[Leben] 4 Monate Schulkind – was hat sich verändert?

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Wenn ich sehe welche Quantensprünge meine große Tochter macht, dann kann ich gar nicht glauben, dass sie erst vier, fast fünf Monate ein Schulkind ist. Es ist wahnsinnig spannend dabei zuzusehen, wie sie sich entwickelt. Kurz vor ihrer Einschulung schrieb ich ihr diesen Brief, vielleicht mögt ihr ihn zuvor noch lesen?

Bevor die Schule startete, war es ihr großes Ziel bis zu den Herbstferien lesen zu können. Pünktlich an ihrem Geburtstag durfte sie in der Schule mit dem Leseheft starten und was soll ich sagen? Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann ist es schwer sie von diesem Weg abzubringen. Sie liest. Und wie. Ich bin wirklich stolz auf sie, dass sie ihr selbstgestecktes Ziel erreicht hat. Nun liest sie ihren Geschwistern gerne mal etwas vor. Der kleine Bub ist da geduldig. Die kleine Schwester ist da nicht so gnädig, ihr ist das noch etwas zu holprig. Aber es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Hier sind normalerweise die Fensterläden auch geöffnet. 😉

Die Interessen bei unserem Schulkind sind klar verteilt. Befrage ich sie nach dem Rechnen, erhalte ich einsilbige Antworten und werde mit “jaja, klappt schon” abgespeist. Nach dem Lesen und Schreiben muss ich nicht fragen, das wird hier täglich präsentiert. Ich kann das ja verstehen, Mathe war für mich stets ein notwendiges Übel. So sitzt sie hier stundenlang an ihrem Schreibtisch und macht wichtige Dinge, wie sie gerne sagt.

Ich wachse mit

Diese Floskel “man wächst mit seinen Aufgaben”, da ist ganz viel Wahres dran. Ich hatte so viel Sorge vor der Einschulung, weil man das Kind einfach noch mal ein Stück mehr ziehen lässt, besonders im Vergleich zum Kindergarten. Es ist, als hätte man bei mir auch einen Knopf gedrückt und bin da recht entspannt. Aber bisher habe ich nicht das Gefühl, dass uns wichtige Infos nicht ereilen. Vermutlich ist das auch eine Typfrage des Kindes, aber ich werde bereits beim Abholen mit sämtlichen Tagesthemen bombardiert, so dass ich langsam aber sicher auch die vielen neuen Namen zuordnen kann.

“Das ist doch voll Baby!”

Wir lernen unser Schulkind hier aber täglich neu kennen. Aktuell ist alles entweder ziemlich gut oder ziemlich schlimm. Die Emotionen sind da sehr wechselhaft und die goldene Mitte gibt es nicht. Und wehe sie hat den Eindruck, es könnte etwas nicht für ihr Alter entsprechend sein, z.B. wenn ihre kleine Schwester vorschlägt ein Gesellschaftsspiel zu spielen, wo draufsteht: ab 3 Jahren. Das wird sofort kommentiert, nachdem alles auf der Schachtel gelesen wurde: “das ist doch voll Baby, das mache ich nicht!”

Ihr Schreibtisch – ihr Platz

Zu Hause sehen wir ganz viel von dem, wie sie in der Schule lernt. Denn nicht selten wird das als Rollenspiel mit ihrer kleinen Schwester nachgeahmt. Dann ist sie die Lehrerin und die Kurze das Schulkind. Das ist auch die einzige Zeit, in sie ihren Schreibtisch (der Schreibtisch ist von Schardt über Tausendkind)freigibt, denn ansonsten ist das ihr Bereich, den sie gerne ganz für sich einnimmt – und das ist auch vollkommen in Ordnung. Dadurch, dass unsere Mädels gemeinsame Zimmer haben und aus Platzgründen der Schreibtisch bei uns im Wohnzimmer steht, achten wir da schon drauf. Sie möchte gar nicht vollkommene Ruhe um sich haben, aber sie möchte dort ungestört sitzen können und hat uns gerne alle im Hintergrund wuseln.

Schlussendlich kann ich wirklich nur eins sagen: Wir sind sehr sehr stolz, wie gut sie in der Schule angekommen ist und wie gerne sie dahingeht. Das ist nicht selbstverständlich.

Alles Liebe,
Tanja

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