden, Mamaknödel auf dem Kopf und fix und fertig sein. Aber auch im größten Chaos musste ich an die tolle Karte denken, die ich u.a. vor Weihnachten als Geschenk von Nuts & Golden erhalten habe.

Auch wenn es gerade sehr anstrengend ist, wobei ich denke, dass seit heute Nachmittag so langsam alle auf dem Wege der Besserung sind, bin ich einfach unendlich dankbar und glücklich, dass wir uns haben und es nichts Schlimmeres ist. Und schlussendlich hatten wir glückliche Kinder, die mit strahlenden, wenn auch glasigen Augen, die Kerzen am Weihnachtsbaum bestaunt haben und sich trotz alledem gefreut haben. Mein großes Mädchen sagte vorhin zu mir: “Mama, Weihnachten war trotzdem schön.”

Und dennoch denke ich mir: nächstes Jahr ist ja zum Glück wieder Weihnachten. Ich plane einfach, dass wir dann alle gesund sind. Klingt nach einem ziemlich guten Plan.

Ich hoffe ihr habt gesund Weihnachten gefeiert?

Alles Liebe,
Tanja

 

 

 

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